UKF
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Das Spindellager 70USO85 .A21.I/1.L von UKF GmbH bietet hohe Führungsgenauigkeit in den Abmessungen 85x130x44 mm für anspruchsvolle Werkzeugspindeln.
Das Spindellager 70USO85 .A21.I/1.L ist ein zweireihiges Hochgenauigkeitslager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 85 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm und 44 mm Breite. UKF GmbH fertigt diese Ausführung als offenes Lager mit konservierter Oberfläche ohne Schmierbohrung. Durch die Auslegung als Spindellager nimmt die Konstruktion kombinierte Kräfte bei hoher Drehzahlpräzision auf. Instandhalter und Konstrukteure nutzen diese Variante bei anspruchsvollen Hauptspindellagerungen und präzisen Wellenführungen.
Dieses Spindellager kommt vor allem dort zum Tragen, wo Wellen präzise geführt und kombinierte Belastungen aus radialen und axialen Kräften abgestützt werden. Die zweireihige Wälzkörperanordnung bewirkt eine hohe Systemsteifigkeit der Lagerstelle. Da es sich um ein offenes Lager handelt, übernimmt das umgebende Gehäuse den Schutz vor Verunreinigungen und nimmt die Schmierstofffüllung mit Öl oder Fett auf.
Mit einem Druckwinkel von 21 Grad nimmt das Lager Axialkräfte in definierter Wirkrichtung effektiv auf. Gleichzeitig trägt die leichte Vorspannung zu einer stabilen Spielfreiheit bei. Der verbaute Hartgewebekäfig ist für einen Temperaturbereich von -40 bis +110 Grad ausgelegt. Bei den Gehäusepassungen sind die engen Fertigungstoleranzen maßgeblich: Der Innenring ist genauer als P4 (ABEC 7) und der Außenring genauer als P5 (ABEC 5) ausgeführt.
Mit einem Innendurchmesser von 85 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm sowie einer Breite von 44 mm entspricht dieses Modell standardisierten Spindellagerabmessungen. Diese Maße erlauben den gezielten Austausch in vorhandenen Spindeleinheiten. Achten Sie bei der Montage auf saubere Passungsflächen an Welle und Gehäuse.
Der Innenring erfüllt bezüglich Rundlauf und Maßgenauigkeit engere Vorgaben als die Klassen P4 oder ABEC 7. Für den Außenring gilt eine Genauigkeit über P5 beziehungsweise ABEC 5. Diese engen Toleranzen tragen dazu bei, radiale Abweichungen rotierender Spindeln zu minimieren und eine gleichmäßige Führung zu unterstützen.
Käfige aus Hartgewebe zeichnen sich durch ein geringes Eigengewicht, dämpfende Materialeigenschaften und geringe Reibung aus. Sie eignen sich für schnelllaufende Spindelanwendungen im Betriebsbereich zwischen -40 und +110 Grad Celsius. Der Käfig führt die zweireihig angeordneten Wälzkörper präzise auf den Laufbahnen.
Als offenes Lager ohne integrierte Dichtung benötigt die Lagerstelle eine abdichtende Gehäusekonstruktion. Externe Dichtelemente wie Labyrinth- oder Wellendichtringe schützen vor Fremdpartikeln und halten das Schmiermittel in der Lagerstelle. Die Ausführung ist werksseitig konserviert und vor dem Einsatz entsprechend zu schmieren.
Der Druckwinkel beschreibt die Kraftübertragungslinie zwischen Wälzkörper und Laufbahn im Verhältnis zur Radialebene. Bei 21 Grad nimmt das Lager Axialkräfte in einer Richtung sowie kombinierte Belastungen wirkungsvoll auf. Durch die leichte Vorspannung wird ein stabiler Kontakt der Wälzkörper bei dynamischem Spindelbetrieb unterstützt.
Die Ausführung besitzt keine Schmierbohrung und ist konserviert ausgeführt. Für den Betrieb wird passendes Spindellagerfett oder eine Ölschmierung appliziert. Die Festlegung des Schmierstoffs richtet sich nach den thermischen Betriebsbedingungen sowie den geforderten Drehzahlen der jeweiligen Anwendung.
UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
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