UKF
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Das Spindellager 70USSC60 .A21.I/1.M von UKF GmbH kombiniert 60x95x18 mm Hauptmaße mit stromisolierenden Siliziumnitrid-Keramikkugeln für anspruchsvolle Spindelsysteme.
Das Spindellager 70USSC60 .A21.I/1.M ist als einreihiges Hybrid-Präzisionslager für anspruchsvolle Spindelsysteme ausgelegt. Der Hersteller UKF GmbH setzt auf Ringe aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in Verbindung mit Wälzkörpern aus Siliziumnitrid (Si3N4). Mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 95 mm und einer Breite von 18 mm bietet dieses Wälzlager eine definierte Passform. Ein geführter Hartgewebekäfig sowie konservierte Oberflächen unterstützen den Einsatz bei Betriebstemperaturen von -40 bis +110 Grad.
Dieses Hybridlager dient vor allem der hochgenauen Führung rotierender Wellen in Spindelanwendungen. Durch die Keramikkugeln besteht eine elektrische Isolierung, die Stromdurchgangsschäden an den Laufbahnen entgegenwirkt. Der Druckwinkel von 21 Grad nimmt kombinierte radiale und einseitig axiale Belastungen auf. Die Ausführung wird gewählt, wenn bei hohen Drehzahlen geringe Reibung und thermische Stabilität im Lagersitz gefordert sind.
Siliziumnitrid zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht sowie hohe Festigkeit aus, was Fliehkräfte im Lager reduziert. Die Toleranzklasse des Innenrings ist genauer als P4 (ABEC 7) gefertigt, während der Außenring eine Genauigkeit oberhalb von P5 (ABEC 5) aufweist. Die Ausführung mit mittlerer Vorspannung und universeller Anordnung erleichtert den paarweisen Einbau. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung und ohne Schmierbohrung handelt, werden Schmierstoff und externe Gehäuseabdichtung passend zur Anwendung bestimmt.
Mit einem Innendurchmesser von 60 mm, einem Außendurchmesser von 95 mm sowie einer Gesamtbreite von 18 mm fügt sich das Lager in entsprechende Bauräume ein. Diese standardisierten Maße erlauben die Integration in passende Gehäuse. Dank der einreihigen Bauform benötigt die Konstruktion lediglich einen kompakten Bauraum auf der Welle.
Keramikkugeln aus Siliziumnitrid bieten gegenüber Stahl eine geringere Dichte sowie eine elektrische Isolierung. Dadurch verringern sich die auftretenden Fliehkräfte bei hohen Spindeldrehzahlen. Gleichzeitig schützt das keramische Material die Laufbahnen vor Beschädigungen durch vagabundierende Lagerströme in elektrischen Antrieben.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Kraftwirkungslinie gegenüber der Radialebene. Bei einem Winkel von 21 Grad nimmt das Lager radiale Kräfte sowie axiale Lasten aus einer definierten Richtung auf. Diese Geometrie unterstützt den stabilen Lauf unter kombinierter Belastung im Spindelbetrieb.
Die Fertigungsgenauigkeit liegt beim Innenring über dem Standard P4 beziehungsweise ABEC 7, am Außenring über P5 beziehungsweise ABEC 5. Diese engen Toleranzen reduzieren Rundlauffehler auf sehr kleine Werte, was für präzise Führungseigenschaften an gelagerten Spindelwellen sorgt.
Da keine integrierten Dichtscheiben vorhanden sind und das Lager ab Werk konserviert ist, erfolgt der Schutz über externe Gehäusedichtungen wie Labyrinthe. Dies hält Verunreinigungen und Feuchtigkeit vom Lagerraum fern. Die Wahl der Betriebsschmierung erfolgt bei der Montage passend zum Einsatzfall.
Ausgelegt für einen Einsatzbereich von -40 bis +110 Grad, behalten Hartgewebekäfig und Ringe aus 100Cr6 sowie Keramikkugeln ihre Formstabilität. Innerhalb dieser thermischen Spanne bleibt die mechanische Funktion der Komponenten für typische Spindelanwendungen erhalten.
UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
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