UKF
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Das zweireihige Trennkugellager K20 .A16.1/2 mit 20 mm Bohrung führt Wellen präzise bei anspruchsvollen axialen und radialen Belastungen.
Das Trennkugellager K20 .A16.1/2 von UKF GmbH ist ein zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Führungsaufgaben im Maschinenbau. Mit einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 40 mm und einer Breite von 14 mm passt die Sonderausführung in kompakte Bauräume. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 widersteht das offene Lager mechanischen Beanspruchungen im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Die Konstruktion verbindet hohe Rundlaufgenauigkeit mit einer stabilen Lastaufnahme bei kombinierten Belastungen.
Konstrukteure setzen dieses zweireihige Lager vor allem dort ein, wo Wellenführungen gleichzeitig radiale und axiale Kräfte aufnehmen müssen. Durch den definierten Druckwinkel von 16 Grad stützt das Lager axiale Lasten gezielt ab. Typische Einsatzgebiete finden sich in Lagerungen mit kombinierten Beanspruchungen sowie bei präzisen Wellenführungen. Weil das Bauteil offen ausgeführt ist, binden Sie es direkt an eine bauseitige Öl- oder Fettschmierung an, die zugleich Schmutzpartikel von den Laufbahnen fernhält.
Anstelle eines herkömmlichen Lagerkäfigs nutzt diese Ausführung integrierte Trennkugeln zwischen den tragenden Wälzkörpern. Dieses Bauprinzip verhindert den direkten Kontakt aneinandergrenzender Hauptkugeln und reduziert so die innere Reibung. Zusammen mit den engen Fertigungstoleranzen - der Innenring ist genauer als P5 gefertigt, der Außenring genauer als P6 - ermöglicht die Einheit sehr ruhige Laufeigenschaften. Achten Sie bei der Lagersitzbearbeitung auf exakte Anschlussmaße, um die geometrische Führungsgenauigkeit voll auszuschöpfen.
Dieses Wälzlager verfügt über einen Innendurchmesser von 20 mm, einen Außendurchmesser von 40 mm und eine Gesamtbreite von 14 mm. Dank dieser normierten Hauptabmessungen lässt sich das Lager in bestehende Gehäusekonstruktionen integrieren, sofern die Sitze auf die jeweilige Toleranzklasse abgestimmt sind.
Bei dieser Bauart trennen kleinere Zwischenkugeln die lasttragenden Kugeln voneinander, sodass ein massiver Käfig entfällt. Die Trennkugeln laufen mit gegenläufiger Berührung und verringern den Gleitkontakt zwischen den Wälzkörpern. Das begünstigt ein gleichmäßiges Abrollverhalten und reduziert das Risiko von Reibungsverschleiß in der zweireihigen Anordnung.
Der Innenring weist eine Genauigkeit auf, die über die Toleranzklasse P5 beziehungsweise ABEC 5 hinausgeht. Der Außenring ist genauer als die Toleranzklasse P6 beziehungsweise ABEC 3 gefertigt. Diese engen Rundlauf- und Maßtoleranzen unterstützen eine hochpräzise Ausrichtung der Welle im Gehäuse.
Da das Lager keine integrierten Dichtscheiben besitzt, gelangt Schmierstoff ungehindert an die Kugeln und Laufbahnen. Sie können wahlweise Schmierfett oder Schmieröl einsetzen. Wichtig ist eine externe Gehäuseabdichtung, um den Austritt des Schmiermittels und das Eindringen von Schmutz oder Feuchtigkeit in die Wälzkörperlaufbahn zu verhindern.
Die Ausführung aus Wälzlagerstahl 100Cr6 ist für einen thermischen Einsatzbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten die Lagerringe und Kugeln ihre Maßstabilität. Achten Sie darauf, dass der verwendete Schmierstoff ebenfalls für die geplante Betriebstemperatur freigegeben ist.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugeln und der Radialebene. Ein Winkel von 16 Grad bewirkt, dass das Lager neben radialen Kräften auch merkliche axiale Führungskräfte in einer Richtung gezielt aufnimmt und in das Gehäuse überträgt.
UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
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