UKF
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Das Trennkugellager K35 .A16.0/I von UKF GmbH bietet präzise Rundlaufgenauigkeit bei 35 mm Bohrung, 60 mm Außendurchmesser und 17 mm Breite.
Das Trennkugellager K35 .A16.0/I ist ein zweireihiges Präzisions-Wälzlager für anspruchsvolle Lagerungsaufgaben. Hergestellt aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6, verbindet diese Sonderausführung Formstabilität mit hoher Belastbarkeit. Die Bauart verzichtet auf einen herkömmlichen Lagerkäfig und nutzt stattdessen Trennkugeln. Durch den definierten Druckwinkel von 16 Grad nimmt das Lager kombinierte Lasten auf. Als offenes Lager ausgelegt, ist es für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad spezifiziert und lässt sich flexibel in bestehende Schmierkreisläufe integrieren.
Zweireihige Wälzlager dieser Ausführung kommen vor allem dort zum Einsatz, wo geringe Rundlaufabweichungen und eine exakte Führung gefordert sind. Der Druckwinkel von 16 Grad begünstigt die Aufnahme radialer sowie axialer Kraftkomponenten. Typische Einsatzfelder finden sich in hochgenauen Lagerungen oder Konstruktionen mit kombinierten Belastungen. Da das Lager offen konstruiert ist, benötigt die Einbaustelle eine wirksame externe Abdichtung gegen Schmutzeintrag und Schmierstoffverlust. Das Bauteil ist für Konstruktionen ausgelegt, die auf präzise Führung bei kompaktem Bauraum angewiesen sind.
Anstelle eines Massiv- oder Blechkäfigs halten zwischengesetzte Trennkugeln die tragenden Wälzkörper auf Distanz, was die Reibung mindert. Ein wesentliches Merkmal liegt in den engen Fertigungstoleranzen: Der Innenring ist genauer als P2 beziehungsweise ABEC 9 ausgeführt, während der Außenring genauer als P4 beziehungsweise ABEC 7 gefertigt wird. Diese Genauigkeitsklassen reduzieren den Rundlauffehler der Lagerung. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass die Anschlussmaße der Welle und des Gehäuses dieser hohen Fertigungspräzision entsprechen.
Mit einem Innendurchmesser von 35 mm, einem Außendurchmesser von 60 mm und einer Breite von 17 mm bestimmen die Hauptabmessungen den erforderlichen Bauraum auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung. Diese Abmessungen müssen bei der Konstruktion exakt mit den Lagersitzen abgestimmt werden.
Bei dieser Bauform trennen kleinere, nicht tragende Trennkugeln die Hauptwälzkörper voneinander. Dies ersetzt einen klassischen Führungskäfig aus Metall oder Kunststoff. Die Konstruktion verringert die gegenseitige Berührung der tragenden Kugeln, reduziert die innere Reibung und ermöglicht eine gleichmäßige Lastverteilung über beide Kugelreihen des zweireihigen Lagers.
Der Innenring ist genauer als P2 gefertigt, der Außenring genauer als P4. Diese Klassifizierungen nach internationalen Normen belegen minimale Maß-, Form- und Laufabweichungen weit über dem Standardniveau. Solche Hochgenauigkeitslager dienen dazu, axiale und radiale Laufabweichungen der Welle auf ein Minimum zu reduzieren.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Die Maßstabilität des durchgehärteten Wälzlagerstahls 100Cr6 deckt diese Spanne ab. Bei der Auslegung der Lagerstelle ist sicherzustellen, dass das gewählte Schmiermittel, ob Schmierfett oder Schmieröl, ebenfalls für diesen thermischen Bereich geeignet bleibt.
Der Druckwinkel beschreibt die Linie, entlang der die Kontaktkräfte von den Kugeln auf die Laufbahnen übertragen werden. Ein Winkel von 16 Grad verleiht dem Lager eine definierte axiale Führungsfähigkeit bei gleichzeitig hoher radialer Steifigkeit, wodurch kombinierte Belastungen präzise aufgenommen werden.
Als offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben liegt das Innere frei. Die umgebende Gehäusekonstruktion muss daher mit externen Dichtelementen wie Wellendichtringen oder Labyrinthen versehen werden. Zudem ist eine geregelte Schmierstoffversorgung über Fettpackungen oder eine externe Ölumlaufschmierung vorzusehen.
UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
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