SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 12,33 € | 234,14 € |
| 5 | 24,66 € | 221,81 € |
Das SKF Vierpunktlager QJ215 MA/C2L (75x130x25 mm) nimmt beidseitige Axialkräfte bei geringem Bauraumbedarf auf und verfügt über einen geteilten Innenring.
Das Vierpunktlager QJ215 MA/C2L von SKF ist ein einreihiges Wälzlager, das hohe Axialkräfte in beiden Richtungen aufnimmt. Dank der kompakten Abmessungen mit 75 mm Bohrung, 130 mm Außendurchmesser und 25 mm Breite beansprucht dieses Modell wenig axialen Bauraum. Ein massiver Messingkäfig führt die Wälzkörper bei anspruchsvollen Bedingungen. Das offene Lager ohne Dichtung ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt und entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1.
Vierpunktlager dieser Bauart kommen vorrangig bei Lagerungen zum Einsatz, bei denen hohe axiale Belastungen in wechselnden Richtungen auftreten, während radiale Kräfte separat abgestützt werden. Konstruktiv dient die Ausführung als reines Axiallager bei beengtem Einbauraum. Durch die schlanke Baubreite von 25 mm ersetzt das Lager oft zweireihige Schrägkugellager. Da der Außenring ohne Nut gefertigt ist, erfolgt die Montage direkt in entsprechend gestalteten Gehäusen ohne Verdrehsicherungsstifte.
Die Bauform mit geteiltem Innenring vereinfacht die Montage, da sich die Lagerringe getrennt auf die Welle aufbringen lassen. Die Ausführung C2L kennzeichnet eine gezielt verringerte Radiallagerluft in der unteren Hälfte des C2-Bereichs. Dadurch führt das Lager die Welle mit geringem Führungsspiel, was die Rundlaufgenauigkeit unterstützt. Für den Betrieb erfordert die offene Bauweise eine geeignete externe Gehäuseschmierung und zuverlässigen Schutz vor eindringender Verschmutzung.
Mit einem Innendurchmesser von 75 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm und einer Breite von 25 mm bietet das Lager genormte Einbaumaße. Diese kompakten Abmessungen ermöglichen den platzsparenden Einsatz in Konstruktionen, die beidseitige Axialkräfte aufnehmen müssen, ohne die Einbaubreite zweireihiger Lagerungen zu beanspruchen.
Die Kennzeichnung C2L steht für eine verringerte Radiallagerluft, die in der unteren Hälfte der Toleranzklasse C2 liegt. Sie sorgt für eine enge Führung der Welle mit minimiertem Radialspiel. Diese Eigenschaft eignet sich für Anwendungen, bei denen eine exakte Positionierung und ein vibrationsarmer Lauf im Vordergrund stehen.
Ein geteilter Innenring erlaubt die Aufnahme einer größeren Anzahl an Wälzkörpern und vereinfacht den Einbau. Die beiden Innenringhälften lassen sich unabhängig vom Außenring und dem Kugel-Messingkäfig montieren. Bei der Montage werden die beiden Ringhälften auf der Welle axial gegeneinander verspannt, um die definierte Lagerluft herzustellen.
Dieses Lager ist für den Einsatz in einem Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Der integrierte Messingkäfig behält auch bei höheren Betriebstemperaturen seine mechanische Festigkeit. Bei der Auslegung ist darauf zu achten, dass das verwendete Schmiermittel für denselben thermischen Einsatzbereich freigegeben ist.
Als offenes Lager wird diese Ausführung in geschlossenen Gehäusen eingesetzt, in denen ein Schmierkreislauf oder externe Dichtungen Schmutz und Feuchtigkeit fernhalten. Das Fehlen integrierter Dichtscheiben verringert die Reibung und erlaubt eine freie Zirkulation von Schmierölen oder Gehäusefetten über den gesamten Betriebsbereich.
Das Wälzlager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was dem ABEC-1-Standard entspricht. Diese Normaltoleranz bietet eine definierte Maß- und Laufgenauigkeit für Industrieanwendungen im allgemeinen Maschinenbau, ohne speziell bearbeitete Lagersitze vorauszusetzen.
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