UKF
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Das Spindellager 719UHC80 .A15.0/I.L von UKF kombiniert Keramikkugeln mit Stahlringen in den Maßen 80x110x16 mm für präzise Hochgeschwindigkeitsanwendungen.
Das Spindellager 719UHC80 .A15.0/I.L von UKF ist ein einreihiges Hochgeschwindigkeitslager in offener Bauform. Mit einer Bohrung von 80 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm sowie 16 mm Breite fungiert die Konstruktion als Hybridlager mit Wälzkörpern aus Siliziumnitrid (Si3N4) und Ringen aus Wälzlagerstahl 100Cr6. Ein leichter Hartgewebekäfig führt die Keramikkugeln spurtreu bei anspruchsvollen Drehzahlen. Das Lager ist konserviert ausgeführt und deckt einen Temperaturbereich von -40 bis +110 Grad ab.
Dieses Spindellager eignet sich vorrangig für Spindelsysteme, bei denen Schnittkräfte exakt geführt und thermische Ausdehnungen gering gehalten werden müssen. Durch die universelle Anordnung lässt sich das Einzellager mit leichter Vorspannung flexibel in Lagersätzen verbauen. Typische Einsatzbereiche bilden Spindellagerungen mit hohen Drehzahlen und axialen Führungskräften. Die Keramikkugeln wirken gleichzeitig als Stromisolierung gegen Beschädigungen durch elektrischen Stromdurchgang.
Der Druckwinkel von 15 Grad begünstigt hohe Grenzdrehzahlen bei gleichzeitig stabiler Aufnahme axialer Kräfte in einer Richtung. Keramische Wälzkörper reduzieren Fliehkräfte sowie Reibungswärme im Vergleich zu reinen Stahllagern. Am Innenring liegt die Toleranzklasse genauer als P2 bzw. ABEC 9, während der Außenring genauer als P4 bzw. ABEC 7 gefertigt ist. Da die Ausführung offen und ohne Schmierbohrung gebaut ist, erfolgt die Schmierung über das Spindelgehäuse.
Bei dieser Ausführung bestehen die Laufringe aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, während die Kugeln aus Siliziumnitrid gefertigt sind. Diese Keramikwälzkörper weisen eine geringere Dichte auf als Stahl, verringern die Fliehkräfte bei hohen Drehzahlen und bieten einen natürlichen Schutz gegen strominduzierte Schäden an den Laufbahnen.
Das Bauteil besitzt eine Bohrung von 80 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Breite von 16 mm. Durch diesen schlanken Querschnitt eignet sich das Lager für kompakte Hauptspindeln im Maschinenbau, bei denen präzise Wellenführung auf engem Bauraum realisiert werden muss.
Ein Käfig aus Hartgewebe zeichnet sich durch geringes Eigengewicht sowie günstige Notlaufeigenschaften aus. Er hält die Keramikkugeln gleichmäßig auf Abstand und widersteht den mechanischen Belastungen im Hochgeschwindigkeitsbetrieb über den gesamten zulässigen Temperaturbereich von -40 bis +110 Grad.
Universell abgestimmte Lager sind an ihren Stirnflächen so gefertigt, dass sie ohne Passscheiben paarweise in O-, X- oder Tandem-Anordnung montiert werden können. Bei verspannter Montage gegeneinander stellt sich selbsttätig die definierte leichte Vorspannung für eine spielfreie Wellenlagerung ein.
Als offenes Hochgeschwindigkeitslager ist das Bauteil für geschützte Spindelgehäuse mit externen Dichtsystemen konzipiert. Der Verzicht auf schleifende Dichtungen hält die Reibung minimal. Schmierstoff wird im Spindelsystem direkt über die Gehäusekonstruktion an die Laufbahnen geführt.
Der Innenring ist genauer als Toleranzklasse P2 bzw. ABEC 9 ausgeführt, während der Außenring genauer als P4 bzw. ABEC 7 eingestuft ist. Diese feinen Fertigungstoleranzen unterstützen einen präzisen Rundlauf und verringern Vibrationen bei hohen Drehzahlen.
UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
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