UKF
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Das Spindellager 719USOC30 .A21.0/I.S von UKF bietet mit 30 mm Bohrung, Keramikkugeln und hoher Vorspannung hohe Präzision für anspruchsvolle Spindelanwendungen.
Beim Spindellager 719USOC30 .A21.0/I.S handelt es sich um ein zweireihiges Spindellager des Herstellers UKF GmbH. Die Konstruktion kombiniert Laufringe aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Wälzkörpern aus Siliziumnitrid (Si3N4). Diese Keramikkugeln bieten eine elektrische Isolierung und tragen zum Schutz der Laufbahnen vor schädlichem Stromdurchgang bei. Mit einem Druckwinkel von 21 Grad nimmt dieses Lager kombinierte radiale und axiale Kräfte auf. Ein formstabiler Hartgewebekäfig führt die Kugeln im Temperaturbereich von -40 bis +110 Grad.
Dieses Hybridlager kommt vor allem in Spindelsystemen und hochfrequenten Achsen zum Einsatz. Die Keramikwälzkörper reduzieren durch ihr geringeres Gewicht die Fliehkräfte bei höheren Drehzahlen. Gleichzeitig isolieren die Si3N4-Kugeln gegen Ströme, wie sie in direkt angetriebenen Motorspindeln auftreten können. Als offenes Lager ist die Ausführung konserviert und besitzt keine integrierte Schmierbohrung. Dadurch lässt sich das Bauteil flexibel in externe Schmierkonzepte einbinden.
Die ab Werk eingestellte hohe Vorspannung verleiht der Lagerung eine erhöhte Steifigkeit unter Last. Ausgeführt als Einzellager in universeller Anordnung, ermöglicht das Bauteil flexible Kombinationen im Spindelkopf. Wesentlich sind die feinen Toleranzklassen: Der Innenring ist genauer als P2 beziehungsweise ABEC 9 ausgeführt, während der Außenring genauer als P4 beziehungsweise ABEC 7 gefertigt ist. Mit den kompakten Maßen von 30 x 47 x 18 mm unterstützt das Lager präzise Rundlaufeigenschaften.
Mit einem Innendurchmesser von 30 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm und einer Gesamtbreite von 18 mm weist das Spindellager standardisierte Abmessungen für eine zweireihige Ausführung auf. Diese kompakte Bauweise eignet sich für platzsparende Spindellagerungen.
Wälzkörper aus Siliziumnitrid (Si3N4) bieten eine wirksame elektrische Isolierung gegen parasitäre Ströme in Motorspindeln. Zudem weisen Keramikkugeln ein geringeres Eigengewicht als Stahlkugeln auf, was Fliehkräfte und Reibung bei hohen Drehzahlen mindert.
Die Fertigungstoleranzen sind auf hohe Präzision ausgelegt: Der Innenring ist genauer als Toleranzklasse P2 (ABEC 9) gefertigt, während der Außenring genauer als P4 (ABEC 7) ausgeführt ist. Dies unterstützt einen exakten Rundlauf bei hohen Drehzahlen.
Im Lieferzustand ist das Spindellager konserviert und besitzt keine Fettfüllung, keine Dichtscheiben sowie keine integrierte Schmierbohrung. Die Schmierung wird bei der Montage gezielt über Fett oder externe Schmiersysteme auf die Betriebsbedingungen abgestimmt.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -40 bis +110 Grad. Begrenzt wird dieser Einsatzbereich maßgeblich durch die Materialeigenschaften des Hartgewebekäfigs und des Wälzlagerstahls 100Cr6.
Ein Druckwinkel von 21 Grad ermöglicht die gezielte Aufnahme kombinierter Belastungen aus radialen und axialen Kräften in einer Wirkrichtung. Dank der universellen Anordnung lässt sich das Lager problemlos in abgestimmten Lagerpaaren montieren.
UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
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