719USO35 .A21.I/1.S Spindellager von UKF
719USO35 .A21.I/1.S Spindellager von UKF

UKF

Spindellager UKF 719USO35 .A21.I/1.S

Technische Daten
 
Innendurchmesser
35 mm
Außendurchmesser
55 mm
Breite
20 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
zweireihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Hartgewebekäfig
Druckwinkel
21 Grad
Anordnung
einzelnes Universallager
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Vorspannung
hohe Vorspannung
Schmierbohrung
ohne Schmierbohrung
Temperaturbereich
-40 bis 110 °C
Schmierung
konserviert
Toleranzklasse des Innenrings
genauer als P4 bzw. ABEC 7
Toleranzklasse des Außenrings
genauer als P5 bzw. ABEC 5
Gewicht
0,15 kg
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Spindellager UKF 719USO35 .A21.I/1.S
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Spindellager UKF 719USO35 .A21.I/1.S

Das Spindellager 719USO35 .A21.I/1.S von UKF GmbH bietet mit 35x55x20 mm, Hartgewebekäfig und hoher Vorspannung präzise Führung in Werkzeugspindeln.

Das Spindellager 719USO35 .A21.I/1.S ist ein zweireihiges Präzisionslager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit den Maßen 35x55x20 mm. Als offenes Lager ist das Bauteil konserviert und für den späteren Schmierstoffeinsatz vorbereitet. Die Fertigung erfolgt mit engen Toleranzen: Der Innenring ist genauer als P4 bzw. ABEC 7 ausgeführt, während der Außenring genauer als P5 bzw. ABEC 5 toleriert ist. Diese Auslegung unterstützt eine exakte Wellenführung bei anspruchsvollen Zerspanungs- oder Schleifprozessen in industriellen Spindelsystemen.

Wofür eignet sich das Spindellager 719USO35 .A21.I/1.S im Spindelbau?

Konstrukteure nutzen dieses zweireihige Wälzlager vor allem in Spindellagerungen, bei denen hohe Rundlaufgenauigkeit und axiale Steifigkeit gefragt sind. Durch den Druckwinkel von 21 Grad nimmt das Lager kombinierte radiale und axiale Kräfte verlässlich auf. Die universelle Anordnung als Einzellager erlaubt die flexible Kombination mit weiteren Lagern im Lagersatz. Typische Einsatzorte finden sich in hochgenauen Spindelsystemen mit anspruchsvollen Präzisionsanforderungen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -40 bis +110 Grad.

Welche Rolle spielen Hartgewebekäfig und hohe Vorspannung bei diesem Lager?

Die Kombination aus Hartgewebekäfig und hoher Vorspannung bestimmt das dynamische Verhalten der Lagerung maßgeblich. Der Käfig aus Hartgewebe zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht sowie gute Notlaufeigenschaften bei Fettschmierung oder Ölnebelschmierung aus. Gleichzeitig wirkt die werkseitig definierte hohe Vorspannung dem Abheben der Wälzkörper unter Lastwechseln entgegen und steigert die Systemsteifigkeit. Da das offene Lager keine eigene Schmierbohrung besitzt, stimmen Sie die Schmierstoffzuführung sowie externe Dichtungen direkt auf Ihre Gehäusekonstruktion ab.

Welche Maße weist das Spindellager 719USO35 .A21.I/1.S auf?

Mit einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 55 mm und einer Gesamtbreite von 20 mm weist das Lager kompakte Hauptabmessungen auf. Durch diesen Aufbau eignet sich das zweireihige Lager für schlanke Wellendurchmesser im Präzisionsmaschinenbau. Bei der Konstruktion der Anschlussmaße sind die engen Toleranzen an Welle und Gehäusebohrung zu berücksichtigen.

Was bedeutet der Druckwinkel von 21 Grad?

Bei einem Druckwinkel von 21 Grad verläuft die Wirkungslinie der Kraftübertragung in einem spezifischen Neigungswinkel zwischen Laufbahnen und Kugeln. Dieser Winkel bildet einen ausgewogenen Kompromiss zwischen hoher radialer Tragfähigkeit und wirksamer axialer Kraftaufnahme in einer Richtung. Dadurch führt das Spindellager die Welle auch bei überlagerten Zerspanungskräften formstabil.

Warum ist das Lager mit einem Hartgewebekäfig ausgestattet?

Hartgewebekäfige bestehen aus einem leichten, schichtstoffbasierten Material, das die Trägheitskräfte bei hohen Drehzahlen gering hält. Zudem nimmt das Material Schmierstoffe gut an, was den Reibungswert zwischen Wälzkörpern und Käfigtaschen reduziert. Dies unterstützt eine ruhige Führung der Kugelkränze und minimiert die Wärmeentwicklung im Dauerbetrieb.

Was bedeutet die Toleranzklasse genauer als P4 bzw. ABEC 7?

Diese Klassifizierung definiert eine besonders feine Fertigungsgenauigkeit bezüglich Rundlauf, Planlauf und Maßhaltigkeit. Der Innenring übertrifft die Kriterien der Genauigkeitsstufen P4 bzw. ABEC 7, während der Außenring genauer als P5 gefertigt ist. Für die Praxis bedeutet das minimale Rundlaufabweichungen und ein gleichmäßiges Laufverhalten bei Präzisionsanwendungen.

Wie wird das offene Lager geschmiert?

Als konserviertes Bauteil ohne eigene Schmierbohrung erfordert das Lager vor Inbetriebnahme das Einbringen eines passenden Schmierstoffs. Bei offenen Spindellagern kommen in der Praxis häufig abgestimmte Spindellagerfette oder eine externe Schmierstoffzufuhr zum Einsatz, stets kombiniert mit wirksamen Gehäusedichtungen gegen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit.

Welcher Temperaturbereich ist für den Betrieb zulässig?

Der zulässige Temperaturbereich dieses Lagers liegt zwischen -40 und +110 Grad. Ausschlaggebend für diese Spanne sind der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie die thermische Belastbarkeit des Hartgewebekäfigs. Achten Sie darauf, dass der gewählte Betriebs-Schmierstoff ebenfalls für die innerhalb dieser Grenzen auftretenden Temperaturen freigegeben ist.

UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
Kienhorststr. 53, 13403 Berlin, Germany
info@ukf.de, https://www.ukf.de/de/impressum

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