ZEN
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Die Stützrolle STO40 -X von ZEN (40x80x20 mm) bietet eine zylindrische Mantelfläche, verfügt über einen Innenring und arbeitet ohne integrierte Axialführung.
Die Stützrolle STO40 -X ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit separatem Innenring und einem Stahlblechkäfig. Das Bauteil weist eine zylindrische Mantelfläche am Außenring auf und dient der Aufnahme hoher radialer Belastungen in Führungsbahnen oder Kurvengetrieben. Da die Konstruktion ohne Axialführung ausgeführt ist, lassen sich Innenring, Außenring und Nadelkranz getrennt voneinander verbauen. Das erleichtert die Montage an Wellen, die über keine eigene gehärtete Laufbahn verfügen.
Konstrukteure nutzen diese Stützrolle vor allem auf ebenen Führungsbahnen, in Linearführungen und in Kurvengetrieben mit rein radialer Krafteinleitung. Die zylindrische Mantelfläche des Außenrings sorgt bei paralleler Ausrichtung für eine breite Linienberührung auf der Gegenbahn. Da das Lager nicht selbsthaltend ist, eignet es sich für Vorrichtungen, bei denen Maschinenteile nacheinander montiert werden.
Weil die Stützrolle STO40 -X keine eigene Axialführung besitzt, müssen Außenring und Nadelkranz in der umgebenden Konstruktion seitlich geführt werden. Die angrenzenden Anlaufflächen erfordern eine feine Bearbeitung sowie Schmierung, um Reibung gering zu halten. Als offenes Lager ohne integrierte Dichtungen verlangt die Einheit eine saubere Betriebsumgebung oder eine bauseitige Abdichtung. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius.
Die Stützrolle STO40 -X besitzt eine Bohrung von 40 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm sowie eine Breite von 20 mm. Diese Hauptabmessungen bestimmen den erforderlichen Bauraum auf der Welle sowie den Kontaktbereich auf der Gegenbahn. Der zylindrische Außenring rollt direkt auf der Bahn ab.
Der Innenring erlaubt den Einsatz der Stützrolle auf ungehärteten oder ungeschliffenen Wellen. Die Wälzkörper laufen direkt auf der geschliffenen Laufbahn des Innenrings ab, wodurch die Welle selbst keine gehärtete Lauffläche benötigt. Außenring und Innenring lassen sich zudem getrennt voneinander montieren.
Ohne Axialführung bedeutet, dass der Außenring keine seitliche Führung über integrierte Borde oder Scheiben erfährt. In der Anschlusskonstruktion müssen daher seitliche Anlaufflächen vorgesehen werden, die den Außenring in Position halten. Diese Flächen sollten feinbearbeitet ausgeführt und im laufenden Betrieb geschmiert werden.
Der zulässige Betriebsbereich für diese Stützrolle erstreckt sich von -20 bis +120 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig und die offene Konstruktion sind auf dieses thermische Einsatzfenster abgestimmt. Für den Betrieb ist ein geeignetes Schmiermittel innerhalb dieses Temperaturbereichs zu wählen.
Die zylindrische Mantelfläche bewirkt bei exakt paralleler Ausrichtung zur Gegenbahn eine linienförmige Auflage. Dadurch verteilt sich die Radialkraft über die gesamte Rollenbreite, was die Flächenpressung auf der Laufbahn mindert. Bei Schräglauf können jedoch Kantenspannungen auftreten, weshalb auf eine genaue Ausrichtung zu achten ist.
Da die Stützrolle ab Werk ungedichtet ausgeführt ist, benötigt sie eine Schmierung über die Anschlusskonstruktion sowie Schutz vor Schmutzpartikeln. Konstrukteure integrieren hierfür externe Dichtungen wie Wellendichtringe oder Labyrinthe im Gehäuse. Eine regelmäßige Zufuhr von Schmierstoff beugt Reibung und Verschleiß an Käfig und Wälzkörpern vor.
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