FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 34,97 € | 664,41 € |
| 3 | 69,94 € | 629,44 € |
Das Vierpunktlager QJ228 -N2-MPA-C3 von FAG nimmt mit 140 mm Bohrung beidseitig hohe Axialkräfte bei schmaler Bauform auf.
Das Vierpunktlager QJ228 -N2-MPA-C3 von FAG ist ein einreihiges Schrägkugellager mit geteiltem Innenring, das axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnimmt. Dank der Abmessungen von 140 mm Innendurchmesser, 250 mm Außendurchmesser und 42 mm Breite benötigt die Lagerung nur geringen axialen Bauraum. Ausgestattet mit einem Messingkäfig und ausgelegt für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad eignet sich diese offene Ausführung für thermisch anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Dieser Lagertyp kommt vor allem dort zum Einsatz, wo bei begrenztem axialem Bauraum wechselnde oder reine Axiallasten wirken. Häufig dient die Konstruktion in Kombination mit einem separaten Radiallager als reines Axiallager, wobei der Außenring radial freigestellt wird. Typische Einsatzgebiete finden sich im Getriebebau und industriellen Antriebssträngen. Durch den geteilten Innenring lässt sich eine hohe Anzahl an Kugeln montieren, wodurch das Lager beidseitige Schubkräfte bei geringer axialer Baubreite aufnimmt.
Die Kennzeichnung N2 verweist auf zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring. Diese Nuten ermöglichen den Eingriff von Gehäusestiften, um ein Mitdrehen des Außenrings im Gehäusesitz zu verhindern. Zudem verfügt die Variante über eine leicht erhöhte Radiallagerluft nach Klasse C3. Dieses vergrößerte Betriebsspiel kompensiert thermische Ausdehnungen bei Temperaturen von bis zu +200 Grad und beugt inneren Verspannungen unter hoher thermischer Beanspruchung vor.
Ein geteilter Innenring ermöglicht das Einbringen einer großen Kugelanzahl in den massiven Messingkäfig. Die Laufbahngeometrie sorgt dafür, dass Kugeln die Ringe unter axialer Last an definierten Kontaktpunkten berühren. Dadurch nimmt die Einheit axiale Kräfte in beiden Richtungen auf, beansprucht aber nur den Bauraum eines einreihigen Lagers.
Die Ausführung weist einen Innendurchmesser von 140 mm, einen Außendurchmesser von 250 mm sowie eine Breite von 42 mm auf. Durch diese Hauptabmessungen lässt sich das Wälzlager in standardisierte Gehäusebohrungen einsetzen. Prüfen Sie vor dem Einbau die Anschlussmaße der umgebenden Bauteile auf Passgenauigkeit.
Die um 180 Grad versetzten Nuten am Außenring dienen der formschlüssigen Verdrehsicherung im Lagergehäuse. Wird das Lager als reines Axiallager mit radialem Spiel montiert, fixieren Gehäusestifte den Außenring in Umfangsrichtung. So bleibt das Lager axial geführt, ohne dass sich die Gehäuseschale ungewollt mitdreht.
Der Zusatz C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum ist für Anwendungen mit hohen Betriebstemperaturen oder festen Passungen ausgelegt. Er verhindert, dass sich das Lager bei Erwärmung verspannt, und unterstützt den freien Lauf der Wälzkörper bis zu +200 Grad.
Das Nachsetzzeichen MPA steht für einen massiven Messingkäfig, der am Außenring geführt wird. Messingkäfige bieten eine hohe mechanische Festigkeit und zeichnen sich durch gute Notlaufeigenschaften bei Schmierungsmangel aus. Sie eignen sich für vibrationsintensive Einsätze sowie Umgebungen mit erhöhten Betriebstemperaturen.
Als offenes Lager verfügt dieses Produkt über keine integrierten Dichtscheiben. Die Lagerstelle verlangt daher eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Die Schmierung erfolgt über das Gehäusesystem mit Fett oder Öl, passend für den zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad.
Schaeffler Technologies AG & Co. KG
Industriestraße 1-3, 91074 Herzogenaurach, Germany
info.de@schaeffler.com, https://www.schaeffler.de/de/meta/impressum/