UKF
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Das Spindellager 719USO70 .A21.0/0.M von UKF GmbH bietet mit 70x100x32 mm eine hohe Führungsgenauigkeit für Spindellagerungen in Werkzeugmaschinen.
Das Spindellager 719USO70 .A21.0/0.M ist ein zweireihiges Präzisionslager für anspruchsvolle Lagerungsaufgaben im Werkzeugmaschinenbau. Mit den Hauptabmessungen von 70 mm Bohrung, 100 mm Außendurchmesser und 32 mm Breite verbindet diese Ausführung von UKF GmbH kompakte Maße mit hoher Steifigkeit. Das offene Wälzlager besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und verfügt über einen leichten Hartgewebekäfig. In der konservierten Ausführung ohne Schmierbohrung binden Instandhalter und Konstrukteure die Einheit gezielt in bestehende Schmiersysteme ein.
Dieses zweireihige Spindellager kommt vorrangig in Spindelanordnungen zum Einsatz, bei denen kombinierte Lasten auftreten. Durch den Druckwinkel von 21 Grad nimmt das Lager sowohl radiale Kräfte als auch definierte Axialkräfte auf. Die universelle Anordnung als Einzellager erlaubt flexible Kombinationen im Spindelkopf.
Instandhalter schätzen den direkten Austausch nach Originalabmessungen, während Konstrukteure von der Toleranzklasse profitieren, die genauer als P2 beziehungsweise ABEC 9 ausgeführt ist. Dadurch eignet sich die Baugruppe für Arbeitsspindeln mit engen Rundlauftoleranzen im Temperaturbereich von -40 bis +110 Grad Celsius.
Der Nenndruckwinkel von 21 Grad bildet einen ausgewogenen Kompromiss zwischen hoher radialer Steifigkeit und axialer Lastaufnahme. In Verbindung mit der werksseitig definierten mittleren Vorspannung führt das Lager die Welle spielfrei, was Schwingungen dämpft und das Oberflächenergebnis bei der spanenden Bearbeitung verbessert.
Der integrierte Hartgewebekäfig zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus, was die Fliehkräfte bei Drehbewegungen reduziert. Da das Wälzlager ohne Dichtungen und Schmierbohrungen ausgeführt ist, stimmen Anwender das Schmierkonzept vor der Inbetriebnahme exakt auf die Einsatzbedingungen ab.
Mit 70 mm Bohrungsdurchmesser, 100 mm Außendurchmesser und 32 mm Breite entspricht das Spindellager einer definierten Bauform für Werkzeugmaschinen. Die kompakten Maße ermöglichen den passgenauen Einbau in Spindelgehäuse.
Diese Einstufung kennzeichnet extrem geringe Form- und Laufabweichungen an Innen- und Außenring. Eine Fertigungsgüte jenseits der Normtoleranzen P2 und ABEC 9 minimiert den Rundlauffehler der Spindelachse und unterstützt reproduzierbare Werkstückqualitäten bei der spanenden Bearbeitung.
Käfige aus Hartgewebe weisen ein geringes Raumgewicht auf und nehmen Schmierstoffe gut an ihren Oberflächen an. Das reduziert die Massenträgheit und Reibung im Betrieb, wodurch sich das Lager für schnelllaufende Werkzeugmaschinenspindeln eignet.
Das Spindellager ist konserviert und ohne werkseitige Fettfüllung oder Schmierbohrung ausgeführt. Vor Inbetriebnahme muss das Lager je nach Spindelkonstruktion entweder mit einem passenden Spindellagerfett befüllt oder an eine externe Umlauf- beziehungsweise Minimalmengenschmierung angebunden werden.
Die zulässige Betriebstemperatur für das Spindellager liegt zwischen -40 und +110 Grad Celsius. Sowohl der Standard-Wälzlagerstahl als auch der Hartgewebekäfig behalten innerhalb dieser Spanne ihre Maßstabilität unter dynamischer Last.
Einzellager in universeller Ausführung sind an den Stirnflächen so gefertigt, dass sie sich ohne Ausgleichsscheiben direkt miteinander kombinieren lassen. Bei paarweiser Montage stellt sich die herstellerseitig vorgegebene mittlere Vorspannung automatisch und spielfrei ein.
UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
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