UKF
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Das Spindellager 70USSC25 .A21.0/I.L.FS von UKF kombiniert Keramikkugeln aus Siliziumnitrid mit 25 mm Bohrung und 21 Grad Druckwinkel für anspruchsvolle Spindelanwendungen.
Das Spindellager 70USSC25 .A21.0/I.L.FS von UKF ist als einreihiges Hochgenauigkeitslager mit Wälzkörpern aus Siliziumnitrid (Si3N4) und Ringen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 aufgebaut. Diese Hybridkonstruktion bewirkt eine elektrische Stromisolierung direkt über die Lagerkugeln. Bei Hauptabmessungen von 25 mm Bohrungsdurchmesser, 47 mm Außendurchmesser und 12 mm Breite eignet sich die Ausführung für einen Temperaturbereich von -40 bis +110 Grad Celsius. Ein geführter Hartgewebekäfig sorgt für eine vibrationsarme Wälzkörperführung bei hohen Drehzahlen.
Hochpräzise Spindellagerungen erfordern eine exakte Wellenführung und verlässliche Steifigkeit bei kombinierten Belastungen. Durch den Druckwinkel von 21 Grad nimmt dieses Spindellager Radialkräfte sowie einseitig gerichtete Axialkräfte wirksam auf. Die universelle Ausführung gestattet die flexible Zusammenstellung von Lagersätzen in Tandem-, O- oder X-Anordnung. Darüber hinaus dient die integrierte Stromisolierung der Keramikkugeln dem Schutz der Kontaktzonen vor schädigendem Stromdurchgang bei elektrischen Antrieben.
Wälzkörper aus Siliziumnitrid weisen eine spürbar geringere Dichte auf als konventioneller Wälzlagerstahl. Dies verringert die auftretenden Fliehkräfte bei hohen Umlaufgeschwindigkeiten und begrenzt die Wärmeentwicklung in der Lagerstelle. Die leichte Vorspannung unterstützt einen spielfreien Lauf und erhöht die axiale Systemsteifigkeit. Gefertigt nach strengen Toleranzklassen – Innenring genauer als P2 beziehungsweise ABEC 9 und Außenring genauer als P4 beziehungsweise ABEC 7 – minimiert das Bauteil geometrische Rundlauffehler. Im offenen und konservierten Zustand ohne Schmierbohrung lässt sich das Schmiersystem individuell konfigurieren.
Mit einer 25 mm Bohrung, 47 mm Außendurchmesser und 12 mm Breite entspricht die Konstruktion den gängigen Abmessungen dieser Baugröße. Das Bauteil ist als einreihiges, offenes Spindellager ausgeführt und verzichtet auf integrierte Dichtungen, was die Reibung minimiert.
Ein Druckwinkel von 21 Grad bestimmt die Wirklinie der übertragenen Kräfte zwischen den Laufbahnen und den Keramikkugeln. Er gestattet die kombinierte Aufnahme von Radiallasten und einseitig wirkenden Axiallasten. Dadurch wird eine gezielte axiale Führung der Welle unterstützt.
Kugeln aus Siliziumnitrid mindern durch ihre geringe Dichte die Fliehkräfte bei hohen Umlaufgeschwindigkeiten. Zudem leitet Keramik keinen elektrischen Strom. Dies verhindert Funkendurchschläge zwischen Welle und Gehäuse, wodurch Laufbahnbeschädigungen in elektrisch beanspruchten Spindelanordnungen vermieden werden.
Die Fertigungstoleranz des Innenrings ist genauer spezifiziert als P2 beziehungsweise ABEC 9. Beim Außenring liegt die Genauigkeit über der Toleranzklasse P4 beziehungsweise ABEC 7. Diese engen Grenzmaße unterstützen einen präzisen Rundlauf und begrenzen axiale sowie radiale Abweichungen der Welle.
Eine leichte Vorspannung bewirkt, dass die Keramikkugeln bereits im lastfreien Zustand mit definierter Vorspannkraft an den Laufbahnen anliegen. Dies eliminiert radiales und axiales Lagerspiel. Die Welle wird dadurch stabiler geführt, während das Risiko von Wälzkörperschlupf bei dynamischen Lastwechseln reduziert wird.
Im konservierten Zustand geliefert, verfügt das Lager über keine werksseitige Schmierstofffüllung. Vor der Inbetriebnahme erfolgt die Schmierung je nach Drehzahl und Einsatzanforderung mit passendem Spindelfett oder Schmieröl. Da keine Schmierbohrung vorhanden ist, wird das Schmiermittel seitlich über den Hartgewebekäfig eingebracht.
UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
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