QJ214 -N2-MPA-C3 Vierpunktlager von FAG
QJ214 -N2-MPA-C3 Vierpunktlager von FAG

FAG

Vierpunktlager FAG QJ214 -N2-MPA-C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
70 mm
Außendurchmesser
125 mm
Breite
24 mm
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Nut(en) im Außenring
zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring
Bauform
geteilter Innenring
Temperaturbereich
-30 bis +150°C
Gewicht
1,31 kg
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Vierpunktlager FAG QJ214 -N2-MPA-C3
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Vierpunktlager FAG QJ214 -N2-MPA-C3

Das FAG Vierpunktlager QJ214 -N2-MPA-C3 mit den Maßen 70x125x24 mm nimmt hohe Axialkräfte in beiden Richtungen bei geringem Bauraumbedarf auf.

Das Vierpunktlager QJ214 -N2-MPA-C3 von FAG ist ein einreihiges Radial-Kugellager, dessen Laufbahnen speziell auf die Aufnahme beidseitiger Axialbelastungen ausgelegt sind. Mit einer Bohrung von 70 mm, einem Außendurchmesser von 125 mm und einer Breite von 24 mm ersetzt diese Konstruktion oft zwei Schrägkugellager. Dadurch reduziert sich der axiale Bauraumbedarf. Die Ausführung eignet sich für Industrieanwendungen, bei denen eine exakte Führung der Welle erforderlich ist.

Wofür eignet sich das Vierpunktlager QJ214 -N2-MPA-C3?

Dieses Wälzlager kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo hohe Axialkräfte in wechselnder Richtung auftreten. Häufig fungiert das Vierpunktlager als reines Axiallager in Kombination mit einem separaten Radiallager, um axiale Schubkräfte abzustützen. Ist der Außenring mit radialem Spiel im Gehäuse montiert, fließen ausschließlich axiale Lasten über die Laufbahnen. Das vermeidet den Vierpunktkontakt bei reiner Radiallast und mindert die Reibung.

Was bedeuten Haltenut und C3-Lagerluft bei dieser Ausführung?

Das Kürzel N2 verweist auf zwei Haltenuten im Außenring, die eine Verdrehsicherung im Lagergehäuse ermöglichen. Sicherungsstifte greifen formschlüssig ein und fixieren den Außenring gegen unerwünschtes Mitdrehen. Die Spezifikation C3 bezeichnet eine vergrößerte radiale Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser interne Spielraum gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen sowie feste Passungen aus, sodass das Lager auch bei Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring funktionstüchtig bleibt.

Was zeichnet das Vierpunktlager QJ214 -N2-MPA-C3 aus?

Eine Bauform als einreihiges Kugellager mit geteiltem Innenring, das Axialkräfte in beiden Richtungen aufnimmt. Durch den Druckwinkel der Laufbahnen berühren die Wälzkörper die Ringe unter Last jeweils nur an zwei Punkten. Das spart im Vergleich zu gegeneinander angestellten Schrägkugellagern axialen Bauraum ein.

Welche Abmessungen hat das Wälzlager?

Der Innendurchmesser beträgt 70 mm, der Außendurchmesser liegt bei 125 mm und die Lagerbreite misst 24 mm. Diese festen Anschlussmaße bestimmen die Auslegung von Welle und Gehäusebohrung in der Konstruktion.

Welche Funktion haben die Haltenuten im Außenring?

Zwei Haltenuten dienen der Verdrehsicherung des Lagers im Gehäuse. Wenn das Vierpunktlager mit radialem Spiel als reines Axiallager eingesetzt wird, verhindern eingreifende Passkerbstifte oder Haltestifte, dass sich der Außenring infolge von Reibmomenten im Gehäusesitz dreht.

Warum ist die Lagerluft C3 gewählt?

Größeres Radialspiel als der Standardwert kompensiert Temperaturgradienten zwischen den Lagerringen sowie Verengungen durch feste Wellenpassungen. Die C3-Lagerluft trägt dazu bei, dass das Lager während des Betriebs nicht verspannt und die Wälzkörper ausreichend Bewegungsspiel behalten.

Kann das Lager radiale Kräfte alleine aufnehmen?

Reine oder überwiegende Radiallasten führen zu einem Vierpunktkontakt aller Kugeln, was die Reibung und den Verschleiß merklich erhöht. In der Praxis wird das Lager daher meist überwiegend axial belastet oder mit radialem Freistich im Gehäuse betrieben, während eine separate Lagerung die Radialkräfte trägt.

Wie gestaltet sich der Einbau dieses Lagertyps?

Dank des geteilten Innenrings ist das Lager nicht selbsthaltend aufgebaut. Außenring samt Kugel- und Käfigkranz sowie die beiden Innenringhälften lassen sich getrennt voneinander auf der Welle montieren, was die Handhabung bei der Montage erleichtert.

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