FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 110,75 € | 2.104,33 € |
| 3 | 221,50 € | 1.993,58 € |
Das Vierpunktlager QJ1044 -N2-MPA-C3 von FAG bietet mit 220 mm Bohrung eine beidseitige axiale Führung auf engem Bauraum.
Dieses offene Vierpunktlager nimmt bei geringer axialer Lagerbreite hohe Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Durch den geteilten Innenring lässt sich der Kugelkranz mit Außenring separat von den Innenringhälften montieren. Mit den Hauptabmessungen 220x340x56 mm verbindet das Vierpunktlager QJ1044 -N2-MPA-C3 kompakte Bauweise mit hoher Führungsgenauigkeit nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Ein geführter Messingkäfig sorgt auch bei fordernden Drehzahlen für sichere Führung der Wälzkörper.
Konstrukteure setzen diese Bauart vor allem dann ein, wenn axiale Belastungen dominieren und wenig Platz in der Breite zur Verfügung steht. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungen mit beidseitig auftretenden axialen Führungskräften. Häufig wird das Lager mit einem reinen Radiallager kombiniert, wobei der Außenring radial freigestellt bleibt. Dadurch nimmt das Vierpunktlager vor allem axiale Kräfte auf und trägt dazu bei, Verspannungen der Welle zu vermeiden.
Die zwei um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring fixieren das Lager über Sicherungsstifte gegen unerwünschtes Verdrehen im Gehäuse. Dies erleichtert die Arretierung bei radial freigestelltem Sitz. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 gleicht thermische Dehnungen im Betriebszustand aus. Da das Lager für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt ist, trägt das vergrößerte Betriebsspiel dazu bei, ein Festklemmen der Wälzkörper bei Erwärmung zu vermeiden. Vor Inbetriebnahme ist eine externe Schmierstoffzufuhr vorzusehen.
Dieses Wälzlager besitzt einen geteilten Innenring und nimmt axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Durch den Nenndruckwinkel und den Vierpunktkontakt führt es Wellen axial präzise, beansprucht aber weniger axialen Bauraum als zwei separate Schrägkugellager. Es besitzt einen stabilen Messingkäfig und zwei Haltenuten am Außenring.
Die Bohrung misst 220 mm, der Außendurchmesser beträgt 340 mm und die Baubreite liegt bei 56 mm. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen für Wälzlager dieser Baureihe. Prüfen Sie vor dem Einbau stets den Lagersitz auf Welle und Gehäuse anhand dieser Werte.
Die Kennzeichnung N2 steht für zwei um 180 Grad versetzte Nuten an einer Stirnseite des Außenrings. In diese Aussparungen greifen gehäuseseitige Passstifte ein. Dadurch bleibt der Außenring gegen Mitdrehen gesichert, was besonders wichtig ist, wenn das Lager als reines Axiallager mit radialem Spiel verbaut wird.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser größere interne Spielraum gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen oder feste Passungen aus. So bleibt der reibungsarme Lauf auch dann erhalten, wenn zwischen Innen- und Außenring eine Temperaturdifferenz entsteht.
Da dieses Lager ab Werk ohne integrierte Dichtungen gefertigt wird, muss die Schmierung über das Gehäuse erfolgen. Je nach Betriebsbedingungen eignet sich Schmierfett oder eine kontinuierliche Ölversorgung. Externe Dichtelemente an der Gehäusekonstruktion schützen die Laufbahnen vor Verschmutzung und halten den Schmierstoff im Lager.
Der zweiteilige Innenring ermöglicht es, eine große Anzahl von Wälzkörpern im Lager unterzubringen, was die Belastbarkeit steigert. Zudem lassen sich die Lagerringe bei der Montage getrennt voneinander aufschieben. Beim Einbau müssen beide Innenringhälften axial spielfrei gegeneinander verspannt werden.
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