719USO40 .A21.0/I.L Spindellager von UKF
719USO40 .A21.0/I.L Spindellager von UKF

UKF

Spindellager UKF 719USO40 .A21.0/I.L

Technische Daten
 
Innendurchmesser
40 mm
Außendurchmesser
62 mm
Breite
24 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
zweireihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Hartgewebekäfig
Druckwinkel
21 Grad
Anordnung
einzelnes Universallager
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Vorspannung
leichte Vorspannung
Schmierbohrung
ohne Schmierbohrung
Temperaturbereich
-40 bis 110 °C
Schmierung
konserviert
Toleranzklasse des Innenrings
genauer als P2 bzw. ABEC 9
Toleranzklasse des Außenrings
genauer als P4 bzw. ABEC 7
Gewicht
0,22 kg
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Spindellager UKF 719USO40 .A21.0/I.L
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Spindellager UKF 719USO40 .A21.0/I.L

Das zweireihige Spindellager 719USO40 .A21.0/I.L von UKF bietet mit 40x62x24 mm hohe Genauigkeit für anspruchsvolle Führungsaufgaben im Werkzeugmaschinenbau.

Das Spindellager 719USO40 .A21.0/I.L von UKF ist als zweireihiges Präzisionslager für anspruchsvolle Spindellagerungen und präzise Wellenführungen konzipiert. Ausgestattet mit Ringen und Wälzkörpern aus 100Cr6-Standard-Wälzlagerstahl verbindet dieses Wälzlager kompakte Einbaumaße mit hoher Steifigkeit. Die universelle Anordnung als Einzellager erlaubt flexible Kombinationen in Lagerungsanordnungen. Sie erhalten das Lager konserviert und ohne Schmierbohrung, sodass Sie die Schmierung passend zum Schmierstoffkonzept Ihrer Baugruppe festlegen können.

In welchen Baugruppen kommt das Spindellager 719USO40 .A21.0/I.L zum Einsatz?

Präzisionsanwendungen mit kombinierten Radial- und Axiallasten bilden das primäre Einsatzgebiet dieses Lagers. Durch die zweireihige Ausführung nimmt die Einheit Belastungen spielfrei auf und führt Wellen mit geringem Rundlauffehler. Bei höheren Drehzahlbereichen unterstützt der Hartgewebekäfig ein ruhiges Laufverhalten. Das Bauteil deckt einen Temperaturbereich von -40 bis +110 Grad Celsius ab und bleibt in thermisch beanspruchten Gehäusesystemen maßhaltig.

Welche Funktion haben Druckwinkel und leichte Vorspannung?

Der Druckwinkel von 21 Grad definiert die Kraftübertragungslinie zwischen Wälzkörpern und Laufbahn. Diese Geometrie erlaubt die kombinierte Aufnahme von Radialkräften und axialen Lasten in definierter Richtung. Die ab Werk eingestellte leichte Vorspannung stabilisiert das Abrollverhalten, verringert Schlupf bei Drehzahlwechseln und unterstützt die Führungsgenauigkeit. Am Innenring liegt die Toleranzklasse genauer als P2 beziehungsweise ABEC 9, während der Außenring genauer als P4 gefertigt ist.

Welche Abmessungen besitzt das Spindellager 719USO40 .A21.0/I.L?

Dieses Wälzlager weist eine Bohrung von 40 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm sowie eine Gesamtbreite von 24 mm auf. Diese Maße beanspruchen einen geringen radialen Bauraum. Bei der Montage sind die Passungen an Welle und Gehäuse präzise auf die engen Toleranzklassen abzustimmen.

Was bedeutet der Druckwinkel von 21 Grad bei diesem Lager?

Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten von Wälzkörper und Laufbahn zur Radialebene. Ein Winkel von 21 Grad stellt einen ausgewogenen Kompromiss dar: Er ermöglicht die Aufnahme axialer Kräfte bei gleichzeitig stabiler Abstützung radialer Belastungen.

Welche Eigenschaften bietet der verbaute Hartgewebekäfig?

Hartgewebekäfige bestehen aus einem leichten Schichtpressstoff. Dieses Material besitzt eine geringe Eigenmasse, wodurch die Fliehkräfte bei höheren Drehzahlen gering bleiben. Zudem dämpft Hartgewebe Schwingungen, verhält sich notlauftolerant und eignet sich für anspruchsvolle Werkzeugmaschinenspindeln.

Was besagen die Toleranzklassen für Innen- und Außenring?

Der Innenring ist genauer als P2 beziehungsweise ABEC 9 ausgeführt, der Außenring genauer als P4 beziehungsweise ABEC 7. Diese Einstufungen bedeuten sehr geringe Maß-, Form- und Rundlaufabweichungen. Eine derart enge Fertigungstoleranz dient dazu, Vibrationen zu verringern und eine präzise Wellenführung zu erreichen.

Wie wird das offene Spindellager im Betrieb geschmiert?

Da es sich um ein offenes, konserviertes Lager ohne Schmierbohrung handelt, muss die Schmierstoffzufuhr über das Spindelgehäuse oder externe Dichtsysteme erfolgen. Je nach Drehzahlkennwert und Konstruktion können Sie das Lager vor Inbetriebnahme mit einer definierten Fettmenge befüllen oder über eine externe Ölschmierung versorgen.

In welchem Temperaturbereich kann das Lager betrieben werden?

Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -40 bis +110 Grad Celsius ausgelegt. Dieser thermische Spielraum deckt sowohl den Kaltstart als auch die stationäre Betriebswärme moderner Werkzeugspindeln ab. Achten Sie darauf, dass der gewählte Schmierstoff denselben thermischen Arbeitsbereich abdeckt.

UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
Kienhorststr. 53, 13403 Berlin, Germany
info@ukf.de, https://www.ukf.de/de/impressum

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