UKF
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Das Trennkugellager UL17 .A16.1/2 von UKF GmbH bietet mit den Maßen 17x40x12 mm und 16 Grad Druckwinkel eine präzise, zweireihige Wälzlagerlösung.
Das Trennkugellager UL17 .A16.1/2 ist ein offenes, zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 17 mm, einem Außendurchmesser von 40 mm sowie 12 mm Breite. UKF GmbH fertigt diese Sonderausführung ohne konventionellen Käfig und nutzt stattdessen Trennkugeln zur Führung der Wälzkörper. Durch den Druckwinkel von 16 Grad eignet sich die Konstruktion zur Aufnahme kombinierter Belastungen bei hoher Laufgenauigkeit. Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt und lässt sich flexibel in bestehende Schmiersysteme einbinden.
Das Trennkugellager UL17 .A16.1/2 kommt vor allem in Präzisionsbaugruppen zum Einsatz, bei denen radiale Kräfte mit definierten axialen Lastanteilen zusammentreffen. Der Druckwinkel von 16 Grad und die zweireihige Ausführung unterstützen eine exakte Wellenführung bei geringem radialem Bauraum. Typische Einsatzfelder finden sich im Maschinenbau bei kombiniert belasteten Wellenführungen.
Durch den Verzicht auf einen klassischen Massiv- oder Blechkäfig reduziert das System Reibungsmomente zwischen den Kugeln. Gleichzeitig erlaubt der Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad den Einsatz in thermisch stabilen Industrieumgebungen.
Dieses Modell weist eng eingegrenzte Fertigungstoleranzen auf. Am Innenring liegt die Genauigkeit höher als bei der Toleranzklasse P5 (ABEC 5), während der Außenring enger als P6 (ABEC 3) gefertigt ist. Passen Sie die Anschlussteile auf Welle und Gehäuse sorgfältig an diese Genauigkeiten an, um die Führungseigenschaften voll auszuschöpfen.
Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, müssen Sie für eine geeignete äußere Abdichtung und kontinuierliche Schmierstoffversorgung sorgen. Der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 verlangt saubere Betriebsbedingungen, um Verschleiß durch Fremdpartikel zu verhindern.
Trennkugeln verhindern den direkten Kontakt der lasttragenden Hauptkugeln untereinander, ohne dass ein herkömmlicher Käfig erforderlich ist. Dadurch verringern sich Reibungsverluste und Massenkräfte im Lager. Diese Bauweise ermöglicht einen ruhigen Lauf bei kompakter Bauform und begünstigt eine gleichmäßige Kraftverteilung über beide Kugelreihen.
Mit einem Innendurchmesser von 17 mm, einem Außendurchmesser von 40 mm und einer Breite von 12 mm verfügt dieses Wälzlager über kompakte Einbaumaße. Diese Dimensionen ermöglichen eine passgenaue Montage in präzise vorbereiteten Lagergehäusen sowie auf zylindrischen Wellensitzen im Maschinenbau.
Der Druckwinkel beschreibt die Wirkungslinie der Lastübertragung zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen. Mit 16 Grad nimmt das Lager sowohl radiale Kräfte als auch Axialkräfte in einer Richtung auf. In zweireihiger Anordnung stabilisiert dieser Winkel die Wellenführung wirksam gegen axiale Verschiebungen.
Der Innenring ist genauer als die Klasse P5 (ABEC 5) toleriert, der Außenring präziser als P6 (ABEC 3). Diese feinen Fertigungstoleranzen begrenzen den Rundlauffehler im Betrieb. Um dieses Genauigkeitsniveau zu nutzen, müssen auch Welle und Lagergehäuse feinstbearbeitet sein.
Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine werkseitigen Dichtscheiben. Sie integrieren die Schmierstoffversorgung entweder über Ölumlauf oder eine regelmäßige Fettnachschmierung direkt in die umgebende Konstruktion. Externe Dichtelemente wie Wellendichtringe schützen das Lager vor eindringendem Schmutz und Feuchtigkeit.
Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), deckt die Ausführung einen Einsatzbereich von -20 bis +120 Grad ab. Innerhalb dieser Grenzen behalten Ringe und Kugeln ihre Maßstabilität. Stimmen Sie den eingesetzten Schmierstoff auf diesen Temperaturbereich ab, um eine verlässliche Schmierwirkung zu unterstützen.
UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
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