SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 2,09 € | 39,68 € |
| 35 | 4,18 € | 37,59 € |
Die Stützrolle NATV12 von SKF bietet mit 12x32x15 mm Maßen und vollnadeliger Ausführung hohe radiale Belastbarkeit für industrielle Führungsbahnen.
Die Stützrolle NATV12 ist ein kompaktes Wälzlager auf Nadelbasis, das speziell für das Abrollen auf ebenen oder profilierten Gegenbahnen konzipiert wurde. Durch den integrierten Innenring lässt sich dieses Wälzlager direkt auf herkömmlichen Wellen oder Achszapfen montieren, ohne dass die Welle gehärtet sein muss. SKF fertigt das Bauteil aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Beidseitige Seitenscheiben bilden die Dichtung und dienen zugleich als wirksame Axialführung des dickwandigen Außenrings bei seitlichen Führungskräften.
Typische Einsatzbereiche für diese Rollenführung finden sich in Kurvengetrieben, Hubwerken sowie linearen Führungsschienen. Überall dort, wo Bauteile geradlinig verfahren oder Steuerhebel an Nockenscheiben abrollen, nimmt die Rolle hohe radiale Kräfte auf. Durch die ballige Mantelfläche des Außenrings gleicht die Rolle leichte Verkippungen gegenüber der Gegenlaufbahn selbsttätig aus. Dies trägt dazu bei, Kantenspannungen zu reduzieren und schont die Lauffläche der Schiene im laufenden Betrieb.
Im Gegensatz zu käfiggeführten Varianten nutzt die vollnadelige Konstruktion den gesamten Lagerraum für tragende Wälzkörper aus. Dadurch erreicht die Einheit eine hohe radiale Tragfähigkeit auf engstem Bauraum. Die beidseitigen Bordscheiben halten den Wälzkörpersatz formschlüssig zusammen und schützen das Innere vor groben Verunreinigungen. Der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ermöglicht einen stabilen Einsatz unter den in Maschinenhallen und Fertigungsstraßen üblichen thermischen Bedingungen.
Die Stützrolle besitzt einen Innendurchmesser von 12 mm an der Innenringbohrung, einen Außendurchmesser von 32 mm sowie eine Baubreite von 15 mm. Diese Abmessungen ermöglichen den direkten Einbau auf standardisierten Achsaufnahmen in Führungssystemen.
Bei einer vollnadeligen Konstruktion entfällt der Käfig zwischen den rollenden Elementen. Der Bauraum wird mit der maximal möglichen Anzahl an Nadeln gefüllt, was die radiale Belastbarkeit gegenüber käfiggeführten Bauformen steigert. Die zulässigen Drehzahlen fallen im Vergleich etwas geringer aus.
Eine ballige Mantelfläche sorgt für eine gewölbte Lauffläche auf der Gegenschiene. Bei Schrägstellungen zwischen Welle und Kurvenbahn treten dadurch keine Druckspitzen an den Rändern des Außenrings auf, was den Verschleiß der Laufbahn mindert.
Die Seitenscheiben übernehmen die mechanische Axialführung des Außenrings gegenüber dem Innenring. Gleichzeitig wirken sie als berührungsfreie Spaltdichtung, die das Innere der Nadelreihe vor dem Eindringen grober Schmutzpartikel abschirmt.
Die Ausführung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 Grad und +120 Grad ausgelegt. Dieser thermische Spielraum deckt Standardumgebungen im allgemeinen Maschinenbau und in industriellen Werkshallen vollständig ab.
Nein, da dieses Modell mit einem eigenen Innenring ausgestattet ist, dient dessen Innenfläche als Sitz auf der Achse. Eine Härtung oder ein Feinschliff der Trägerwelle ist im Gegensatz zu innenringlosen Nadellagern nicht zwingend erforderlich.
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