STC-Steyr
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Das Toroidalrollenlager C4122 V von STC-Steyr vereint kompakte Maße von 110x180x69 mm mit einer vollrolligen Konstruktion für hohe radiale Lastaufnahmen.
Das Toroidalrollenlager C4122 V ist ein einreihiges Rollenlager mit balligen Rollen, das winkeleinstellbare Eigenschaften mit axialer Verschiebbarkeit verbindet. STC-Steyr fertigt diese Ausführung als offenes Lager ohne Käfig. Durch die vollrollige Bauart nimmt der Rollensatz einen großen Teil des Innenraums ein, was die radiale Belastbarkeit gezielt steigert. Mit den Abmessungen 110 mm Bohrung, 180 mm Außendurchmesser und 69 mm Breite eignet sich die Komponente für anspruchsvolle Industrieantriebe und schwere Maschinenlagerungen.
Das Toroidalrollenlager C4122 V dient vorrangig als Loslager in hochbelasteten Wellenführungen. Die Konstruktion gleicht Fluchtungsfehler sowie thermische Längenänderungen der Welle innerhalb des Lagers aus, ohne axiale Zwangskräfte hervorzurufen. Geeignete Einsatzfelder finden sich in schwer beanspruchten Industrieantrieben mit durchbiegungsgefährdeten Wellen. Da das Lager offen ausgeführt ist, erfolgt die Schmierstoffversorgung über das Gehäuse mit Fett oder Öl bei gleichzeitigem Schutz durch externe Dichtelemente.
Die vollrollige Ausführung verzichtet auf einen Käfig. Dadurch nimmt das Lager eine maximale Anzahl an Wälzkörpern auf und ist gezielt für sehr hohe Radialkräfte ausgelegt. Die Einstufung in Toleranzklasse P5 (entsprechend ABEC 5) definiert feine Maß- und Lauftoleranzen für präzise Führungsaufgaben. Zusammen mit der normalen Radiallagerluft eignet sich das Lager für geplante Betriebsspiele unter standardmäßigen Einbaubedingungen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius.
Ein Toroidalrollenlager kombiniert die Winkeleinstellbarkeit eines Pendelrollenlagers mit der axialen Verschiebbarkeit eines Zylinderrollenlagers. Die balligen Rollen passen sich eigenständig an Schiefstellungen der Welle an und erlauben zugleich Längenausgleiche im Lagerinneren. Dies wirkt schädlichen Axialspannungen im Gehäuse entgegen und erleichtert die Konstruktion kompakter Loslagerungen im industriellen Maschinenbau.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 110 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm sowie eine Breite von 69 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen bestimmen den erforderlichen Bauraum auf der Welle und im Lagergehäuse. Prüfen Sie vor dem Einbau stets den Passungssitz, um ein Verklemmen der Laufbahnen bei der Montage zu vermeiden.
Vollrollige Lager besitzen keinen Führungskäfig zwischen den Wälzkörpern. Der freie Raum wird komplett mit Rollen gefüllt, was die radiale Belastbarkeit gegenüber Ausführungen mit Käfig maximiert. Durch den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander eignen sich vollrollige Lager vorrangig für schwere Lasten bei moderaten Drehgeschwindigkeiten und erfordern eine zuverlässige Schmierung.
Die Toleranzklasse P5 entspricht der Einstufung ABEC 5 und legt engere Grenzabweichungen als die Normaltoleranz fest. Dies betrifft die Rundlaufgenauigkeit sowie die Maßhaltigkeit von Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf. Die erhöhte Fertigungspräzision trägt zu einem gleichmäßigen Laufverhalten bei und reduziert Schwingungen in präzise geführten Antriebssträngen.
Der zulässige Temperaturbereich für das Lager liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten die Ringe und Wälzkörper ihre Formstabilität. Für den störungsfreien Betrieb stimmen Sie den Schmierstoff auf die auftretenden Umgebungstemperaturen ab, da das Lager werksseitig offen und ungekapselt geliefert wird.
Da das Lager keine integrierten Dichtscheiben besitzt, führen Sie Schmierfett oder Schmieröl extern über das Gehäuse zu. Die offene Bauform ermöglicht einen kontinuierlichen Schmierstoffaustausch und erleichtert die Kontrolle des Schmierfilms. Sie müssen das System jedoch mit gehäuseseitigen Dichtungen versehen, um Schmiermittelverlust und das Eindringen von Partikeln zu verhindern.