SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 10,56 € | 200,50 € |
| 5 | 21,11 € | 189,95 € |
Das SKF Vierpunktlager QJ214 MA/C3 bietet mit 70x125x24 mm, Messingkäfig und C3-Lagerluft eine kompakte Lösung für beidseitig hohe Axialkräfte.
Das Vierpunktlager QJ214 MA/C3 von SKF ist ein einreihiges Radial-Kugellager mit geteiltem Innenring, das gezielt für die Aufnahme axialer Lasten in beiden Richtungen konstruiert ist. Mit den Hauptabmessungen von 70 mm Bohrung, 125 mm Außendurchmesser und 24 mm Breite beansprucht dieses Wälzlager weniger axialen Bauraum als zweireihige Lagerungen. Als offenes Lager ausgelegt, erlaubt es die Schmierung über das umgebende Gehäusesystem und ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt.
Das Vierpunktlager QJ214 MA/C3 kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn axiale Kräfte in beiden Richtungen aufgenommen werden müssen und der vorhandene Einbauraum begrenzt ist. Häufig fungiert die Bauform als reines Axiallager in Kombination mit einem separaten Radiallager. Durch den geteilten Innenring lässt sich das Lager mit einer höheren Anzahl an Kugeln bestücken. Dies ermöglicht eine hohe axiale Belastbarkeit bei kompakter Bauweise.
Das Nachsetzzeichen MA kennzeichnet einen geführten Messingkäfig, der auch bei dynamischen Belastungen und thermischen Anforderungen formstabil bleibt. Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen von Welle oder Gehäuse aus und wirkt einem Verspannen der Wälzkörper im Betrieb entgegen. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN entspricht der normgerechten Maßgenauigkeit im Maschinenbau.
Dieses Modell weist einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 125 mm sowie eine Breite von 24 mm auf. Bei der Auslegung der Anschlusskonstruktion sind diese festen Anschlussmaße einzuhalten. Da das Lager ohne Nut im Außenring gefertigt ist, erfolgt die radiale und axiale Fixierung im Lagergehäuse über standardmäßige Gehäuseschultern oder Sicherungselemente.
Der zweiteilige Innenring ermöglicht die Unterbringung von mehr Wälzkörpern im Lagerinneren als bei herkömmlichen einreihigen Rillenkugellagern. Zudem ist das Wälzlager dadurch nicht selbsthaltend. Der Außenring mit Kugelkranz sowie die beiden Innenringhälften lassen sich separat auf Welle und Gehäuse montieren, was Einbau- und Wartungsarbeiten erleichtert.
Die Angabe C3 beschreibt eine Radiallagerluft, die über dem standardmäßigen Normalspiel liegt. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen trägt dazu bei, dass sich das Lager bei Erwärmung oder festen Passungen nicht verspannt. Der leichte Lauf bleibt so auch bei Temperaturunterschieden zwischen Welle und Gehäuse erhalten.
Der Messingkäfig zeichnet sich durch hohe mechanische Belastbarkeit und Festigkeit gegenüber Schwingungen aus. Der Werkstoff hält thermischen Beanspruchungen im zulässigen Bereich von -30 bis +150 Grad stand. Zudem führt der Käfig die Kugeln in den Laufbahnen und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf.
Da das Lager offen ausgeführt ist und keine integrierten Dichtscheiben besitzt, gelangt der Schmierstoff direkt an die Laufbahnen und Kugeln. Die Schmierung erfolgt über das Gehäusesystem, meist mittels Ölbad, Umlaufschmierung oder regelmäßig dosiertem Wälzlagerfett. Eine externe Gehäuseabdichtung ist erforderlich, um das Austreten des Schmiermittels und das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern.
Für dieses Vierpunktlager von SKF ist ein Einsatzbereich von -30 bis +150 Grad spezifiziert. Die Werkstoffauswahl der Lagerringe sowie der Messingkäfig sind auf dieses thermische Fenster ausgelegt. Um diesen Temperaturbereich voll auszuschöpfen, muss auch der gewählte Schmierstoff den vorherrschenden Betriebstemperaturen standhalten.
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