SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 21,60 € | 410,43 € |
| 3 | 43,20 € | 388,83 € |
Das Vierpunktlager QJ318 N2MA von SKF bietet mit 90 mm Bohrung, Messingkäfig und geteiltem Innenring eine präzise axiale Führung auf engem Bauraum.
Das Vierpunktlager QJ318 N2MA ist ein einreihiges Schrägkugellager mit geteiltem Innenring, das axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnimmt. Dank der kompakten Bauweise mit 90 mm Bohrung, 190 mm Außendurchmesser und 43 mm Breite ersetzt diese Ausführung oft zwei separate Lager. Die offene Konstruktion ermöglicht die gezielte Zufuhr von Schmierstoffen im Betrieb. Als SKF Explorer Ausführung weist das Wälzlager eine erhöhte Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 sowie eine Laufgenauigkeit nach Klasse P5 auf.
Dieses Wälzlager kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo hohe axiale Belastungen in wechselnder Richtung auftreten und der axiale Bauraum begrenzt ist. Häufig dient es in Kombination mit einem separaten Radiallager als reines Axiallager im Maschinen- und Getriebebau. Da die Kugeln bei reiner Axiallast den Innen- und Außenring jeweils in einem Punkt berühren, bleibt die Reibung gering. Für überwiegend radiale Belastungen eignet sich das Lager hingegen nicht, da dabei ein erhöhter Vierpunktkontakt entsteht.
Der geteilte Innenring erlaubt es, eine größere Anzahl an Kugeln im Lager unterzubringen, was die axiale Belastbarkeit steigert. Zudem erleichtert diese nicht selbsthaltende Bauform die Montage, da Außenring und Kugelkranz getrennt von den Innenringhälften auf die Welle montiert werden können. Die zwei um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring dienen dazu, das Lager mit Sicherungsstiften im Gehäuse gegen Verdrehen festzulegen. Dies verhindert ungewollte Gehäusedrehungen, wenn das Lager mit radialem Spiel eingebaut wird.
Mit einem Innendurchmesser von 90 mm, einem Außendurchmesser von 190 mm und einer Breite von 43 mm entspricht das Lager standardisierten Abmessungen. Dadurch lässt sich das Wälzlager passgenau in bestehende Gehäusekonstruktionen und auf entsprechende Wellenabschnitte integrieren.
Die beiden um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring dienen der formschlüssigen Verdrehsicherung. Wird das Vierpunktlager als reines Axiallager mit radialem Gehäusespiel montiert, greifen Gehäusestifte in diese Nuten ein. Auf diese Weise bleibt der Außenring gegen Mitdrehen fixiert, ohne die axiale Beweglichkeit zu beeinträchtigen.
In dieser Ausführung führt ein massiver Messingkäfig die Wälzkörper. Messing zeichnet sich durch hohe Festigkeit, guten Notlauf und geringen Verschleiß aus. Dadurch eignet sich dieser Käfigtyp auch für Anwendungen mit anspruchsvollen thermischen Bedingungen oder wechselnden Belastungszyklen.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Schleifdichtungen handelt, hängt die tatsächliche Einsatzgrenze im laufenden Betrieb maßgeblich von der Temperaturstabilität des gewählten externen Schmierstoffs ab.
Diese Kennzeichnungen definieren die Fertigungspräzision des Wälzlagers. Die Maßgenauigkeit der Anschlussmaße entspricht der Toleranzklasse P6, während die Laufgenauigkeit der enger gefassten Toleranzklasse P5 folgt. Dies führt zu geringerem Rundlauffehler und einer ruhigeren Führung der gelagerten Welle.
Die zweiteilige Ausführung des Innenrings ermöglicht die Montage eines vollständigen Kugelrings mit hohem Füllgrad bei steilem Berührungswinkel. Dadurch nimmt das Lager hohe Axialkräfte in beiden Richtungen auf, beansprucht aber weniger axialen Bauraum als zwei spiegelbildlich angestellte Einzellager.
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