INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 2,63 € | 49,89 € |
| 30 | 5,26 € | 47,26 € |
Die Stehlager-Gehäuseeinheit PSHE30 -TV-FA125.5 verbindet ein korrosionsgeschütztes 30-mm-Lager mit einem leichten Kunststoffgehäuse für feuchte Umgebungen.
Die Stehlager-Gehäuseeinheit PSHE30 -TV-FA125.5 von INA-Schaeffler bietet eine montagefertige Lösung für anspruchsvolle Umgebungsbedingungen. Bei dieser Einheit sitzt ein rostfreies Wälzlager mit Corrotect-Beschichtung in einem Gehäusekörper aus Kunststoff. Mit einer Bohrung von 30 mm eignet sich die Baugruppe für Wellenführungen, die korrosiven Einflüssen oder Nässe ausgesetzt sind. Eine einfache Dichtung schirmt den Innenraum gegen eindringende Partikel ab, während die beiliegende Schutzkappe zusätzlichen Schutz bietet.
Das Bauteil kommt vorzugsweise in Umgebungen zum Tragen, in denen Feuchtigkeit herkömmliche Werkstoffe angreift. Relevante Anwendungsbereiche finden sich beispielsweise in kontinuierlich feuchten Förderanlagen sowie bei Installationen mit Spritzwasserbelastung. Mit dem zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +80 Grad ist die Einheit für wechselnde thermische Bedingungen ausgelegt. Die Verbindung aus Kunststoff und rostgeschütztem Innenlager wirkt Passungskorrosion entgegen und unterstützt spätere Instandhaltungsmaßnahmen.
Die Montage der Stehlager-Gehäuseeinheit PSHE30 -TV-FA125.5 erfolgt von unten, was eine ebene Auflagefläche am Maschinengestell voraussetzt. Auf der Welle fixiert ein Exzenterspannring das Lager. Dieser Ring wird in Drehrichtung der Welle verdreht und klemmt den Innenring kraftschlüssig fest. Für reversierende Drehrichtungen ist diese Klemmart weniger ratsam, da sich der Ring bei Drehrichtungsumkehr lockern kann. Bei gleichförmiger Drehrichtung bietet dieses Spannsystem eine feste Verbindung.
Diese Gehäuseeinheit dient zur drehbaren Führung einer 30-mm-Welle auf einer tragenden Unterkonstruktion. Das Gehäuse aus Kunststoff und die integrierte einfache Dichtung halten Schmutz sowie Feuchtigkeit vom Lagereinsatz fern.
Die Corrotect-Beschichtung verleiht den metallischen Komponenten einen erhöhten Korrosionsschutz. In Kombination mit dem Gehäuse aus Kunststoff eignet sich die Baugruppe für nasse Betriebsumgebungen sowie für Bereiche mit regelmäßigen Reinigungsvorgängen.
Die Welle wird über einen Exzenterspannring auf dem Innenring gesichert. Hierfür wird der Ring auf dem Bund des Lagers in Wellendrehrichtung verdreht und arretiert, wodurch eine feste, kraftschlüssige Verbindung entsteht.
Die Baugruppe ist für einen Betriebsbereich zwischen -20 und +80 Grad spezifiziert. Dieser Rahmen deckt typische Anforderungen in ungeschützten Industrie- und Förderanlagen im Normtemperaturbereich ab.
Die Montage dieser Einheit erfolgt über eine Verschraubung von unten. Die Befestigungsschrauben greifen durch den Maschinenträger direkt in die Gewindebohrungen des Gehäusebodens, wodurch die Oberseite des Gehäuses geschlossen bleibt.
Die beiliegende Schutzkappe wird auf das Gehäuse gesteckt und schirmt das durchgeführte Wellenende ab. Sie schützt die Dichtstelle vor Spritzwasser und Fremdkörpern und mindert Berührungsrisiken am rotierenden Wellenende.