SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 17,83 € | 338,68 € |
| 5 | 35,66 € | 320,85 € |
Das Vierpunktlager QJ218 N2MA von SKF (90x160x30 mm) nimmt beidseitig axiale Lasten auf und bietet Haltenuten gegen Verdrehen im Gehäuse.
Das Vierpunktlager QJ218 N2MA von SKF ist ein einreihiges Schrägkugellager mit geteiltem Innenring, das axiale Kräfte in beiden Richtungen bei schmaler axialer Baubreite aufnimmt. Mit den Abmessungen 90 mm Bohrung, 160 mm Außendurchmesser sowie 30 mm Breite eignet sich dieses offene Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Der integrierte Messingkäfig führt die Wälzkörper zuverlässig. Dieses Lager der Explorer-Ausführung verbindet eine erhöhte Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 mit einer präzisen Laufgenauigkeit nach Klasse P5 für ruhigen, vibrationsarmen Lauf.
Das Vierpunktlager QJ218 N2MA eignet sich vorrangig für Konstruktionen, bei denen hohe axiale Belastungen aus wechselnden Richtungen auftreten und der Bauraum begrenzt ist. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsanordnungen mit beidseitig wirkenden Axialkräften, häufig kombiniert mit einem separaten Radiallager. Durch den geteilten Innenring nimmt das Wälzlager ein großes Kugelvolumen auf, was die axiale Belastbarkeit gezielt steigert.
Zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring fixieren das Vierpunktlager über Sicherungsstifte gegen unerwünschtes Mitdrehen im Gehäusesitz. Das vereinfacht den Einsatz als reines Axiallager mit radialem Gehäusespiel. Durch die Bauform mit geteiltem Innenring montieren Sie Außenring samt Kugelkranz und die Innenringhälften separat auf der Welle. Der massive Messingkäfig und die Auslegung für Temperaturen von -30 bis +150 Grad bieten Formstabilität bei normaler Radiallagerluft.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm und eine Breite von 30 mm. Diese Hauptabmessungen definieren den benötigten Bauraum auf der Welle und im Gehäuse. Prüfen Sie vor dem Einbau die Anschlussmaße der umgebenden Bauteile, um ein Anstreifen rotierender Komponenten zu verhindern.
Die zwei um 180 Grad zueinander versetzten Haltenuten im Außenring dienen der Verdrehsicherung. Bei Lagerstellen, in denen das Vierpunktlager überwiegend Axialkräfte aufnimmt und radial freigestellt im Gehäuse sitzt, greifen Passstifte in diese Nuten ein. Das wirkt einem Wandern oder Mitdrehen des Außenrings im Gehäusesitz während des Betriebs entgegen.
Der geteilte Innenring ermöglicht die Aufnahme einer höheren Anzahl von Kugeln bei gleichzeitig tief ausgeformten Laufrillen. Dies steigert die axiale Tragfähigkeit in beide Richtungen. Zudem erleichtert diese Bauart den Einbau: Außenring mit Kugelsatz und die beiden Innenringhälften lassen sich schrittweise getrennt auf die Welle setzen.
Die Toleranzangaben beschreiben eingeengte Fertigungsgrenzen gegenüber der Normaltoleranz. Dieses Vierpunktlager verfügt über eine Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 sowie eine Laufgenauigkeit nach Klasse P5. Die engere Tolerierung verringert Rundlauffehler sowie Schwingungen und unterstützt eine exakte Wellenführung bei höheren Drehzahlen in anspruchsvollen Baugruppen.
Das offene Vierpunktlager ist für Betriebstemperaturen zwischen -30 und +150 Grad ausgelegt. Der Messingkäfig behält in diesem thermischen Bereich seine mechanische Stabilität. Bei dieser offenen Bauform stimmen Sie das Schmiermittel, Schmierfett oder Schmieröl, auf die Umgebungsbedingungen und Drehzahlen der Anlage ab.
Das Lager ist mit normaler Radiallagerluft ausgeführt. Diese Standardluft eignet sich für reguläre Einbausituationen mit üblichen Temperaturgradienten zwischen Welle und Gehäuse. Sie gleicht moderate Wärmedehnungen im Betrieb aus, ohne dass es zu einer Verspannung der Kugeln in den vier Kontaktpunkten der Laufbahnen kommt.
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