UKF
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Das Spindellager 719USOC40 .A21.0/I.M von UKF GmbH bietet mit Keramikkugeln und Hartgewebekäfig hohe Präzision bei Hauptabmessungen von 40x62x24 mm.
Das Spindellager 719USOC40 .A21.0/I.M ist ein zweireihiges Präzisionslager mit Keramikkugeln aus Siliziumnitrid (Si3N4) und Ringen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). UKF GmbH fertigt diese Ausführung mit einer Bohrung von 40 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm und einer Breite von 24 mm. Durch den Druckwinkel von 21 Grad sowie die werkseitig eingestellte mittlere Vorspannung nimmt die Konstruktion kombinierte Belastungen präzise auf. Das offene Bauteil ist konserviert und deckt einen Temperaturbereich von -40 bis +110 Grad ab.
Dieses Hochgenauigkeitslager kommt bevorzugt in Spindelanordnungen sowie angetriebenen Arbeitsachsen zum Einsatz, bei denen Drehzahlen und Führungsgenauigkeit maßgeblich sind. Die Ausführung als Einzellager in universeller Anordnung erleichtert die Kombination in abgestimmten Lagersätzen. Da die Keramikwälzkörper elektrisch isolierend wirken, schützt die Bauform benachbarte Baugruppen vor schädlichem Stromdurchgang. Konstrukteure nutzen die kompakte Bauform gezielt für schlanke Spindelgehäuse bei vorgegebenem Wellendurchmesser von 40 mm.
Die Wälzkörper aus Siliziumnitrid verringern die bewegte Masse im Lagerverband und senken die Wärmeentwicklung bei hoher Beanspruchung. Kombiniert mit dem leichten Hartgewebekäfig bleibt die Führung der Kugeln auch bei dynamischen Lastwechseln formstabil. Für die Einpassung gelten strenge Vorgaben: Der Innenring ist genauer als P2 (ABEC 9) gefertigt, während der Außenring Toleranzen genauer als P4 (ABEC 7) einhält. Achten Sie bei der Montage auf saubere Umgebungsbedingungen sowie eine abgestimmte Schmierstoffversorgung, da das Lager ohne Dichtscheiben ausgeführt ist.
Mit einer Bohrung von 40 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm und einer Breite von 24 mm weist das Spindellager schlanke Querschnittsmaße bezogen auf den Wellendurchmesser auf. Konstrukteure können damit kompakte Spindeleinheiten mit hoher Steifigkeit realisieren.
Keramikkugeln weisen eine geringere Dichte als Stahl auf und verringern Fliehkräfte sowie Reibung bei hohen Drehzahlen. Zudem bietet das Material Siliziumnitrid eine inhärente Stromisolierung, die Beschädigungen der Laufbahnen durch vagabundierende Ströme entgegenwirkt. Die Kombination mit Ringen aus 100Cr6-Wälzlagerstahl verbindet Festigkeit mit thermischer Stabilität.
Der Druckwinkel definiert die Wirkungslinie der Kräfte zwischen Wälzkörpern und Laufbahn. Mit einem Winkel von 21 Grad nimmt das zweireihige Lager sowohl radiale als auch axiale Kräfte in definierter Richtung auf. Diese Auslegung bildet einen Mittelweg zwischen hoher radialer Tragfähigkeit und axialer Steifigkeit im Spindelbetrieb.
Der Hersteller UKF GmbH fertigt den Innenring genauer als die Klasse P2 (ABEC 9). Für den Außenring gilt eine Genauigkeit, die enger als P4 (ABEC 7) liegt. Diese engen Fertigungstoleranzen reduzieren den Rundlauffehler auf ein Minimum und unterstützen eine exakte Werkzeugführung.
Dieses Spindellager ist als offenes Lager ohne integrierte Dichtungen ausgeführt und verfügt über keine Schmierbohrung. Es ist ab Werk konserviert. Vor der Inbetriebnahme bringen Anwender den passenden Schmierstoff, meist Spindellagerfett oder Öl, abgestimmt auf den zulässigen Temperaturbereich von -40 bis +110 Grad ein.
Das Einzellager ist herstellerseitig so geschliffen, dass es sich ohne Passscheiben mit gleichartigen Lagern in X-, O- oder Tandem-Anordnung kombinieren lässt. Die mittlere Vorspannung bewirkt dabei einen definierten Kraftschluss im Lagersatz, wodurch elastische Verformungen unter Arbeitslast verringert und Führungsgenauigkeiten gesteigert werden.
UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
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