719USS17 .A21.I/1.L Spindellager von UKF
719USS17 .A21.I/1.L Spindellager von UKF

UKF

Spindellager UKF 719USS17 .A21.I/1.L

Technische Daten
 
Innendurchmesser
17 mm
Außendurchmesser
30 mm
Breite
7 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Hartgewebekäfig
Druckwinkel
21 Grad
Anordnung
einzelnes Universallager
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Vorspannung
leichte Vorspannung
Schmierbohrung
ohne Schmierbohrung
Temperaturbereich
-40 bis 110 °C
Schmierung
konserviert
Toleranzklasse des Innenrings
genauer als P4 bzw. ABEC 7
Toleranzklasse des Außenrings
genauer als P5 bzw. ABEC 5
Gewicht
0,02 kg
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Spindellager UKF 719USS17 .A21.I/1.L
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Spindellager UKF 719USS17 .A21.I/1.L

Das Spindellager 719USS17 .A21.I/1.L von UKF GmbH bietet mit 17x30x7 mm, 21 Grad Druckwinkel und Hartgewebekäfig hohe Führungsgenauigkeit für Spindeln.

Das Spindellager 719USS17 .A21.I/1.L ist ein einreihiges Schrägkugellager von UKF GmbH für Spindellagerungen im Werkzeugmaschinenbau. Mit den Hauptabmessungen von 17 mm Bohrung, 30 mm Außendurchmesser und 7 mm Breite eignet sich diese Ausführung für kompakte Bauräume. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, verfügt das Bauteil über einen Hartgewebekäfig sowie einen Druckwinkel von 21 Grad. Als offenes, konserviertes Einzellager in universeller Anordnung lässt es sich flexibel montieren.

In welchen Spindelanordnungen kommt das Spindellager 719USS17 .A21.I/1.L zum Einsatz?

Dieses Spindellager dient vorrangig schnelllaufenden Wellenlagerungen mit kombinierten Radial- und Axialbelastungen. Durch den Druckwinkel von 21 Grad nimmt das Lager radiale Kräfte und einseitig gerichtete Axiallasten auf. In Verbindung mit der leichten Vorspannung unterstützt es eine exakte Führung der rotierenden Welle bei moderater Wärmeentwicklung.

Konstrukteure und Instandhalter nutzen die universelle Ausführung für Einzellagerungen oder Satzanordnungen. Der thermische Einsatzbereich erstreckt sich von -40 bis +110 Grad.

Welche Merkmale zeichnen Hartgewebekäfig und Toleranzklasse aus?

Der verbaute Hartgewebekäfig zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht und günstige Reibungseigenschaften aus. Er reduziert Fliehkräfte bei hohen Drehzahlen und unterstützt einen ruhigen Lauf. Die Fertigungsgenauigkeit ist am Innenring genauer als P4 (ABEC 7) und am Außenring genauer als P5 (ABEC 5) ausgeführt.

Für die Montage ist die offene Bauform maßgeblich: Das konservierte Lager erfordert eine abgestimmte Schmierung sowie externen Schutz vor Verunreinigungen im Gehäuse. Dank der werkseitig leichten Vorspannung entsteht eine spielfreie Führung im Lagersystem.

Welche Maße besitzt das Spindellager 719USS17 .A21.I/1.L?

Das Spindellager verfügt über 17 mm Bohrung, 30 mm Außendurchmesser und 7 mm Breite. Diese schlanke Maßreihe ermöglicht platzsparende Lageranordnungen in kompakten Spindelsystemen. Die Abmessungen unterstützen eine steife Wellenführung bei minimalem radialem Bauraumbedarf.

Was bedeutet der Druckwinkel von 21 Grad bei diesem Spindellager?

Der Druckwinkel bestimmt die Kraftwirkungslinie zwischen Kugel und Laufbahn. Ein Winkel von 21 Grad nimmt Radialkräfte auf und überträgt gleichzeitig axiale Kräfte in einer Wirkrichtung. Diese Geometrie unterstützt hohe Drehzahlen bei stabiler axialer Führung.

Welche Besonderheit bietet der Hartgewebekäfig?

Hartgewebe verbindet Festigkeit mit geringer Masse. Der Käfig reduziert durch sein niedriges Gewicht die auf die Wälzkörper wirkenden Fliehkräfte bei schnellen Rotationen. Zudem nimmt das Gewebe Schmierstoff auf, was den Betrieb bei Temperaturen zwischen -40 und +110 Grad unterstützt.

Warum sind Innen- und Außenring in unterschiedlichen Toleranzklassen gefertigt?

Der Innenring ist genauer als P4 (ABEC 7) toleriert, um Rundlauffehler an der Welle gering zu halten. Der Außenring erfüllt Genauigkeiten besser als P5 (ABEC 5). Diese Kombination optimiert die Rundlaufgenauigkeit der rotierenden Welle bei gleichzeitig zweckmäßiger Passung im Gehäuse.

Was bedeutet die Angabe der universellen Anordnung?

Universell gefertigte Einzellager sind stirnseitig so abgestimmt, dass sie beliebig in O-, X- oder Tandem-Anordnung montiert werden können. Bei der paarweisen Montage entsteht durch diese Abstimmung die definierte leichte Vorspannung, ohne dass Passscheiben zur Spieleinstellung erforderlich sind.

Wie muss das offene Lager vor der Inbetriebnahme geschmiert werden?

Da das Spindellager ungedichtet und konserviert gelagert wird, erfordert es vor dem Einsatz ein definiertes Schmiermittel. Je nach Drehzahl- und Lastanforderung eignet sich eine Fett- oder Ölnebelschmierung sowie eine passende externe Abdichtung im Gehäuse.

UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
Kienhorststr. 53, 13403 Berlin, Germany
info@ukf.de, https://www.ukf.de/de/impressum

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