INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,07 € | 58,29 € |
| 30 | 6,14 € | 55,22 € |
Die Stehlager-Gehäuseeinheit LASE35 -N von INA-Schaeffler bietet mit 35 mm Bohrung, Graugusskörper und Labyrinthdichtung eine Lösung für industrielle Wellenlagerungen.
Die Stehlager-Gehäuseeinheit LASE35 -N von INA-Schaeffler kombiniert ein dunkelgraues Graugussgehäuse mit einem integrierten Radial-Spannlager für Wellen mit 35 mm Durchmesser. Diese einbaufertige Einheit nimmt vorwiegend radiale Belastungen in Maschinenkonstruktionen und Industrieanlagen auf. Das Wälzlager besteht aus Standard-Wälzlagerstahl und widersteht im laufenden Betrieb Umgebungstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius. Durch die werkseitige Abstimmung von Gehäuse und Lagereinsatz verringert sich der Montageaufwand bei Reparaturen sowie Neukonstruktionen.
Einsatz findet diese Einheit im allgemeinen Maschinen- und Vorrichtungsbau bei Wellenführungen mit vorwiegend radialer Beanspruchung. Grauguss dämpft auftretende Schwingungen im Betrieb ab, während der Wälzlagerstahl für mechanische Belastbarkeit sorgt. Durch die beidseitige Labyrinthdichtung bleibt das Lagerinnere vor groben Partikeln und festen Verunreinigungen geschützt. Die Ausführung eignet sich für Anwendungen mit konstanter Drehrichtung, bei denen eine definierte Wellenführung auf engem Bauraum gefordert ist.
Die Fixierung auf der Welle erfolgt über einen Exzenterspannring, den Sie durch Verdrehen gegen den Innenring festklemmen und mit einer Gewindestiftverbindung sichern. Für die Montage bietet das Gehäuse Flexibilität, da eine Befestigung von oben und unten konstruktiv vorgesehen ist. Die Sonderausführung Nut/Nut+Ring erlaubt zudem eine definierte Positionierung. Beachten Sie bei der Auswahl die beidseitige Labyrinthdichtung: Sie arbeitet reibungsarm ohne schleifende Dichtlippe, was die Erwärmung bei höheren Drehzahlen gering hält.
Die Einheit verfügt über eine Bohrung von 35 mm zur Aufnahme entsprechender Wellen. Sie besteht aus einem dunkelgrauen Graugussgehäuse und einem Lagereinsatz aus Standard-Wälzlagerstahl. Ausgelegt ist die Konstruktion für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Die Fixierung erfolgt über einen Exzenterspannring.
Der Exzenterspannring wird auf dem exzentrischen Ansatz des Lagerinnenrings angesetzt und in Drehrichtung der Welle verdreht. Durch diese formschlüssige Klemmung spannt sich das Lager fest auf der Welle fest. Ein integrierter Gewindestift sichert den Ring anschließend gegen unbeabsichtigtes Lösen im Betrieb.
Labyrinthdichtungen dichten berührungslos über enge geometrische Spalte ab. Dadurch entsteht im Vergleich zu schleifenden Dichtlippen keine Reibungswärme, was den Verschleiß minimiert und den Wirkungsgrad steigert. Die Konstruktion schützt das Schmiermittel im Lager vor dem Austritt und hält Staub sowie feste Partikel fern.
Das dunkelgraue Gehäuse ermöglicht eine flexible Verschraubung wahlweise von oben oder von unten an der Anschlusskonstruktion. Zudem weist diese Ausführung das Merkmal Nut/Nut+Ring auf, was die Ausrichtung und Verankerung am Maschinengestell erleichtert. Diese Variabilität vereinfacht den Austausch in bestehenden Anlagen.
Die Einheit ist für Einsatztemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Sowohl das Graugussgehäuse als auch der Lagereinsatz aus Standard-Wälzlagerstahl und die Labyrinthdichtung sind auf diese thermische Bandbreite abgestimmt. Bei Einsätzen nahe den Grenzwerten sollten Schmierintervall und Umgebungsbedingungen regelmäßig kontrolliert werden.
Der Exzenterspannring eignet sich vor allem für Wellen mit gleichbleibender Drehrichtung. Er erzeugt eine gleichmäßige, schonende Klemmung über den Ringumfang, wodurch Kerbwirkungen auf der Welle im Vergleich zu punktuell drückenden Klemmschrauben geringer ausfallen. Bei häufigem Reversierbetrieb ist dieses System dagegen weniger ratsam.