FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,03 € | 19,53 € |
| 25 | 2,05 € | 18,51 € |
| 50 | 3,09 € | 17,47 € |
Diese Einheit eignet sich für industrielle Antriebs- und Förderanwendungen, bei denen Wellen mit einem Durchmesser von 22,225 mm sicher abgestützt werden sollen. Das Fabrikat FAG Wälzlager liefert hier ein montagefertiges Bauteil, das für radiale Belastungen ausgelegt ist und einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 °C abdeckt.
Das Lager nimmt rotierende Wellen mit 22,225 mm Durchmesser auf und leitet radiale Kräfte direkt in die Anschlusskonstruktion ab. Durch die Ausführung zur Befestigung von oben und unten lässt sich die Einheit variabel an Trägern oder Rahmenkonstruktionen montieren.
Die integrierte Lagerabdichtung besteht aus einer beidseitigen Lippendichtung, die durch metallische Schleuderscheiben ergänzt wird. Diese Konstruktion hält Staub sowie feste Partikel mechanisch fern und unterstützt das Halten des Schmierstoffs in der Laufbahn. Die Fixierung auf der Welle erfolgt über Gewindestifte im verlängerten Innenring. Für eine störungsfreie Funktion empfiehlt sich eine zylindrische, saubere Wellenoberfläche sowie die Beachtung des zulässigen Temperaturbereichs von -20 bis +120 °C.
Eine zylindrische Welle mit einem Durchmesser von 22,225 mm passt exakt in die Bohrung des Lagereinsatzes. Die Fixierung auf der Welle erfolgt über integrierte Gewindestifte am Innenring, wodurch eine kraftschlüssige Verbindung ohne aufwendige Passfedernuten hergestellt werden kann.
Das Gehäuse dieser Stehlagereinheit besteht aus formstabilem Grauguss, der mechanische Belastungen aufnimmt und Schwingungen wirksam dämpft. Der darin gelagerte Wälzlagereinsatz wird aus Standard-Wälzlagerstahl gefertigt. Diese Materialkombination bewährt sich bei klassischen Industrieanwendungen durch ihre Festigkeit und Verschleißbeständigkeit.
Für den laufenden Betrieb ist die Einheit für Umgebungstemperaturen von -20 bis +120 °C ausgelegt. Dieser thermische Spielraum deckt übliche Industrieumgebungen, beheizte und unbeheizte Werkshallen sowie den Außeneinsatz an Maschinen ab, sofern keine extremen Hitzequellen auf das Lager einwirken.
Die Gehäuseeinheit ermöglicht eine Befestigung von oben und von unten am Untergrund oder Maschinenrahmen. Über die vorbereiteten Bohrungen im Gehäusefuß wird das Lager fest mit der Tragkonstruktion verschraubt. Anschließend klemmen die Gewindestifte den Innenring des Lagers auf der 22,225-mm-Welle fest.
Bei der Rotation schleudert die außenliegende Scheibe groben Schmutz, Staub und Spritzflüssigkeiten durch die Fliehkraft nach außen ab. Die dahinterliegende elastische Lippendichtung schließt den Lagerraum zusätzlich ab. Dieses zweistufige Dichtsystem mindert das Risiko von vorzeitigem Verschleiß durch eindringende Fremdkörper und hält das Schmiermittel im Lagerinneren.
Eine Stehlager-Gehäuseeinheit stellt ein installationsfertiges Gesamtsystem dar, das Gehäuse, Lagereinsatz und Dichtung in einem Bauteil vereint. Anwender sparen Montagezeit, da Gehäuse und Lager bereits aufeinander abgestimmt sind. Typischerweise werden solche Einheiten zur Unterstützung langer Wellenstränge oder bei Fördertechnikkomponenten eingesetzt.
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