UKF
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Das Spindellager 719USOC50 .A21.I/1.M von UKF GmbH ist ein zweireihiges Hybridlager mit den Maßen 50x72x24 mm und stromisolierenden Keramikkugeln.
Das Spindellager 719USOC50 .A21.I/1.M ist ein hochgenaues Wälzlager für anspruchsvolle Werkzeugmaschinen und Spindelsysteme. Ausgestattet mit Ringen aus 100Cr6-Wälzlagerstahl und Wälzkörpern aus Siliziumnitrid (Si3N4) verbindet die Ausführung von UKF GmbH mechanische Belastbarkeit mit elektrischer Isolierung. Das offene, zweireihige Lager besitzt eine Bohrung von 50 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm und eine Breite von 24 mm. Durch die konservierte Ausführung lässt sich das Bauteil vor Ort bedarfsgerecht schmieren.
Dieses Spindellager kommt vorrangig in hochgenauen Spindellagerungen zum Einsatz. Durch den Druckwinkel von 21 Grad nimmt die Konstruktion kombinierte Radial- und Axiallasten gezielt auf. Da die Keramikkugeln aus Siliziumnitrid (Si3N4) isolierend wirken, schützt das Bauteil vor schädlichem Stromdurchgang bei elektrischen Antrieben. Die universelle Anordnung ermöglicht den Einbau als Einzellager oder in abgestimmten Lagersätzen.
Die Hybridbauweise kombiniert Laufringe aus Standard-Wälzlagerstahl mit leichten, harten Keramikkugeln. Ein geführter Hartgewebekäfig sorgt bei Drehzahlen für geringe Reibung und ruhigen Lauf. Mit einer Toleranzklasse des Innenrings genauer als P4 (ABEC 7) und des Außenrings genauer als P5 (ABEC 5) liefert das System exakte Rundlaufgenauigkeit. Die ab Werk eingestellte mittlere Vorspannung unterstützt eine steife Lagerung im Temperaturbereich von -40 bis +110 Grad Celsius.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm sowie eine Breite von 24 mm. Mit dieser zweireihigen Bauform passt es in Gehäusebohrungen kompakter Maschinenspindeln. Vor dem Einbau sind Wellen- und Gehäusesitz zu prüfen, um die engen Toleranzen des Herstellers UKF GmbH im Betrieb vollständig zu nutzen.
Wälzkörper aus Siliziumnitrid (Si3N4) weisen ein geringeres Gewicht und höhere Härte im Vergleich zu Stahlkugeln auf. Dies reduziert Fliehkräfte bei hohen Drehzahlen und verringert die Erwärmung im Betrieb. Zudem wirken die Keramikkugeln als elektrische Isolation, was dazu beiträgt, schädliche Stromdurchgänge im Wälzkontakt zu vermeiden.
Der Druckwinkel definiert die Kraftübertragung zwischen Wälzkörpern und Laufbahn. Ein Winkel von 21 Grad dient der gezielten Aufnahme axialer Kräfte in definierter Richtung und unterstützt zugleich eine hohe radiale Steifigkeit. Das Spindellager eignet sich dadurch für Lagerungen mit kombinierten Belastungsrichtungen bei hohen Genauigkeitsanforderungen.
Der Innenring ist mit einer Genauigkeit gefertigt, die enger als die Toleranzklasse P4 (entsprechend ABEC 7) ausfällt. Für den Außenring gilt eine Genauigkeit feiner als P5 (ABEC 5). Diese engen Fertigungstoleranzen reduzieren Rundlauffehler und Schwingungen, was eine präzise Führung bei der Bearbeitung begünstigt.
Dieses offene Spindellager ist im konservierten Zustand ausgeführt und enthält ab Werk keine Schmierfettfüllung. Anwender wählen das Schmiermittel, beispielsweise Spindellagerfett oder Ölnebelschmierung, passend zur jeweiligen Betriebsdrehzahl. Da das Bauteil keine Schmierbohrung besitzt, erfolgt die Schmierstoffzufuhr und Abdichtung über die umgebende Spindelkonstruktion.
Das Spindellager ist für einen Betriebstemperaturbereich von -40 bis +110 Grad Celsius ausgelegt. Dieser thermische Einsatzbereich resultiert aus der Materialkombination von Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), Siliziumnitrid und dem Hartgewebekäfig. Eine ausreichende Wärmeabfuhr in der Spindeleinheit unterstützt den zuverlässigen Betrieb innerhalb dieser Grenzwerte.
UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
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