INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,62 € | 30,91 € |
| 35 | 3,26 € | 29,27 € |
Die Stützrolle NA2200 -2RS von INA bietet mit 10 mm Bohrung, balligem Außenring und beidseitiger Dichtung eine tragfähige Lösung für Kurvengetriebe.
Die Stützrolle NA2200 -2RS von INA dient als einbaufertiges Wälzlager für Vorrichtungen mit hohen radialen Belastungen. Diese Bauform verfügt über einen eigenen Innenring und eignet sich daher für Konstruktionen, bei denen die Welle nicht gehärtet oder geschliffen ausgeführt ist. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und geführt durch einen Stahlblechkäfig, nimmt das Bauteil radiale Kräfte in Förderstrecken oder Führungsbahnen auf. Die beidseitige Lippendichtung schützt das Lagerinnere vor eindringenden Verunreinigungen.
Typische Einsatzbereiche für diese Rollenführung finden sich in Steuerungs- und Kurvengetrieben, Aggregaten der Fördertechnik sowie linearen Führungsbahnen. Weil Stützrollen direkt auf ebenen Gegenlaufbahnen oder Nockenscheiben abrollen, treten vor allem Quer- und Druckkräfte auf. Mit einem Außendurchmesser von 30 mm und einer Breite von 14 mm lässt sich dieses Modell platzsparend in Baugruppen integrieren. In entsprechenden Konstruktionen kommt diese Type zum Einsatz, wenn Führungsrollen stetigen Kontakt zur Abrollbahn halten sollen.
Der ballige Außenring gleicht leichte Schiefstellungen gegenüber der Gegenlaufbahn aus und mindert schädliche Kantenspannungen bei Verkippungen. Da diese Stützrolle ohne integrierte Axialführung ausgeführt ist, müssen Konstrukteure die seitliche Fixierung des Außenrings in der Anschlusskonstruktion vorsehen. Hierfür eignen sich feinbearbeitete, geschmierte Anlaufflächen. Bei der Montage empfiehlt sich zudem die Berücksichtigung des zulässigen Betriebsbereichs von -20 bis +120 Grad, um das Schmiermittel und die Dichtlippen thermisch nicht zu überlasten.
Die Stützrolle weist eine Bohrung von 10 mm, einen Außendurchmesser von 30 mm sowie eine Baubreite von 14 mm auf. Diese Abmessungen ermöglichen den Austausch bei standardisierten Wellensitzen im Maschinen- und Vorrichtungsbau. Durch den dickwandigen Außenring eignet sich das Lager für den direkten Wälzkontakt auf Gegenlaufbahnen.
Eine ballige Mantelfläche mindert punktuelle Kantenspannungen, die durch Fluchtungsfehler oder elastische Durchbiegungen der Welle entstehen können. Die Wälzbelastung verteilt sich gleichmäßiger über die Laufbahnbreite des Außenrings. Das schont die Rollbahn der Maschine und wirkt vorzeitigem Verschleiß an den Rändern entgegen.
Diese Bauform besitzt konstruktionsbedingt keine eigenen Bordscheiben zur Aufnahme von Axialkräften. Damit der Außenring nicht seitlich abwandert, muss die umgebende Baugruppe seitliche Führungs- oder Anlaufflächen bereitstellen. Diese Kontaktflächen sollten geschmiert und feingearbeitet sein, um die Reibung an den Stirnseiten gering zu halten.
Die Kennzeichnung 2RS steht für beidseitig angebrachte, berührende Lippendichtungen. Sie schließen den Spalt zwischen Innen- und Außenring ab, wodurch das werksseitige Schmierfett im Wälzbereich verbleibt. Gleichzeitig halten die Dichtlippen Staub, feine Partikel und Feuchtigkeit von den Laufbahnen und dem Stahlblechkäfig fern.
Das Wälzlager ist für den Einsatz in Umgebungstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Innerhalb dieser Spanne behalten Dichtlippen und Schmierstoff ihre mechanische Funktionsfähigkeit bei. Einsätze jenseits dieser Grenzen können die Elastizität der Dichtlippen mindern und das Fließverhalten des Schmierstoffs ungünstig beeinflussen.
Der integrierte Innenring aus 100Cr6 dient als geschliffene Laufbahn für die Lagernadeln. Er kommt zum Einsatz, wenn die tragende Achse oder der Bolzen ungehärtet ist. Auf diese Weise entfällt das Randschichthärten oder Schleifen des Wellenzapfens vor Ort, was den Montageaufwand an der Welle spürbar verringert.
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