SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 20,14 € | 382,59 € |
| 3 | 40,28 € | 362,45 € |
Das Vierpunktlager QJ219 N2MA/C3 von SKF mit 95 mm Bohrung nimmt hohe axiale Kräfte in beiden Richtungen bei geringem axialem Bauraum auf.
Das Vierpunktlager QJ219 N2MA/C3 ist ein einreihiges Schrägkugellager mit geteiltem Innenring, das beidseitig wirkende Axialkräfte aufnimmt. Mit den Hauptabmessungen von 95 mm Innen- und 170 mm Außendurchmesser sowie einer Breite von 32 mm eignet sich dieses Wälzlager für anspruchsvolle Konstruktionen im Maschinen- und Getriebebau. SKF fertigt das Modell in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Das offene Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt und benötigt eine externe Schmierstoffversorgung.
Konstrukteure setzen dieses Lager vor allem dort ein, wo wechselnde axiale Belastungen auftreten und der Bauraum für zweireihige Schrägkugellager nicht ausreicht. Häufig dient es in Kombination mit einem separaten Radiallager als reines Axiallager. Durch den geteilten Innenring lässt sich eine hohe Kugelanzahl unterbringen, was die axiale Tragfähigkeit begünstigt. Die zwei um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring dienen dazu, ein Mitdrehen im Gehäuse bei radialem Spiel zu vermeiden.
Die Ausführung N2MA besitzt einen Messingkäfig, der für dynamische Belastungen ausgelegt ist. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 bietet zusätzlichen Spielraum bei thermischer Ausdehnung der Wellen oder festen Einbaupassungen. Da es sich um ein ungedichtetes, offenes Lager handelt, müssen Sie das Bauteil vor Schmutzeintrag schützen und im Betrieb schmieren. Prüfen Sie vorab die Gehäusegeometrie für die Arretierung über die Haltenuten.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 95 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm und eine Breite von 32 mm auf. Diese Maße entsprechen den standardisierten Abmessungen für Vierpunktlager dieser Größenordnung und ermöglichen eine genaue Anpassung an Wellen und Gehäusebohrungen.
Die beiden um 180 Grad versetzten Haltenuten dienen dazu, den Außenring mithilfe von Haltestiften im Gehäuse gegen Verdrehen zu sichern. Das ist besonders wichtig, wenn Sie das Vierpunktlager als reines Axiallager mit radialem Gehäusespiel montieren, damit der Außenring nicht wandert.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieses größere Betriebsspiel trägt dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper zu vermeiden, wenn im laufenden Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen das Lagerspiel nach dem Einbau verringern.
Durch den zweiteiligen Innenring können die beiden Hälften getrennt vom Außenring und Kugelringsatz montiert werden. Zudem erlaubt diese Bauform das Einfüllen einer größeren Anzahl an Wälzkörpern, wodurch das Lager axial in beiden Richtungen hohe Kräfte bei vergleichsweise schmaler Baubreite aufnehmen kann.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Der integrierte Messingkäfig bleibt in diesem Bereich formstabil. Da es sich um eine offene Ausführung handelt, hängt die tatsächliche Einsatzgrenze wesentlich von der Temperaturbeständigkeit des extern zugeführten Schmierstoffs ab.
Weil das Modell ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, gelangt das Schmiermittel über das umgebende Gehäuse an die Laufbahnen. Konstruktiv müssen Sie abdichtende Gehäusedeckel oder Wellendichtringe vorsehen, um Schmiermittelverlust zu vermeiden und das Lagerinnere vor Fremdkörpern zu schützen.
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