FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 22,90 € | 435,13 € |
| 3 | 45,80 € | 412,23 € |
Das Vierpunktlager QJ222 -N2-MPA-C3 von FAG nimmt bei 110 mm Bohrung und 200 mm Außendurchmesser hohe Axialkräfte in beiden Richtungen auf.
Mit dem Vierpunktlager QJ222 -N2-MPA-C3 steht ein spezialisiertes Radial-Kugellager für anspruchsvolle Lagerungsaufgaben bereit. Die Konstruktion von FAG verfügt über einen geteilten Innenring, wodurch sich Außenring und Kugelkränze getrennt montieren lassen. Dank der Maße von 110 mm Innen-, 200 mm Außendurchmesser und 38 mm Breite beansprucht dieses Wälzlager in axialer Richtung wenig Bauraum. Das offene Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt.
Dieses Wälzlager kommt vor allem bei überwiegend wechselnden Axialkräften in beiden Richtungen zum Einsatz. Typische Anwendungen finden sich dort, wo ein separates Radiallager die Querkräfte aufnimmt und das Vierpunktlager gezielt die axiale Führung übernimmt. Durch den geteilten Innenring nimmt die Baugruppe eine hohe Anzahl an Wälzkörpern auf, was zu einer hohen axialen Tragfähigkeit beiträgt.
Die Ausführung kennzeichnet sich durch zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring, die der Verdrehsicherung im Gehäuse dienen. Der Messingkäfig führt die Wälzkörper im Betrieb. Zudem bietet die erhöhte Lagerluft C3 ein größeres radiales Betriebsspiel als die Normalausführung. Dies trägt dazu bei, thermische Ausdehnungen bei Erwärmung sowie Passungen der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 auszugleichen.
Das einreihige Radial-Kugellager mit geteiltem Innenring nimmt gezielt axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Mit 110 mm Bohrung, 200 mm Außendurchmesser und 38 mm Breite kombiniert die offene Ausführung von FAG eine platzsparende Bauform mit einem Messingkäfig.
Die Kennzeichnung N2 steht für zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten an einer Stirnseite des Außenrings. In diese Nuten greifen gehäuseseitige Sicherungsstifte ein. Sie verhindern das Mitdrehen des Außenrings im Gehäusesitz, was besonders wichtig ist, wenn das Lager mit radialem Spiel als reines Axiallager dient.
Das Nachsetzzeichen C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft hin. Dieser erweiterte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahn beugt Verspannungen vor, wenn im laufenden Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder wenn stramme Passungen den Innenring aufweiten.
Da das Lager herstellerseitig weder Deck- noch Dichtscheiben besitzt, gelangt Schmierstoff ungehindert an die Laufbahnen und den Messingkäfig. Die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit sowie die regelmäßige Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl müssen über die umgebende Gehäusekonstruktion der Anlage erfolgen.
Die Ausführung eignet sich für einen Betriebsbereich von -30 bis +150 Grad Celsius. Der Messingkäfig und die Maßstabilität der Ringe sind auf diese thermischen Bedingungen abgestimmt, sofern ein Schmierstoff gewählt wird, der diese Temperaturen ebenfalls abdeckt.
Durch den zweiteiligen Innenring lässt sich das Lager einfacher montieren und demontieren. Die Lagerteile sind nicht selbsthaltend. Das ermöglicht es, den Außenring mitsamt Kugelkranz und die beiden Innenringhälften nacheinander separat auf die Welle und in das Gehäuse einzubringen.
Schaeffler Technologies AG & Co. KG
Industriestraße 1-3, 91074 Herzogenaurach, Germany
info.de@schaeffler.com, https://www.schaeffler.de/de/meta/impressum/