DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der axiale V-Ring V40 S VIT aus FKM mit 36 mm Bohrung schützt Lagerungen durch mitlaufende Dichtwirkung gegen Schmutz und Flüssigkeiten.
Der V-Ring V40 S VIT ist eine elastische Axialdichtung aus widerstandsfähigem FKM (Viton), die direkt auf der rotierenden Welle sitzt. Sie läuft mit der Welle um und dichtet axial gegen eine senkrecht stehende Gegenfläche ab. Durch diese Konstruktion wirkt der Dichtring zugleich als Schleuderscheibe gegen Schmutzpartikel und Spritzflüssigkeiten von außen. Mit einer Bohrung von 36 mm und einer Breite von 5,5 mm eignet sich dieses Modell für anspruchsvolle Dichtungsaufgaben im industriellen Maschinenbau.
Dieser V-Ring findet seinen Platz vor allem als Sekundär- oder Vorschaltdichtung an rotierenden Wellen. Oft wird er vor Wälzlagern montiert, um die eigentliche Hauptdichtung vor abrasivem Schmutz, Staub oder Spritzwasser zu bewahren. Da die Dichtlippe axial anliegt, toleriert die Bauform auch leichte Fluchtungsfehler oder dynamische Wellenbewegungen. Die Ausführung aus FKM empfiehlt sich insbesondere in Umgebungen mit chemischen oder thermischen Belastungen.
Die Ausführung V40 S verfügt über einen verstärkten Versteifungskörper, der dem Dichtungsquerschnitt eine höhere Formstabilität verleiht. Dadurch behält der Ring auch bei dynamischer Beanspruchung seinen festen Sitz auf der Welle bei. In Verbindung mit dem Werkstoff FKM (Viton) bietet der Dichtring eine ausgeprägte Beständigkeit gegenüber aggressiven Schmierstoffen, Ölen sowie chemischen Einflüssen. Bei der Auslegung empfiehlt sich eine ausreichend feine Gegenlauffläche am Gehäuseteil, um den Lippenverschleiß gering zu halten.
Die Dichtung wird direkt auf die Welle aufgezogen, rotiert mit dieser und liegt mit der flexiblen Lippe axial an einer Gegenfläche an. Durch die Rotation schleudert der Ringkörper Schmutz, Staub und Spritzflüssigkeiten nach außen ab. Gleichzeitig schützt die axiale Lippe das dahinterliegende Wälzlager vor dem Eindringen äußerer Verunreinigungen.
Dieses Modell besitzt einen Innendurchmesser von 36 mm und eine Einbaubreite von 5,5 mm. Der elastische Grundkörper wird mit leichter radialer Vorspannung montiert, sodass die Dichtung fest auf der Welle haftet. Für den sicheren Sitz wählen Sie den Wellendurchmesser passend zur Nennbohrung des Dichtrings aus.
FKM zeichnet sich durch eine sehr hohe chemische Beständigkeit gegenüber Mineralölen, synthetischen Schmierstoffen und aggressiven Medien aus. Zudem widersteht dieses Elastomer höheren thermischen Belastungen als herkömmliche Standard-Dichtungswerkstoffe. Sie nutzen Viton daher bevorzugt in anspruchsvollen Industrieanwendungen mit aggressiven Prozessmedien oder erhöhten Umgebungstemperaturen.
Die verstärkte Bauform stabilisiert den Ringkörper und unterstützt einen festen Sitz auf der rotierenden Welle. Der Versteifungskörper mindert unkontrolliertes Verformen oder Verrutschen der Dichtung bei Schwingungen oder Wellenbewegungen. Dadurch bleibt die axiale Anlage der Dichtlippe an der Gegenlauffläche gleichmäßig erhalten.
Ein Radial-Wellendichtring dichtet radial gegen die zylindrische Wellenoberfläche ab und sitzt fest im Gehäuse. Ein V-Ring hingegen wird auf die Welle montiert, dreht sich mit dieser und dichtet mit seiner Lippe axial gegen eine ebene Wand ab. Durch das Mitrotieren entfaltet der V-Ring einen zusätzlichen Schleudereffekt gegen Verschmutzungen.
Die Gegenlauffläche am Gehäuse sollte möglichst glatt, eben und frei von Riefen oder Graten sein. Da die Dichtlippe im Betrieb kontinuierlich an dieser Fläche anliegt, bestimmt deren Oberflächengüte den Verschleiß der Elastomerlippe. Eine sorgfältig bearbeitete Gegenfläche unterstützt eine gleichmäßige Dichtwirkung und schont den Dichtring.
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