SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 13,81 € | 262,48 € |
| 5 | 27,63 € | 248,66 € |
Das Toroidalrollenlager C2215 K von SKF vereint Winkeleinstellbarkeit und axiale Verschiebbarkeit bei 75 mm Bohrung und 130 mm Außendurchmesser.
Das Toroidalrollenlager C2215 K von SKF ist als CARB-Lager für anspruchsvolle Loslagerungsaufgaben konzipiert. Es gleicht Fluchtungsfehler sowie axiale Wellenausdehnungen direkt im Bauteil aus, ohne schädliche axiale Eigenspannungen im Lagersystem hervorzurufen. Bei Hauptabmessungen von 75 mm Bohrung, 130 mm Außendurchmesser und 31 mm Breite bietet diese Ausführung in der Explorer-Leistungsklasse eine hohe Belastbarkeit. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig, während die Fertigung nach Toleranzklasse P5 (ABEC 5) einen vibrationsarmen Lauf begünstigt.
Der Einsatz des Toroidalrollenlagers C2215 K empfiehlt sich vor allem dort, wo thermische Längenausdehnungen der Welle oder Gehäusedurchbiegungen auftreten. Als Loslager im Maschinenbau kombiniert mit einem Festlager wirkt diese Bauform axialen Verspannungen auf die Lagerringe entgegen. Die offene Konstruktion ermöglicht eine Schmiermittelwahl über das Maschinengehäuse und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius ab.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine kegelige Innenringbohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder unter Verwendung passender Spann- oder Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Über den axialen Aufschubweg stellen Monteure die verbleibende radiale Lagerluft präzise ein. Das C2215 K verfügt ab Werk über normale Radiallagerluft. Stimmen Sie vor dem Einbau die Maße der Anschlusskonstruktion sowie das benötigte Betriebsspiel aufeinander ab.
Ein Toroidalrollenlager verbindet die Winkeleinstellbarkeit eines Pendelrollenlagers mit der axialen Verschiebbarkeit eines Zylinderrollenlagers. Es nimmt radiale Lasten auf und gleicht Fluchtungsfehler sowie Längenausdehnungen der Welle intern aus. Dadurch werden axiale Zwangskräfte auf die Lagerringe minimiert, was zur Schonung des Gesamtsystems beiträgt.
Das Zeichen K weist auf eine konische Bohrung mit einer Steigung von 1:12 hin. Der Innenring wird direkt auf einen kegeligen Wellensitz oder mittels Spannhülse auf einer zylindrischen Welle befestigt. Beim Aufschieben verringert sich die radiale Lagerluft, wodurch sich das Betriebsspiel beim Einbau feinfühlig justieren lässt.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 75 mm an der Bohrung, einen Außendurchmesser von 130 mm und eine Breite von 31 mm auf. Durch diese genormten Hauptabmessungen lässt sich das Lager in bestehende Gehäusekonstruktionen integrieren. Beachten Sie bei der Wellenpassung die konische Ausführung des Innenrings.
Die Explorer-Ausführung von SKF zeichnet sich durch eine abgestimmte Innengeometrie und verfeinerte Laufflächen aus. Zusammen mit der Fertigung nach Toleranzklasse P5 (vergleichbar mit ABEC 5) bietet das Lager engere Maß-, Form- und Lauftoleranzen als die Standard-Toleranzklasse Normal. Dies begünstigt einen vibrationsarmen Lauf und verringert die Wärmeentwicklung.
Das offene Lager kann in Umgebungen von -30 bis +200 Grad Celsius betrieben werden. Da keine berührenden Kunststoffdichtungen verbaut sind, begrenzt kein Dichtungswerkstoff die thermische Beständigkeit. Der gewählte Schmierstoff sowie die Gehäusedichtung müssen jedoch auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt sein.
Als offenes Wälzlager ohne eigene Dichtscheiben benötigt das C2215 K Schmiermittel über das umgebende Gehäuse. Sie können je nach Drehzahl und Lastverhältnissen Schmierfett oder Schmieröl einsetzen. Ein Stahlblechkäfig hält die Rollen auf Abstand und sorgt für eine gleichmäßige Verteilung des Schmierstoffs im Betrieb.
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