INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,27 € | 62,16 € |
| 30 | 6,55 € | 58,88 € |
Die Stützrolle NUTR30 von INA bietet als vollrolliges Wälzlager mit 30x62x29 mm hohe radiale Belastbarkeit und integrierte Axialführung für Führungsbahnen.
Die Stützrolle NUTR30 von INA ist ein einbaufertiges Wälzlager für anspruchsvolle mechanische Führungsaufgaben. Mit einem Innendurchmesser von 30 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm sowie einer Breite von 29 mm nimmt das Bauteil hohe Radialkräfte auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, arbeitet die Rolle in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Der integrierte Innenring ermöglicht den Einsatz auf Achsbolzen, ohne dass eine gehärtete Laufbahn auf der Welle erforderlich ist.
Konstrukteure und Instandhalter verwenden diesen Lagertyp bevorzugt in Führungsgetrieben, Kurvengetrieben sowie Fördersystemen. Durch die ballige Mantelfläche des Außenrings gleicht die Rolle geringe Verkippungen gegenüber der Gegenlaufbahn aus und mindert Kantenbelastungen. Die Bauform mit Axialführung stützt zudem seitliche Führungskräfte direkt über die Lagerkonstruktion ab. Dadurch eignet sich das Wälzlager für Aufgaben, bei denen Maschinenelemente exakt auf ebenen Führungsbahnen oder Kurvenscheiben abrollen.
Als vollrolliges Lager verzichtet die Ausführung auf einen trennenden Käfig. Dadurch nimmt der Bauraum die maximale Anzahl an Wälzkörpern auf, was die radiale Belastbarkeit gegenüber käfiggeführten Varianten steigert. Für den Schutz der Rollenreihen sorgt eine beidseitige Labyrinthdichtung. Diese Bauform hält Schmutzpartikel vom Lagerinneren fern, ohne durch berührende Reibung zusätzliche Betriebswärme zu erzeugen. Beim Einbau ist der Innenring axial fest zu verspannen, um die axiale Führung abzustützen.
Mit einer Bohrung von 30 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm und einer Gesamtbreite von 29 mm entspricht dieses Lager den Standardmaßen der Baureihe NUTR30. Die Proportionen erlauben den Austausch in bestehenden Führungsbahnen oder Kurvengetrieben, während der dickwandige Außenring den mechanischen Druck beim Abrollen auf Gegenflächen aufnimmt.
Bei einer vollrolligen Konstruktion entfällt der Käfig, sodass der Wälzraum komplett mit Rollen gefüllt ist. Diese dichte Bestückung vergrößert die tragende Kontaktfläche und dient der Aufnahme hoher radialer Kräfte. Durch das Fehlen des Käfigs liegt die zulässige Grenzdrehzahl niedriger als bei käfiggeführten Rollen, die radiale Belastbarkeit fällt jedoch höher aus.
Eine ballig geschliffene Mantelfläche verhindert punktuelle Spannungsspitzen an den Kanten des Außenrings, falls Achsen geringe Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen aufweisen. Bei Linienberührung mit der Gegenlaufbahn verteilt die gewölbte Form den Kontaktdruck gleichmäßig über die Lauffläche. Das schont die Laufbahn und trägt zu einem gleichmäßigen Verschleißbild bei.
Die Labyrinthdichtung bildet einen berührungslosen, mehrstufigen Schutzspalt zwischen Innen- und Außenring. Feste Fremdkörper und Staubpartikel dringen durch die Geometrie kaum in das Innere ein, während das Schmiermittel im Lagerraum verbleibt. Da keine Dichtlippen am Metall schleifen, entstehen keine Reibungsverluste, was den Wärmeaufbau im Betrieb gering hält.
Dieses Wälzlager aus Wälzlagerstahl 100Cr6 ist für einen Einsatzbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieser Grenzen bleiben Maßhaltigkeit und Festigkeit des Materials gewahrt. Bei Einsätzen nahe den Grenzwerten sollten Anwender die Viskosität des eingesetzten Schmierstoffs beachten, da Temperaturen das Fließverhalten von Fetten verändern.
Die Axialführung hält Innen- und Außenring über Bordscheiben zusammen und nimmt auftretende Führungskräfte direkt im Lager auf. Bei der Montage muss der Innenring axial fest verspannt werden, damit die auftretenden Axialkräfte in die umgebende Konstruktion abgeleitet werden. Zusätzliche externe Anlaufscheiben an den Gehäusewänden sind für die axiale Führung daher meist überflüssig.
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