NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,02 € | 19,39 € |
| 25 | 2,04 € | 18,37 € |
| 50 | 3,06 € | 17,35 € |
Die Stützrolle RNAB205 von NTN fungiert als kompaktes Nadellager ohne Innenring mit balliger Mantelfläche für radiale Führungsaufgaben bei 30x52x16 mm.
Die Stützrolle RNAB205 ist ein offenes Wälzlager ohne Innenring, dessen Nadelkranz unmittelbar auf einer vorbereiteten Welle abwälzt. Mit einem Außendurchmesser von 52 mm, einer Bohrung von 30 mm und einer Breite von 16 mm ermöglicht die Ausführung von NTN Nadellager raumsparende Lagerungen. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), nimmt die Einheit hohe radiale Belastungen in industriellen Bewegungsabläufen auf.
Durch die ballige Mantelfläche des Außenrings reduziert das Bauteil wirksam Kantenspannungen, die durch Fluchtungsfehler oder elastische Durchbiegungen der Achse entstehen. Diese Eigenschaft bewährt sich vor allem in Kurvengetrieben und Führungsbahnen. Weil der Nadelkranz direkt auf der Welle läuft, eignet sich diese Stützrolle für Konstruktionen mit stark begrenztem radialem Einbauraum, in denen Rollenlager mit eigenem Innenring zu viel Bauhöhe beanspruchen würden.
Konstruktionen ohne Innenring verlangen eine gehärtete und feingeschliffene Lauffläche auf der zugehörigen Achse, um die Wälzkörper vor vorzeitigem Verschleiß zu schützen. Da die Stützrolle RNAB205 ohne Axialführung ausgeführt ist, müssen Außenring und Nadelkranz über ebene Anlaufflächen in der umgebenden Konstruktion seitlich geführt werden. Mangels eigener Dichtungselemente muss die Lagerstelle konstruktiv vor Verunreinigungen geschützt und nach Bedarf nachgeschmiert werden.
Kennzeichnend sind die Hauptabmessungen von 30 mm Bohrung, 52 mm Außendurchmesser und 16 mm Breite. Das Bauteil verzichtet auf einen Innenring und besitzt eine ballige Mantelfläche am Außenring. Ein Stahlblechkäfig führt die Nadeln, während die Konstruktion offen und ohne integrierte Dichtungen ausgeführt ist.
Der Verzicht auf den Innenring spart radialen Bauraum ein. Dadurch lässt sich bei vorgegebenem Wellendurchmesser ein kleinerer Außendurchmesser realisieren. Allerdings muss die Gegenlaufbahn auf der Welle gehärtet sowie geschliffen sein, da die Wälzkörper unmittelbar auf dem Wellenmaterial abrollen.
Ein ballig ausgeführter Außenring mindert Kantenpressungen, falls Fluchtungsfehler oder elastische Durchbiegungen zwischen Welle und Gegenbahn auftreten. Die Geometrie verteilt die Kontaktpressung gleichmäßiger über die Berührungszone und schützt dadurch Stützrolle und Führungsschiene vor vorzeitigem Verschleiß.
Dieses Wälzlager besitzt keine integrierten Borde zur axialen Sicherung. Die Führung von Außenring und Nadelkranz muss über die angrenzende Anschlusskonstruktion erfolgen, beispielsweise durch geschliffene Anlaufscheiben oder Gehäusewände, die ein seitliches Verschieben des Lagers begrenzen.
Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Ausschlaggebend für diesen Bereich sind der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig. Bei der Konstruktion müssen die eingesetzten Schmierstoffe auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt werden.
Da das Lager werksseitig ohne Dichtung ausgeführt ist, gelangt der Schmierstoff direkt an die Laufbahnen. Die Stützrolle kann flexibel in Öl- oder Fettschmiersysteme eingebunden werden. Für einen dauerhaften Betrieb empfiehlt sich eine bedarfsgerechte Nachschmierung sowie eine externe Gehäuseabdichtung.