SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 22,59 € | 429,28 € |
| 3 | 45,19 € | 406,68 € |
Das Toroidalrollenlager C2315 K/C3 von SKF bietet mit 75x160x55 mm, konischer Bohrung und erhöhter Lagerluft hohe Betriebssicherheit bei Wellendurchbiegungen.
Mit dem Toroidalrollenlager C2315 K/C3 setzen Sie auf ein einreihiges Rollenlager von SKF, das radiale Tragfähigkeit mit dem Ausgleich von Fluchtungsfehlern verbindet. Die kompakte Bauform vereint Eigenschaften von Pendelrollenlagern und Zylinderrollenlagern. Durch den offenen Aufbau ohne integrierte Dichtung eignet sich diese Ausführung für geschmierte Systeme, in denen Schmierstoff ungehindert zirkulieren soll. Das Bauteil deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius ab.
Dieses Lager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Sie thermische Längenänderungen der Welle ausgleichen und gleichzeitig Winkelfehler kompensieren müssen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie in Getrieben und Industrieantrieben. Da das Lager axiale Verschiebungen innerhalb des Rollensatzes aufnimmt, beugt es Verspannungen im Lagersystem vor. In Kombination mit einem Festlager auf der Gegenseite fungiert die Baureihe C2315 als reines Loslager für schwere radiale Lasten.
Die Ausführung K kennzeichnet eine kegelige Bohrung im Verhältnis 1:12. Diese Bauform erlaubt Ihnen die direkte Montage auf einem kegeligen Wellensitz oder mittels Spannhülse auf zylindrischen Wellen. Beim Aufschieben verringert sich das Radialspiel messbar, wodurch Sie die verbleibende Lagerluft präzise einstellen. Die ab Werk erhöhte Radiallagerluft C3 trägt dazu bei, dass nach dem Einpressen und bei betriebsbedingter Erwärmung ausreichend Spielraum zwischen Rollen und Laufbahnen verbleibt.
Das Lager verbindet die Winkeleinstellbarkeit eines Pendelrollenlagers mit der axialen Verschiebbarkeit eines Zylinderrollenlagers. Es nimmt hohe Radialkräfte auf und gleicht Fluchtungsfehler sowie Längenausdehnungen der Welle im Innenbereich des Lagers aus. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad Celsius.
Die Abmessungen betragen 75 mm Bohrungsdurchmesser, 160 mm Außendurchmesser und 55 mm Baubreite. Durch die Ausführung mit kegeliger Bohrung bezieht sich das Nennmaß der Bohrung auf den theoretischen Beginn des Konus. Konstrukteure nutzen diese Maße zur Auslegung kompakter Gehäuse mit hoher Tragfähigkeit.
Der Buchstabe K steht für eine konische beziehungsweise kegelige Bohrung mit dem Standardkegel 1:12. Sie montieren das Lager entweder direkt auf einen passenden kegeligen Wellenzapfen oder mithilfe einer Spann- beziehungsweise Abziehhülse auf einer zylindrischen Welle. Das erleichtert sowohl den Einbau als auch die Demontage.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine gegenüber der Normalluft leicht vergrößerte Radiallagerluft. Beim Aufpressen des Innenrings auf einen kegeligen Sitz dehnt sich dieser auf, was das Lagerspiel verringert. Die C3-Ausführung dient dazu, im montierten Betriebszustand und bei betriebsbedingten Temperaturunterschieden einen unzulässigen Klemmzustand zu vermeiden.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P5, die auch als ABEC 5 bezeichnet wird. Diese Spezifikation definiert engere Maß-, Form- und Lauftoleranzen als die herkömmliche Normaltoleranz. Die erhöhte Fertigungsgenauigkeit unterstützt einen vibrationsarmen Lauf und eignet sich für Lagerungsstellen mit gehobenen Ansprüchen an die Führungsgenauigkeit.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtscheiben. Sie binden das Bauteil in den bestehenden Schmierkreislauf der Maschine ein oder schmieren es über externe Gehäusedichtungen. Eine geeignete Gehäusekonstruktion schützt das Lager vor Verschmutzung und begrenzt das Austreten des gewählten Schmierstoffs.
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