INA
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Stützrolle RNA2201 -X-2RSR von INA: Kompakte Laufrolle ohne Innenring mit zylindrischer Mantelfläche und beidseitiger Lippendichtung in 16x32x13,8 mm.
Die Stützrolle RNA2201 -X-2RSR von INA ist ein Bauteil für Führungsbahnen und Kurvengetriebe im Maschinenbau. Durch den Verzicht auf einen Innenring laufen die Wälzkörper direkt auf der Gegenwelle, was eine radial platzsparende Bauweise ermöglicht. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Nadeln auf Abstand und verteilt die Belastung gleichmäßig. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 deckt diese Ausführung einen thermischen Einsatzbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ab.
Diese Stützrolle dient vorrangig der Übertragung radialer Lasten auf ebenen Laufbahnen, Nockenscheiben und Transportstrecken. Die zylindrische Mantelfläche des Außenrings bietet eine plane Auflagefläche für geradlinige Gegenbahnen in Führungs- und Kurvengetrieben. Konstruktionen mit geringem radialem Einbauraum nutzen die nadelgelagerte Bauform ohne Innenring zur Realisierung kompakter Abmessungen.
Weil die Stützrolle konstruktiv ohne Innenring ausgeführt ist, fungiert der Wellenzapfen unmittelbar als innere Wälzkörperlaufbahn. Die Gegenlauffläche auf der Achse muss entsprechend gehärtet und geschliffen sein, um vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen. Zudem verfügt diese Bauart über keine integrierte Axialführung. Der Außenring muss in der umgebenden Konstruktion durch seitliche Anlaufscheiben oder passende Borde axial geführt werden.
Die beidseitig integrierte Lippendichtung schirmt die Wälzkörper gegen Schmutzpartikel ab. Zugleich trägt die Dichtung dazu bei, das Schmierfett im Wälzkörperraum zu halten und Schmierstoffverluste im laufenden Betrieb zu minimieren.
Die Stützrolle basiert auf einem dickwandigen Außenring mit integriertem Nadelkranz für Führungsbahnen. Das Kurzzeichen RNA kennzeichnet den Verzicht auf einen Innenring. Die Ausführung besitzt eine zylindrische Mantelfläche sowie beidseitige Lippendichtungen zum Schutz des Wälzkörperraums.
Der Hüllkreisdurchmesser unter den Nadeln beträgt 16 mm, was dem benötigten Wellendurchmesser entspricht. Der Außendurchmesser des Mantels liegt bei 32 mm und die Baubreite misst 13,8 mm.
Der Verzicht auf einen Innenring verringert die radiale Bauhöhe erheblich. Dadurch eignet sich das Lager für Maschinenkonstruktionen mit minimalem Einbauraum. Voraussetzung ist eine gehärtete und geschliffene Oberfläche der Trägerachse.
Lager ohne integrierte Axialführung erfordern eine Führung des Außenrings über die umgebende Konstruktion. Seitliche Anlaufscheiben oder Borde an der Welle nehmen axiale Kräfte auf und wirken einem seitlichen Verschieben des Lagers während des Betriebs entgegen.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser thermischen Spanne behalten die Kontaktlippen der Dichtung und der Stahlblechkäfig ihre mechanische Festigkeit und Dichtwirkung.
Die berührende Lippendichtung auf beiden Stirnseiten schützt den Nadelkranz vor dem Eindringen von Staub und Feuchtigkeit. Gleichzeitig hält sie den Schmierstoff im Wälzkörperraum, was den Wartungsaufwand im laufenden Betrieb reduziert.
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