UKF
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Das Trennkugellager UK45 .A16.1/1 von UKF GmbH bietet mit 45x75x19 mm präzise Wellenführung durch Trennkugeln und Toleranzen genauer als P5.
Das Trennkugellager UK45 .A16.1/1 kommt als zweireihiges Speziallager in anspruchsvollen mechanischen Konstruktionen zum Einsatz. UKF GmbH fertigt diese Ausführung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit den Abmessungen 45 mm Bohrung, 75 mm Außendurchmesser und 19 mm Breite. Durch die Konstruktion mit Trennkugeln anstelle eines herkömmlichen Massiv- oder Blechkäfigs führt das Lager Wälzkörper reibungsarm auf den Laufbahnen. Der definierte Druckwinkel von 16 Grad ermöglicht die gezielte Aufnahme kombinierter Belastungen bei hoher Laufgenauigkeit.
Diese Sonderausführung kommt vor allem in Baugruppen zum Einsatz, die gesteigerte Rundlaufgenauigkeit und definierte axiale Führungsqualitäten verlangen. Durch den Druckwinkel von 16 Grad nimmt das zweireihige Lager neben Radialkräften auch Axialkräfte in vorgegebener Richtung auf. Die Auslegung ohne Käfig sorgt über Trennkugeln für den nötigen Abstand der tragenden Kugeln. Typische Einsatzfelder liegen in hochgenauen Lagerungen mit kombinierter Belastung im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Innenring und Außenring dieses Lagers weisen Toleranzen auf, die genauer als P5 beziehungsweise ABEC 5 gearbeitet sind. Diese enge Fertigungstoleranz begrenzt Rundlauffehler auf der Welle sowie im Lagergehäuse auf ein Minimum. Anstelle eines mechanischen Käfigs separieren kleinere Trennkugeln die tragenden Hauptkugeln. Da das Lager als offene Variante ausgeführt ist, benötigt die Konstruktion ein separates Dichtungskonzept sowie eine geeignete Schmierstoffversorgung, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu vermeiden.
Die Abmessungen betragen 45 mm Bohrungsdurchmesser, 75 mm Außendurchmesser und 19 mm Baubreite. Diese metrischen Hauptabmessungen definieren den benötigten Einbauraum auf der Welle und in der Gehäusebohrung. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellensitz sowie die Fluchtungsgenauigkeit der Anschlusskonstruktion, um die hohe Genauigkeit dieser Sonderbauform voll zu nutzen.
Bei dieser Bauart übernimmt kein klassischer Käfig die Führung der Wälzkörper, sondern kleinere Trennkugeln zwischen den Hauptkugeln. Diese Trennelemente verhindern den direkten Kontakt benachbarter Kugeln und verringern die innere Reibung. Das Prinzip ermöglicht eine hohe Tragkörperanzahl bei gleichmäßigem Laufverhalten, verlangt jedoch eine saubere Betriebsumgebung.
Der Nenndruckwinkel beschreibt die Kraftübertragungslinie zwischen Innen- und Außenring relativ zur Radialebene. Bei 16 Grad ist das zweireihige Lager gezielt dafür ausgelegt, radiale Belastungen mit moderaten axialen Führungskräften zu kombinieren. In Führungs- und Spindelanordnungen verbessert dieser Winkel die axiale Steifigkeit und unterstützt eine spielfreie Wellenführung.
Toleranzklassen wie P5 oder ABEC 5 definieren besonders enge Grenzmaße für Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf. Die Ausführung genauer als P5 ist auf minimale Rundlaufabweichungen ausgelegt. Damit eignet sich das Lager für hochpräzise Antriebe, bei denen geringe Schwingungen und exakte Wellenpositionierung im Betrieb erforderlich sind.
Für das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gilt ein Einsatzbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben handelt, bestimmen externe Dichtungen und das gewählte Schmiermittel die tatsächliche Temperaturobergrenze der Lagerstelle.
Als offenes Lager erfordert diese Einheit eine externe Schmierstoffzufuhr mit Schmierfett oder Schmieröl. Wählen Sie den Schmierstoff passend zur Drehzahl und zur Betriebstemperatur zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Weil keine Deck- oder Dichtscheiben verbaut sind, sollten Sie den Schmierfilm regelmäßig prüfen und die Lagerstelle wirksam vor Verunreinigungen schützen.
UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
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