DICHTOMATIK
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Der V-Ring V90 A VIT aus chemisch beständigem FKM dichtet rotierende Wellen mit 81 mm Durchmesser axial gegen Schmutz und Spritzwasser ab.
Dieser V-Ring V90 A VIT dient als axiale Lippendichtung für Wellen und rotierende Bauteile. Die Bauform spannt sich elastisch auf die Welle auf, rotiert mit ihr mit und dichtet mit der Dichtlippe axial gegen eine Gehäusewand oder Anlauffläche ab. Durch den Werkstoff FKM (Viton) widersteht diese Ausführung aggressiven Medien, Kraftstoffen und Ölen.
Der V-Ring V90 A VIT dient vorrangig als sekundäre Schutzdichtung vor Lagern oder Gehäusen. Der mitdrehende Dichtungskörper wirkt bei Rotation wie eine Schleuderscheibe, die Staub, Spritzflüssigkeiten sowie abrasive Partikel vom Dichtspalt wegleitet. Typische Einsatzfelder finden sich in Antriebswellen, Getrieben, Pumpen und Maschinen, bei denen Schmierstoffe im Inneren verbleiben und äußere Verunreinigungen abgehalten werden sollen.
Gegenüber Standardwerkstoffen bietet FKM eine gesteigerte thermische und chemische Beständigkeit. Wenn die Lagerung mit synthetischen Schmierstoffen, Säuren, Laugen oder mineralischen Ölen in Kontakt kommt, bleibt das Material formstabil und elastisch. Mit einer Breite von 6,8 mm und einer Auslegung für Wellen im Bereich von 81 mm Innendurchmesser ermöglicht der Ring eine kompakte Bauweise und kann geringe Fluchtungsfehler der Welle ausgleichen.
Eine vollelastische Dichtung aus FKM (Viton), die axial an der Gehäusestirnwand anliegt und mit der Welle rotiert. Sie schützt nachgeschaltete Wälzlager vor Schmutz und Feuchtigkeit, während der Ringkörper durch die Fliehkraft Partikel abschleudert.
Der V-Ring besitzt im ungespannten Zustand eine Bohrung von 81 mm und eine Breite von 6,8 mm. Er dehnt sich bei der Montage elastisch auf und sitzt dadurch kraftschlüssig auf der Welle fest.
Der elastische Grundkörper wird direkt auf die Welle geschoben und dreht sich im Betrieb mit. Die flexible Dichtlippe liegt axial an einer senkrecht stehenden Gegenlauffläche des Gehäuses an und dichtet dynamisch ab.
Fluorkautschuk zeichnet sich durch hohe chemische Beständigkeit gegen aggressive Chemikalien, Kraftstoffe sowie synthetische Öle aus. Der Werkstoff behält seine elastischen Dichteigenschaften auch unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen bei.
Die axiale Gegenlauffläche am Gehäuse sollte eine feine, gratfreie Oberflächenbeschaffenheit aufweisen. Eine glatte Anlauffläche verringert die Reibung an der Dichtlippe, reduziert den Verschleiß und unterstützt die Dichtwirkung bei rotierender Welle.
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