SES218 -L Stehlagergehäuse von FAG
SES218 -L Stehlagergehäuse von FAG

FAG

Stehlagergehäuse FAG SES218 -L

Technische Daten
 
Innendurchmesser
160 mm
Material
Grauguss
Teilung
geteilt
Gewicht
12,3 kg
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Stehlagergehäuse FAG SES218 -L
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Stehlagergehäuse FAG SES218 -L

Geteiltes Stehlagergehäuse SES218 -L von FAG aus Grauguss mit 160 mm Bohrung, ausgelegt für die Befestigung von oben und unten.

Das Stehlagergehäuse SES218 -L von FAG dient als stabile Lageraufnahme für anspruchsvolle Wellenlagerungen im Maschinenbau. Mit einer Bohrung von 160 mm nimmt dieser Gehäusekörper passende Wälzlager auf und stützt rotierende Wellen gegen äußere Belastungen ab. Die Ausführung aus Grauguss bietet eine formstabile Basis mit hoher Schwingungsdämpfung. Durch die geteilte Bauform lässt sich das Gehäuse zügig in bestehende Konstruktionen integrieren, was Inspektions- und Wartungsarbeiten an den innenliegenden Komponenten vereinfacht.

Wofür eignet sich das Stehlagergehäuse SES218 -L?

Konstrukteure und Instandhalter nutzen das Stehlagergehäuse SES218 -L vor allem bei industriellen Wellenlagerungen mit hohen mechanischen Belastungen. In diesen Anwendungen nimmt der massive Graugusskörper auftretende Radial- und Axialkräfte auf. Das Gehäuse schirmt die integrierte Lagerung gegen Umgebungseinflüsse ab und trägt zu einem passgenauen Sitz der Bauteile bei. Durch die symmetrische Geometrie eignet sich die Konstruktion sowohl für durchgehende Wellen als auch für geschlossene Lagerstellen an Wellenenden, je nach gewählter Dichtung und Deckelausführung.

Worauf kommt es bei der Befestigung des SES218 -L an?

Die SES-Baureihe zeichnet sich durch flexible Montageoptionen aus. Die Befestigung des Stehlagergehäuses SES218 -L erfolgt je nach Maschinenrahmen wahlweise von oben oder von unten. Das ermöglicht eine problemlose Anbindung an unterschiedliche Tragkonstruktionen, auch bei beengten Platzverhältnissen. Für die Funktionalität ist die exakte Abstimmung zwischen Welle, Lager und Gehäusebohrung von 160 mm entscheidend. Da das Gehäuse geteilt ist, werden Unter- und Oberteil paarweise montiert. Der Einsatz der zusammengehörigen Hälften vermeidet Verspannungen im Lagersitz.

Welche Funktion erfüllt das Stehlagergehäuse SES218 -L?

Dieses Gehäuse von FAG nimmt Wälzlager mit 160 mm Bohrung auf und fixiert die Lagerung auf dem Maschinenfundament. Es schützt das innenliegende Lager vor äußeren Einwirkungen und leitet auftretende Kräfte direkt in die Anschlusskonstruktion ab. Dadurch dient das Gehäuse als tragendes Bindeglied in industriellen Wellenanordnungen.

Welche Vorteile bietet die geteilte Gehäuseform?

Ein geteilter Gehäusekörper besteht aus separatem Ober- und Unterteil. Bei Reparatur oder Lagerwechsel heben Monteure lediglich das Oberteil ab, ohne die Welle komplett auszubauen oder benachbarte Baugruppen zu demontieren. Dieser Aufbau trägt dazu bei, Stillstandszeiten bei Wartungsarbeiten zu reduzieren und erleichtert die optische Prüfung von Lagersitz und Schmierstoff.

Warum wird Grauguss als Gehäusewerkstoff verwendet?

Grauguss zeichnet sich im Maschinenbau durch eine hohe Druckfestigkeit und ein gutes Dämpfungsvermögen gegenüber mechanischen Schwingungen aus. Das Material behält auch unter variierenden Lasten seine Formstabilität. In industriellen Umgebungen bildet Grauguss daher eine robuste und formbeständige Basis für mittelgroße bis schwere Wälzlagerungen.

Wie lässt sich das Stehlagergehäuse SES218 -L befestigen?

Die Ausführung SES erlaubt die Schraubverbindung flexibel von oben oder von unten. Instandhalter wählen die Montageart passend zum Maschinenbett oder Trägerprofil. Diese doppelte Montagemöglichkeit erleichtert das Nachrüsten bei bestehenden Konstruktionen und bietet zusätzliche Freiheit bei der Auslegung neuer Maschinengestelle mit eingeschränkter Zugänglichkeit.

Was ist bei der Montage von Ober- und Unterteil zu beachten?

Die beiden Gehäusehälften werden im Werk gemeinsam gefertigt und feinbearbeitet. Sie dürfen weder mit Hälften anderer Gehäuse vertauscht noch verdreht aufgesetzt werden. Vor dem Verschrauben muss die Trennfuge gereinigt und fluchtend positioniert sein, damit der Lagersitz seine zylindrische Form exakt beibehält und keine unerwünschte Radialspannung auf das Lager ausübt.

Für welchen Wellendurchmesser ist das Gehäuse ausgelegt?

Das Gehäuse besitzt eine Aufnahmebohrung von 160 mm. Es eignet sich für Wellenlagerungen, deren Abmessungen exakt auf diese Gehäusebohrung abgestimmt sind. Je nach Lagerbauart und gewählter Befestigung mit Spannhülse oder direktem Zylindersitz richtet sich der nutzbare Wellendurchmesser nach dem eingesetzten Wälzlager.

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