SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 38,99 € | 740,82 € |
| 3 | 77,98 € | 701,83 € |
Das Toroidalrollenlager C2226 /C4 von SKF misst 130x230x64 mm und gleicht als Loslager axiale Verschiebungen sowie Fluchtungsfehler direkt im Lager aus.
Das Toroidalrollenlager C2226 /C4 vereint die Eigenschaften eines Pendelrollenlagers mit der axialen Verschiebbarkeit eines Zylinderrollenlagers. SKF fertigt dieses offene Lager mit den Hauptabmessungen 130 mm Bohrung, 230 mm Außendurchmesser und 64 mm Breite. Die Konstruktion nimmt hohe radiale Belastungen auf und fungiert als reines Loslager. Ein Stahlblechkäfig führt die symmetrischen Rollen. Durch den Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad eignet sich das Wälzlager für anspruchsvolle thermische Einsatzbedingungen.
Dieses Lager kommt vorrangig als Loslagerung auf langen Wellen zum Einsatz, bei denen thermische Längenausdehnungen oder Durchbiegungen auftreten. Relevante Einsatzfelder sind Wellenlagerungen mit Fluchtungsfehlern oder Durchbiegungen unter Last. Da die Rollen im gekrümmten Laufbahnprofil axial wandern können, entstehen bei Längenänderungen keine inneren Axialspannungen. Instandhalter und Konstrukteure nutzen diese Eigenschaft, um Lagerschäden durch Wellenversatz zu reduzieren. Das offene Bauteil erfordert eine bauseitige Gehäuseabdichtung und gezielte Schmierstoffzufuhr im System.
Die Ausführung /C4 verfügt über eine stark vergrößerte radiale Lagerluft, die über dem normalen Betriebsspiel liegt. Dies beugt einem Verklemmen der Wälzkörper vor, wenn im Betrieb Temperaturgradienten zwischen Innen- und Außenring herrschen oder enge Passungen gewählt werden. Die Toleranzklasse P5 (entsprechend ABEC 5) kennzeichnet eine erhöhte Lauf- und Maßgenauigkeit gegenüber Standardlagern. Technische Einkäufer und Planer stimmen die Wahl der C4-Lagerluft mit den berechneten Betriebstemperaturen ab, um im warmen Betriebszustand das passende Radialspiel zu erreichen.
Es kombiniert die Winkeleinstellbarkeit eines Pendelrollenlagers mit der axialen Verschiebbarkeit eines Zylinderrollenlagers. Dadurch gleicht das Lager Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen aus, ohne dass zusätzliche axiale Zwangskräfte entstehen. Es dient als Loslager und nimmt rein radiale Lasten im System auf.
Das Toroidalrollenlager weist eine Bohrung von 130 mm, einen Außendurchmesser von 230 mm und eine Breite von 64 mm auf. Diese genormten Abmessungen erlauben den passgenauen Einbau auf Wellen und in Gehäusen. Prüfen Sie vor der Montage stets die Anschlussmaße der umgebenden Bauteile.
Das Nachsetzzeichen C4 steht für eine stark vergrößerte radiale Lagerluft über der Klasse C3 und über dem Normalspiel. Diese Ausführung ist für Anwendungen gedacht, bei denen hohe Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Das vergrößerte Spiel beugt einem Festlaufen der Rollen bei thermischer Ausdehnung vor.
Die Toleranzklasse P5 entspricht der US-Klassifizierung ABEC 5 und steht für engere Maß- und Lauftoleranzen als bei Standardlagern. Innen- und Außenring weisen eine höhere Rundlaufgenauigkeit auf. Dies verringert Schwingungen im Betrieb und unterstützt einen ruhigen Lauf bei anspruchsvollen industriellen Lagerungen.
Das Wälzlager ist für einen Betriebsbereich von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Aufgrund des verbauten Stahlblechkäfigs und des Verzichts auf elastische Dichtelemente deckt das Lager thermisch beanspruchte Industrieanwendungen ab. Der tatsächlich nutzbare Temperaturbereich hängt im laufenden Betrieb vom gewählten Schmierfett oder Schmieröl ab.
Da das Lager werkseitig ohne Dichtscheiben ausgeführt ist, erfolgt die Schmierung über das umgebende Lagergehäuse mit Fett oder Öl. Eine externe Gehäusedichtung schützt die Laufbahnen vor Schmutz und hält das Schmiermittel im Lagerraum. Passen Sie die Schmierfristen an Drehzahl und Belastung an.
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