FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 83,59 € | 1.588,21 € |
| 3 | 167,18 € | 1.504,62 € |
Das Vierpunktlager QJ332 -N2-MPA-C3 von FAG bietet mit 160x340x68 mm kompakte axiale Führung bei beidseitig wirkenden Kräften.
Dieses Vierpunktlager QJ332 -N2-MPA-C3 nimmt hohe axiale Kräfte in beiden Richtungen auf und beansprucht dabei axial deutlich weniger Bauraum als zweireihige Konstruktionen. FAG stattet dieses offene Wälzlager mit einem stabilen Messingkäfig und einem geteilten Innenring aus. Dank der geteilten Ausführung fasst das Lager mehr Wälzkörper. Die Konstruktion deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab und entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Konstrukteure setzen diese Bauart vor allem dort ein, wo überwiegend axiale Belastungen auftreten und enge axiale Führungen gefordert sind. Das Lager fungiert in vielen Maschinen als reines Axiallager, häufig kombiniert mit einem separaten Radiallager. Durch den Vierpunktkontakt führt es Wellen sicher in beiden Axialrichtungen. Da das Lager nicht selbsthaltend aufgebaut ist, montieren Instandhalter Außenring und Innenringhälften getrennt voneinander, was die Handhabung bei schweren Baugruppen erleichtert.
Zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring fixieren das Lager über Haltestifte gegen unerwünschtes Mitdrehen im Gehäuse. Dies ist wichtig, wenn der Außenring mit radialem Spiel eingebaut wird, um Radialkräfte fernzuhalten. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 gleicht thermische Dehnungen im Betrieb aus. Wählen Sie diese Variante, wenn Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten oder feste Passungen das Betriebsspiel nach dem Einpressen verringern.
Das Lager ist ein einreihiges Radial-Kugellager mit geteiltem Innenring, das axiale Belastungen in beiden Richtungen aufnimmt. Mit den Abmessungen 160 mm Bohrung, 340 mm Außendurchmesser und 68 mm Breite bietet es hohe axiale Tragfähigkeit bei schmaler Bauweise. Der Messingkäfig führt die Kugeln auch unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen zuverlässig.
Die Bohrung beträgt 160 mm, der Außendurchmesser liegt bei 340 mm und die Gesamtbreite misst 68 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den direkten Austausch in bestehenden Lagerstellen. Prüfen Sie vor dem Einbau die Anschlussmaße der Welle und des Gehäuses auf Übereinstimmung mit diesen Werten.
Die zwei um 180 Grad versetzten Nuten ermöglichen die Fixierung des Außenrings im Lagergehäuse mittels passender Passstifte. Dadurch wird verhindert, dass sich der Außenring bei rein axialer Lagerung im Gehäuse verdreht. Diese Konstruktion kommt häufig vor, wenn das Vierpunktlager radial freigestellt montiert wird.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieses größere Ausgangsspiel verhindert, dass das Lager bei Erwärmung im Betrieb oder durch enge Passungen verspannt. Es empfiehlt sich vor allem bei Temperaturgefällen zwischen Welle und Gehäuse sowie bei hohen Drehzahlen.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtscheiben. Die Schmierung erfolgt über das umgebende Gehäusesystem, meist durch Öl- oder Nachschmierfett. Die Konstruktion der Anschlussbauteile muss das Lager vor Schmutzeintrag schützen und ein Austreten des gewählten Schmierstoffs verhindern.
Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Der formstabile Messingkäfig sowie die Wärmebehandlung der Ringe tragen dazu bei, dass das Bauteil auch bei erhöhter Betriebswärme maßhaltig bleibt. Stimmen Sie den eingesetzten Schmierstoff stets auf die tatsächlich auftretenden Betriebstemperaturen ab.
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