UKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Spindellager 719UHC30 .A15.I/1.L von UKF GmbH verbindet Keramikkugeln mit 30 mm Bohrung für präzise Hochgeschwindigkeitsanwendungen.
Mit dem Spindellager 719UHC30 .A15.I/1.L erhalten Sie ein hochgenaues Schrägkugellager in offener Bauform. Die Ringe bestehen aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6), während die Wälzkörper aus Siliziumnitrid-Keramik gefertigt sind. Diese Hybridbauweise reduziert die Fliehkräfte bei schnellen Rotationen. Durch den definierten Druckwinkel von 15 Grad nimmt das einreihige Bauteil kombinierte radiale und axiale Kräfte auf, wobei axiale Lasten aus einer Richtung abgestützt werden.
Dieses einreihige Hochgeschwindigkeitslager kommt primär in präzisen Spindelanordnungen und schnelllaufenden Wellensystemen zum Einsatz, bei denen es auf minimale Wärmeentwicklung und exakte Rundlaufgenauigkeit ankommt. Durch die Wälzkörper aus Keramik bietet das Bauteil eine Stromisolierung, was Beschädigungen durch Stromdurchgang an den Laufbahnen verhindert. Die Auslegung eignet sich für Betriebstemperaturen von -40 bis +110 Grad in sauberen Umgebungen mit externer Schmierstoffversorgung.
Die Ausführung mit pharmazeutisch leichter Vorspannung trägt zu einer spielfreien Führung bei und erhöht die Steifigkeit des Gesamtsystems unter wechselnden Lastbedingungen. Wälzkörper aus Siliziumnitrid weisen eine geringere Dichte als Stahlkugeln auf, wodurch die Reibung sinkt und höhere Grenzdrehzahlen möglich werden. Der geführte Hartgewebekäfig unterstützt den ruhigen Lauf bei hohen Drehzahlen. Als einzelnes Lager in universeller Anordnung lässt sich die Einheit flexibel mit weiteren abgestimmten Lagern kombinieren.
Mit einer Bohrung von 30 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm und einer Breite von 9 mm entspricht das Lager den standardisierten Hauptabmessungen. Diese schmale Ausführung der 719er-Reihe eignet sich für platzsparende Konstruktionen, bei denen radialer Bauraum eng begrenzt ist.
Wälzkörper aus Siliziumnitrid bieten eine hohe Festigkeit bei geringerer Dichte gegenüber Wälzlagerstahl. Dadurch reduzieren sich Fliehkraft und Reibungswärme im rotierenden Betrieb. Zudem unterbinden die Keramikkugeln den Stromdurchgang zwischen Innen- und Außenring und schützen so die Laufbahnen.
Gefertigt ist der Innenring mit einer Genauigkeit enger als P4 beziehungsweise ABEC 7. Für den Außenring gilt eine Präzision, die über P5 beziehungsweise ABEC 5 hinausgeht. Diese Toleranzklassen ermöglichen eine präzise Ausrichtung der Welle im Gehäuse.
Durch die leichte Vorspannung liegen die Keramikkugeln stets mit einer vordefinierten Kontaktkraft an den Laufbahnen an. Dies minimiert radiales sowie axiales Lagerspiel, erhöht die dynamische Systemsteifigkeit und verbessert das Führungsverhalten bei hohen Umlaufgeschwindigkeiten.
Ausgelegt ist das Bauteil für Einsatztemperaturen von -40 bis +110 Grad. Der Hartgewebekäfig begrenzt diesen Einsatzbereich nach oben hin. Da das Spindellager ohne werkseitige Fettfüllung konserviert ausgeliefert wird, bestimmt das später eingebrachte Schmiermittel die reale Einsatztemperatur mit.
Geliefert wird das Lager im konservierten Zustand ohne Schmierbohrung und ohne integrierte Dichtungen. Vor Inbetriebnahme muss eine applikationsspezifische Schmierung erfolgen, üblicherweise über eine definierte Spindelfettung oder eine externe Öl-Luft-Minimalmengenschmierung.
UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
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