UKF
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Das Spindellager 719USSC20 .A21.0/0.DB.M von UKF bietet als gepaarter Lagersatz mit Keramikkugeln hohe Steifigkeit für Werkzeugspindeln bei kompakten 20x37x9 mm Baumaßen.
Das Spindellager 719USSC20 .A21.0/0.DB.M von UKF ist ein hochgenaues Schrägkugellager für präzise geführte Wellensysteme. Die Einheit besteht aus einem abgestimmten Satz zweier Einzellager in O-Anordnung. Ringe aus Wälzlagerstahl 100Cr6 verbinden sich hier mit Wälzkörpern aus Siliziumnitrid. Durch diese Hybridbauweise bewirken die Keramikkugeln gleichzeitig eine elektrische Stromisolierung. Mit 20 mm Bohrung, 37 mm Außendurchmesser und 9 mm Breite dient der Satz für schlanke Spindelkonstruktionen.
Dieser Lagersatz kommt vorwiegend in präzisen Spindelsystemen und hochgenauen Lagerungen zum Einsatz. Dank des Druckwinkels von 21 Grad nimmt das Lager kombinierte Radial- und Axialkräfte präzise auf. Die O-Anordnung verleiht der Lagerung eine breite Stützbasis gegen Kippmomente. Aufgrund der Keramikkugeln eignet sich die Einheit zudem für Antriebe, bei denen vagabundierende Ströme Schäden an den Laufbahnen verursachen könnten.
Wälzkörper aus Siliziumnitrid reduzieren Fliehkräfte bei Drehzahlen und widerstehen Reibverschleiß. Der verbaute Hartgewebekäfig führt die Kugeln reibungsarm im Temperaturbereich von -40 bis +110 Grad. Beide Ringe entsprechen einer Toleranzklasse, die genauer als P2 beziehungsweise ABEC 9 ausgeführt ist. Werkseitig ist der Satz mit mittlerer Vorspannung abgestimmt. Da es sich um ein offenes, konserviertes Lager ohne Schmierbohrung handelt, erfordert der Einbau eine abgestimmte Schmierung.
Das Spindellager besitzt eine Bohrung von 20 mm, einen Außendurchmesser von 37 mm und eine Breite von 9 mm pro Einzellager. Diese schlanken Abmessungen eignen sich für kompakte Einbauräume. Vor dem Einbau sind der Wellensitz und die Gehäusepassung auf diese Kernmaße abzustimmen.
Siliziumnitrid (Si3N4) zeichnet sich durch ein geringes spezifisches Gewicht und hohe Härte aus. Die Keramikkugeln verringern Fliehkräfte bei hohen Spindeldrehzahlen und bieten zugleich eine Stromisolierung. Dies unterbricht den elektrischen Stromdurchgang zwischen Spindelwelle und Lagergehäuse.
Die Kurzbezeichnung DB steht für zwei gepaarte Lager in O-Anordnung. Die Drucklinien verlaufen nach außen hin auseinander, wodurch ein großer Stützwinkel entsteht. Diese Geometrie verleiht der Spindel eine hohe Kippsteifigkeit und stützt Axialkräfte aus beiden Richtungen symmetrisch ab.
Diese Angabe kennzeichnet geringe Form-, Rundlauf- und Maßabweichungen an Innen- und Außenring. Die Genauigkeit liegt über den Grenzwerten der Normklassen P2 und ABEC 9. Dadurch lassen sich Schwingungen minimieren und eine hohe Rundlaufgenauigkeit an der Werkzeugschneide erzielen.
Die Lagereinheit ist ab Werk konserviert und als offenes Lager ohne Schmierbohrung ausgeführt. Es verfügt über keine Fettfüllung. Vor der Inbetriebnahme erfolgt das Einbringen des passenden Schmiermittels sauber direkt in die Wälzkörperräume.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -40 bis +110 Grad Celsius. Der integrierte Hartgewebekäfig und die Materialauswahl definieren diesen Rahmen. Die Betriebstemperatur im Spindelgehäuse sollte innerhalb dieser Spanne liegen, um die Funktion des Schmierfilms und der Käfigführung beizubehalten.
UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
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