SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 4,68 € | 88,92 € |
| 20 | 9,36 € | 84,24 € |
Die Stehlager-Gehäuseeinheit SY20 TF/VA201 von SKF bietet mit 20 mm Bohrung und verzinktem Graugussgehäuse eine Lösung für Hochtemperaturanwendungen bis +250 °C.
Die Stehlager-Gehäuseeinheit SY20 TF/VA201 ist als einbaufertige Lagereinheit für Umgebungen mit thermischen Belastungen konzipiert. SKF stattet dieses Modell mit einem verzinkten Graugussgehäuse in silberner Farbgebung sowie manganphosphatierten Wälzkörpern aus. Die integrierte Wellenbefestigung über Gewindestifte ermöglicht die Montage auf 20-mm-Wellen. Durch die werkseitige Füllung mit einem temperaturbeständigen Sonderfett eignet sich die Einheit für einen Einsatzbereich von -40 bis +250 Grad. Sie erhalten damit ein mechanisch stabiles Bauteil für industrielle Heißanwendungen.
Diese Lagereinheit eignet sich vorrangig für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen, bei denen Standardwälzlager an thermische Grenzen stoßen. Typische Einsatzfelder finden sich in Heißbereichen mit hohen Umgebungstemperaturen und anhaltender Wärmeeinwirkung. Die Kombination aus manganphosphatierten Wälzkörpern und speziellem Hochtemperaturfett schützt vor vorzeitigem Verschleiß unter Hitzeeinfluss. Das Gehäuse aus Grauguss nimmt radiale Traglasten auf, während die Zinkbeschichtung die Bauteiloberfläche schützt.
Bei hohen Betriebstemperaturen dehnen sich Welle und Lagerkomponenten unterschiedlich stark aus. Die Stehlager-Gehäuseeinheit SY20 TF/VA201 verfügt über eine sehr stark erhöhte Radiallagerluft, um dieses thermische Ausdehnungsverhalten im Betrieb auszugleichen. Dadurch klemmen die Wälzkörper selbst bei Maximaltemperaturen von bis zu +250 Grad nicht fest. Vor der Montage empfiehlt sich die Prüfung des Wellensitzes sowie ein gleichmäßiges Anziehen der Gewindestifte, um einen stabilen Halt der Einheit zu unterstützen.
Der passende Wellendurchmesser für diese Einheit beträgt 20 mm. Die Befestigung erfolgt direkt über im Innenring integrierte Gewindestifte. Bei der Montage empfiehlt sich eine gereinigte Wellenoberfläche sowie das gleichmäßige Anziehen der Klemmschrauben, damit die Verbindung auch unter thermischer Belastung stabil fixiert bleibt.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -40 bis +250 Grad. Ermöglicht wird diese thermische Beständigkeit durch manganphosphatierte Wälzkörper, eine sehr stark vergrößerte Radiallagerluft und eine werksseitige Schmierung mit temperaturbeständigem Sonderfett. Damit widersteht das Bauteil auch starken Temperaturwechseln ohne vorzeitigen Funktionsverlust.
Die vergrößerte Lagerluft dient als Ausgleich gegen thermische Materialausdehnung. Wenn sich die 20-mm-Welle und der Innenring bei Temperaturen bis +250 Grad ausdehnen, verringert sich das interne Lagerspiel. Ohne vergrößerte Luft würden die Wälzkörper verspannen, was zu Schwergängigkeit und erhöhtem Verschleiß führen könnte.
Der Gehäusekörper besteht aus Grauguss mit einer verzinkten Oberfläche in silberner Farbe. Diese Ausführung schützt den Grundkörper vor Korrosion und äußeren Einflüssen im industriellen Umfeld. Das einteilige Gussgehäuse nimmt die auftretenden Kräfte stabil auf und erleichtert die Verschraubung auf der Montagefläche.
Die Welle wird durch die 20-mm-Bohrung geführt und mithilfe von Gewindestiften geklemmt. Diese Befestigungsart ermöglicht einen zügigen Einbau sowie einen unkomplizierten Komponententausch im Wartungsfall. Für einen festen Halt empfiehlt es sich, die Welle vor dem Festziehen gründlich zu säubern und die Schrauben sachgerecht anzuziehen.
In diesem Hochtemperaturlager ist ab Werk ein spezielles Sonderfett eingefüllt, das auf Betriebstemperaturen von bis zu +250 Grad abgestimmt ist. Zusammen mit den manganphosphatierten Wälzkörpern reduziert diese Schmierung die Reibung, ohne bei starker Hitzeeinwirkung vorzeitig zu verharzen oder auszulaufen.
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