KOYO
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Kompakte Stehlager-Gehäuseeinheit UCPA203 J von JTEKT-KOYO mit 17 mm Bohrung, robustem Graugussgehäuse und unterseitiger Gewindebefestigung für enge Bauräume.
Die Stehlager-Gehäuseeinheit UCPA203 J verbindet ein Gehäuse aus Grauguss mit einem integrierten Lagereinsatz aus Standard-Wälzlagerstahl. Diese einbaufertige Baueinheit führt Wellen mit einem Durchmesser von 17 mm. Dank der einfachen Dichtung schützt das System das Innere vor eindringenden Schmutzpartikeln. Gleichzeitig deckt das Bauteil einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab, was den Einsatz in unterschiedlichen Betriebsumgebungen ermöglicht.
Konstrukteure nutzen diese Kurzkropf-Bauform bevorzugt dort, wo seitlicher Bauraum für herkömmliche Gehäusefüße fehlt. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei kompakten Wellenlagerungen und Führungseinheiten. Die schmale Fußbreite erlaubt eine enge Staffelung mehrerer Lager nebeneinander. Das Gehäuse aus Grauguss dämpft Schwingungen im Betrieb, während der Lagereinsatz die radialen Kräfte aus dem Wellenstrang aufnimmt.
Die Montage der Gehäuseeinheit erfolgt über Gewindebohrungen an der Unterseite direkt auf der Montagefläche. Durch diese Verschraubung von unten ragen keine Schraubenköpfe seitlich heraus, was die Einbaukontur besonders schmal hält. Die Arretierung auf der 17-mm-Welle übernehmen integrierte Gewindestifte im Innenring. Diese Befestigungsmethode dient dazu, das Lager gegen axiales Verrutschen zu sichern, und vereinfacht die Handhabung bei Montage- sowie Wartungsarbeiten.
Die Bohrung des integrierten Lagereinsatzes beträgt exakt 17 mm. Das Gehäuselager ist für den direkten Sitz auf zylindrischen Wellen mit diesem Nennmaß konzipiert und eignet sich für kompakte Antriebs- sowie Führungsachsen im Maschinen- und Anlagenbau.
Die Welle wird über Gewindestifte arretiert, die im Innenring des Lagereinsatzes sitzen. Durch das Festziehen dieser Stifte verspannt sich der Innenring kraftschlüssig mit der 17-mm-Welle, was das Lager gegen axiale Verschiebungen im Betrieb hält.
Bei der Bauform UCPA befinden sich die Befestigungsgewinde an der Unterseite des Gehäusefußes. Diese Konstruktion spart seitlichen Bauraum ein, da keine abstehenden Montageflansche vorhanden sind. Dadurch lassen sich Tragstrukturen kompakter gestalten und Lagerstellen dichter aneinander platzieren.
Das tragende Stehlagergehäuse besteht aus schwingungsdämpfendem Grauguss, der mechanische Belastungen im industriellen Einsatz aufnimmt. Das eigentliche Wälzlager im Inneren ist aus Standard-Wälzlagerstahl gefertigt, was Festigkeit und Formstabilität der Laufbahnen unterstützt.
Die Stehlager-Gehäuseeinheit UCPA203 J ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Dieser thermische Bereich erlaubt den Betrieb sowohl in kühleren Industrieumgebungen als auch bei erhöhten Betriebstemperaturen.
Das Lager verfügt über eine einfache Dichtung, die Schmierstoffaustritt hemmt und das Eindringen von Staub sowie Feststoffpartikeln erschwert. Bei starker Staubbelastung oder Spritzwasser empfiehlt sich eine regelmäßige Überprüfung der Lagerstelle, um vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen.