FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Vierpunktlager QJ324 -N2-MPA-C3 von FAG nimmt hohe Axialkräfte in beiden Richtungen bei kompakten Abmessungen von 120x260x55 mm auf.
Das Vierpunktlager QJ324 -N2-MPA-C3 ist ein einreihiges Schrägkugellager mit geteiltem Innenring, das axiale Belastungen in beiden Richtungen aufnimmt. Durch die geteilte Innenring-Konstruktion lässt sich das Lager separat montieren. Dieses offene Wälzlager von FAG verfügt über einen Messingkäfig und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad. Es spart axialen Bauraum ein, wenn sonst zwei separate Schrägkugellager nötig wären.
Der Einbau des Vierpunktlagers QJ324 -N2-MPA-C3 ist für Lagerstellen vorgesehen, an denen reine oder überwiegende Axialkräfte in wechselnder Richtung wirken. Häufig fungiert dieses Wälzlager in Kombination mit einem separaten Radiallager als reines Axiallager bei anspruchsvollen Wellenlagerungen. Die beiden um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring ermöglichen eine formschlüssige Arretierung im Gehäuse gegen Verdrehen.
Die Ausführung mit der Lagerluft C3 weist ein leicht vergrößertes Radialspiel auf. Dies gleicht thermische Dehnungen bei höheren Betriebstemperaturen bis 200 Grad aus. Die Kennzeichnung N2 steht für zwei Haltenuten am Außenring, über die Sicherungsstifte ein Mitdrehen des Rings im Gehäuse vermeiden helfen. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, stimmen Sie Schmierstoffzufuhr und externe Abdichtung auf die Einbauumgebung ab.
Vierpunktlager dieser Bauart besitzen einen geteilten Innenring und nehmen Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Durch den geteilten Innenring können Sie den Außenring samt Kugel- und Messingkäfig sowie die Innenringhälften getrennt montieren. Die Bauweise spart axialen Bauraum gegenüber zweireihigen Schrägkugellagern ein.
Das Lager besitzt eine Bohrung von 120 mm, einen Außendurchmesser von 260 mm sowie eine Breite von 55 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in Gehäuse und auf Wellen nach den Toleranzvorgaben der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Die beiden um 180 Grad versetzten Haltenuten am Außenring dienen der Verdrehsicherung im Lagergehäuse. In diese Nuten greifen gehäuseseitige Sicherungsstifte ein. Das dient dazu, ein Mitdrehen des Außenrings zu vermeiden, insbesondere wenn das Wälzlager als reines Axiallager mit radialem Spiel im Gehäuse verbaut wird.
Die C3-Klassifizierung kennzeichnet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Standardausführung. Ein vergrößertes Lagerspiel ist vorteilhaft, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen oder feste Passungen das Betriebsspiel verengen. Das Lager bleibt dadurch auch bei thermischer Beanspruchung leichtgängig.
Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Der integrierte Messingkäfig behält auch bei höheren thermischen Belastungen seine Formstabilität. Achten Sie bei der Konstruktion der Lagerstelle darauf, ein Schmiermittel zu verwenden, das für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Da dieses Wälzlager als offenes Lager ohne integrierte Schleif- oder Deckscheiben gefertigt wird, muss die Abdichtung über die umgebende Gehäusekonstruktion erfolgen. Externe Dichtringe oder Labyrinthe schützen die Laufbahnen vor Schmutzeintrag und tragen dazu bei, Schmierstoffverluste im laufenden Betrieb zu vermeiden.
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