QJ332  N2MA/C3 Vierpunktlager von SKF
QJ332  N2MA/C3 Vierpunktlager von SKF

SKF

Vierpunktlager SKF QJ332 N2MA/C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
160 mm
Außendurchmesser
340 mm
Breite
68 mm
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Nut(en) im Außenring
zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring
Bauform
geteilter Innenring
Temperaturbereich
-30 bis +200 °C
Gewicht
32,12 kg
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Vierpunktlager SKF QJ332 N2MA/C3
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Vierpunktlager SKF QJ332 N2MA/C3

Das Vierpunktlager QJ332 N2MA/C3 von SKF bietet mit 160 mm Bohrung, Messingkäfig und Haltenuten eine präzise Führung bei beidseitigen Axialkräften.

Das Vierpunktlager QJ332 N2MA/C3 ist ein einreihiges Schrägkugellager mit geteiltem Innenring, das axiale Kräfte in beiden Richtungen bei geringem axialem Bauraumbedarf aufnimmt. Mit den Hauptabmessungen von 160 mm Innendurchmesser, 340 mm Außendurchmesser sowie 68 mm Breite überträgt dieses offene Lager beträchtliche Lasten. SKF fertigt die Ausführung in der Normaltoleranz P0/PN (ABEC 1). Ein massiver Messingkäfig führt die Wälzkörper auch unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen sicher in den Laufbahnen.

Wofür eignet sich das Vierpunktlager QJ332 N2MA/C3 im Betrieb?

Konstrukteure nutzen diese Bauart vorwiegend dort, wo hohe axiale Belastungen bei wechselnder Kraftrichtung auftreten. Typische Anwendungen finden sich in Lagerungen, in denen das Lager als reines Axiallager mit radialem Gehäusespiel fungiert. Durch den geteilten Innenring lässt sich eine große Anzahl an Wälzkörpern unterbringen, was die axiale Belastbarkeit steigert. Da es sich um ein ungedichtetes Lager handelt, binden Sie es direkt an die zentrale Schmierstoffversorgung an.

Welche Vorteile bieten Haltenuten und C3-Lagerluft bei dieser Ausführung?

Zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring ermöglichen die formschlüssige Arretierung mittels Sicherungsstiften im Gehäuse, wodurch der Außenring gegen unerwünschtes Wandern geschützt bleibt. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 dient dazu, thermische Längenausdehnungen bei Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad auszugleichen. Zudem verringert das vergrößerte Betriebsspiel das Risiko unzulässiger Verspannungen, falls feste Passungen auf Welle und Gehäuse montiert werden.

Was zeichnet das Vierpunktlager QJ332 N2MA/C3 aus?

Dieses Wälzlager nimmt hohe axiale Kräfte in beiden Richtungen auf und benötigt axial wenig Bauraum. Es besitzt die Maße 160x340x68 mm, einen geteilten Innenring, einen stabilen Messingkäfig sowie zwei Haltenuten im Außenring zur Lagefixierung.

Welche Funktion erfüllen die zwei Haltenuten im Außenring?

Die um 180 Grad versetzten Haltenuten dienen der Verdrehsicherung im Gehäuse. Greifen passende Passstifte in diese Aussparungen ein, bleibt der Außenring gegen axiales und radiales Wandern gesichert, was besonders bei radial freigestellten Lagerungen wichtig ist.

Warum besitzt dieses Vierpunktlager einen geteilten Innenring?

Der zweiteilige Innenring ermöglicht die Montage einer größeren Anzahl an Kugeln im Lagerinneren. Zudem vereinfacht die nicht selbsthaltende Bauform den getrennten Einbau von Außenring samt Kugelkranz und den beiden Innenringhälften auf die Welle.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen C3 bei diesem Lager?

Das Kürzel C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Standardausführung. Dieser zusätzliche Spielraum verhindert ein Klemmen der Wälzkörper, wenn im Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring entstehen oder feste Passungen gewählt werden.

Für welchen Temperaturbereich ist das Lager ausgelegt?

Das offene Vierpunktlager deckt einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab. Da keine elastischen Dichtelemente verbaut sind, bestimmt primär der gewählte Schmierstoff die thermischen Einsatzgrenzen der gesamten Lagerstelle.

Welche Eigenschaften besitzt der integrierte Messingkäfig?

Der Messingkäfig zeichnet sich durch hohe Festigkeit, geringen Verschleiß und gute Notlaufeigenschaften aus. Er führt die Kugeln präzise bei hohen Drehzahlen, starken Beschleunigungen oder auftretenden Vibrationen und zeigt sich beständig gegenüber chemischen Schmierstoffzusätzen.

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