70USS100 .A25.I/1.L Spindellager von UKF
70USS100 .A25.I/1.L Spindellager von UKF

UKF

Spindellager UKF 70USS100 .A25.I/1.L

Technische Daten
 
Innendurchmesser
100 mm
Außendurchmesser
150 mm
Breite
24 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Hartgewebekäfig
Druckwinkel
25 Grad
Anordnung
einzelnes Universallager
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Vorspannung
leichte Vorspannung
Schmierbohrung
ohne Schmierbohrung
Temperaturbereich
-40 bis 110 °C
Schmierung
konserviert
Toleranzklasse des Innenrings
genauer als P4 bzw. ABEC 7
Toleranzklasse des Außenrings
genauer als P5 bzw. ABEC 5
Gewicht
1,3 kg
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Spindellager UKF 70USS100 .A25.I/1.L
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Spindellager UKF 70USS100 .A25.I/1.L

Das Spindellager 70USS100 .A25.I/1.L von UKF GmbH bietet mit den Maßen 100x150x24 mm hohe Führungsgenauigkeit für anspruchsvolle Werkzeugmaschinenspindeln.

Das Spindellager 70USS100 .A25.I/1.L ist ein einreihiges Schrägkugellager in universeller Anordnung, das speziell für hochpräzise Wellenlagerungen ausgelegt ist. Mit einer Bohrung von 100 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm und einer Breite von 24 mm nimmt dieses Wälzlager kombinierte Belastungen auf. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verleiht den Ringen sowie Wälzkörpern hohe Formstabilität. Als offenes Bauteil ist das Lager konserviert und für Betriebstemperaturen von -40 bis +110 Grad ausgelegt.

Wofür eignet sich das Spindellager 70USS100 .A25.I/1.L in universeller Anordnung?

Dieses Spindellager eignet sich vor allem für hochgenaue Spindellagerungen, bei denen präzise Rundlaufgenauigkeit und axiale Steifigkeit gefragt sind. Durch die universelle Abstimmung kombinieren Anwender Einzellager flexibel in Tandem-, O- oder X-Anordnungen. Der Druckwinkel von 25 Grad nimmt Axialkräfte in einer Richtung auf, während gleichzeitig radiale Führungskräfte abgestützt werden. Konstrukteure nutzen diese Ausführung daher bevorzugt für Lagerungen mit engen Fertigungstoleranzen.

Welche Funktion haben der 25-Grad-Druckwinkel und der Hartgewebekäfig?

Der Druckwinkel von 25 Grad schafft einen ausgewogenen Kompromiss zwischen axialer Belastbarkeit und Eignung für höhere Drehzahlen. In Kombination mit dem leichten Hartgewebekäfig verringert das Lager die Fliehkräfte der Wälzkörper, was den gleichmäßigen Lauf bei schnellen Spindeldrehungen unterstützt. Zudem bewirkt die leichte Vorspannung eine spielfreie Führung ohne unnötige Reibungswärme. Da es sich um ein ungeschmiertes, offenes Lager ohne Schmierbohrung handelt, stimmen Sie das Schmiermedium direkt auf Ihr Abdichtungskonzept ab.

Welche Abmessungen besitzt das Spindellager 70USS100 .A25.I/1.L?

Mit einem Innendurchmesser von 100 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm und einer schmalen Baubreite von 24 mm entspricht das Modell gängigen Bauraumanforderungen im Spindelbau. Diese standardisierten Hauptabmessungen erleichtern den Austausch in bestehenden Baugruppen sowie die präzise Integration in neu konstruierte Werkzeugspindeln.

Was bedeutet die Toleranzangabe für Innen- und Außenring?

Die Fertigungstoleranz des Innenrings liegt genauer als die Klasse P4 beziehungsweise ABEC 7, während der Außenring enger als P5 oder ABEC 5 toleriert ist. Diese engen Rundlauf- und Maßtoleranzen minimieren Schwingungen im Betrieb und unterstützen eine exakte Positionierung der Spindelwelle bei anspruchsvollen Zerspanungsaufgaben.

Welche Funktion hat der Hartgewebekäfig im Spindellager?

Käfige aus Hartgewebe zeichnen sich durch ein geringes Eigengewicht und günstige Dämpfungseigenschaften aus. Dadurch verringern sich die Massenträgheitskräfte der Wälzkörper bei Drehzahlwechseln im Betrieb. Der Werkstoff unterstützt zudem die Laufruhe im definierten Temperaturbereich von -40 bis +110 Grad.

Wie wird das offene Spindellager 70USS100 .A25.I/1.L geschmiert?

Das Bauteil ist konserviert und besitzt keine integrierte Fettfüllung sowie keine Dichtungen oder Schmierbohrungen. Vor der Inbetriebnahme bringen Sie den anwendungsspezifischen Schmierstoff, meist Spindellagerfett oder Öl, in abgestimmter Menge ein und dichten den Lagerraum über das umgebende Spindelgehäuse extern gegen Verunreinigungen ab.

Warum ist die leichte Vorspannung für Spindelanwendungen wichtig?

Eine werkseitig abgestimmte leichte Vorspannung reduziert das interne Lagerspiel und hält die Wälzkörper in ständigem Kontakt mit den Laufbahnen. Dies verbessert die Führungssteifigkeit der Welle und verhindert Schlupfbewegungen bei raschen Drehzahländerungen, wodurch das Verschleißrisiko sinkt und die Bearbeitungspräzision gesteigert wird.

UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
Kienhorststr. 53, 13403 Berlin, Germany
info@ukf.de, https://www.ukf.de/de/impressum

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