UKF
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Das Spindellager 719USO75 .A21.I/1.L bietet mit 75x105x32 mm hohe Laufgenauigkeit und Stabilität für anspruchsvolle Spindellagerungen.
Das Spindellager 719USO75 .A21.I/1.L von UKF GmbH ist ein zweireihiges Hochgenauigkeitslager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für präzise geführte Wellen. Mit den Abmessungen 75 mm Innen- und 105 mm Außendurchmesser bei 32 mm Breite nimmt dieses offene Wälzlager kombinierte Belastungen auf. Die Ausführung zeichnet sich durch enge Toleranzen aus: Der Innenring ist genauer als P4 (ABEC 7) gefertigt, während der Außenring Toleranzen genauer als P5 (ABEC 5) einhält.
Dieses Spindellager eignet sich für präzise geführte Spindelwellen, bei denen Rundlaufgenauigkeit und axiale Steifigkeit im Vordergrund stehen. Durch die zweireihige Bauweise und den Druckwinkel von 21 Grad nimmt die Lagerung radiale sowie axiale Führungskräfte bei hohen Drehzahlen auf. Da es sich um ein einzelnes Lager in universeller Anordnung handelt, lässt es sich flexibel mit weiteren Einheiten im Spindelpaket kombinieren.
Der verbaute Hartgewebekäfig zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus. Das begünstigt einen ruhigen Lauf bei hohen Umlaufgeschwindigkeiten und vermindert Fliehkräfte im Lagerinneren. Zusammen mit der leichten Vorspannung trägt die Konstruktion dazu bei, Schlupf zwischen Kugeln und Laufbahn zu reduzieren. Zu berücksichtigen sind der Temperaturbereich von -40 bis +110 Grad sowie die offene Bauform ohne Schmierbohrung, die eine saubere Betriebsschmierung erfordert.
Dieses Spindellager weist eine Bohrung von 75 mm, einen Außendurchmesser von 105 mm sowie eine Breite von 32 mm auf. Die kompakte Querschnittsgeometrie erlaubt steife Spindellagerungen auf engem Bauraum. Prüfen Sie vor dem Einbau den Passungssitz an Welle und Gehäusebohrung anhand der angegebenen Nennmaße.
Der Druckwinkel von 21 Grad bestimmt die Wirkungslinie der Kontaktkräfte zwischen Kugeln und Laufbahnen. Diese Geometrie ermöglicht eine ausgewogene Aufnahme von radialen Kräften und axialen Belastungen in einer Richtung. Konstruktionen profitieren dadurch von einer guten Führungsgenauigkeit bei gleichzeitig hoher Drehzahlverträglichkeit.
Eine leichte Vorspannung eliminiert das innere Lagerspiel bereits im Stillstand. Dadurch bleiben sämtliche Wälzkörper stets im Kontakt mit den Laufbahnen des Innen- und Außenrings. Dieser Zustand verhindert schädliches Abbremsen der Kugeln bei Lastwechseln, erhöht die Steifigkeit der Spindelwelle und verbessert das Schwingungsverhalten.
Hartgewebe zeichnet sich durch eine geringe Dichte bei gleichzeitig hoher Formbeständigkeit aus. Der Käfig erzeugt bei hohen Umfangsgeschwindigkeiten geringere Massenkräfte als metallische Varianten. Zudem nimmt das Material geringe Mengen Schmierstoff an den Führungsflächen auf, was die Notlaufeigenschaften begünstigt.
Das Lager ist ab Werk konserviert ausgeführt und besitzt weder Dichtungen noch eine eigene Schmierbohrung. Vor Inbetriebnahme ist daher ein passendes Betriebsöl oder Spindellagerfett einzubringen. Weil keine integrierten Dichtlippen vorhanden sind, schützen externe Gehäusedichtungen den Innenraum vor dem Eindringen von Verunreinigungen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -40 Grad und +110 Grad. Diese Spanne deckt anspruchsvolle thermische Bedingungen in rotierenden Spindelanordnungen ab. Das gewählte Schmiermittel muss auf diesen Temperaturbereich abgestimmt sein, um einen tragfähigen Schmierfilm aufrechtzuerhalten.
UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
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