SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,24 € | 23,63 € |
| 35 | 2,48 € | 22,39 € |
Die Speedi-Sleeve 99264 von SKF ermöglicht die schnelle Instandsetzung eingelaufener Wellen mit 66,675 mm Durchmesser ohne aufwendiges Abdrehen.
Die Speedi-Sleeve 99264 dient zur fachgerechten Reparatur verschlissener Wellenlaufflächen von Radial-Wellendichtringen. Wenn Dichtlippen im laufenden Betrieb Einlaufspuren auf der Welle hinterlassen, verliert die Dichtung ihre Wirkung. Statt die Welle zeitintensiv auszubauen, abzudrehen oder neu anzufertigen, schieben Sie diese dünnwandige Hülse direkt über die beschädigte Stelle. Das Produkt von SKF weist eine Innenbohrung von 66,675 mm, einen Außendurchmesser von 77,394 mm sowie eine Breite von 19,837 mm auf und bietet rasch eine glatte Gegenlauffläche.
Dieses Bauteil kommt in der industriellen Instandhaltung sowie im Maschinenbau zum Einsatz, wenn Radial-Wellendichtringe undichte Stellen auf Wellen mit 66,675 mm Durchmesser verursachen. Typische Einsatzfälle finden sich an Wellenabschnitten mit abrasiven Einlaufspuren im Bereich der Dichtlippe. Durch das Aufziehen der Reparaturhülse stellen Anwender in kurzer Zeit einen betriebsbereiten Dichtungssitz her. Da der ursprüngliche Wellendurchmesser nahezu unverändert bleibt, lässt sich danach weiterhin die Dichtringgröße der bisherigen Nenndimension verwenden.
Diese Ausführung besteht aus nichtrostendem Stahl und empfiehlt sich für Umgebungen, in denen Feuchtigkeit oder korrosive Medien auf die Dichtstelle einwirken. Nichtrostender Stahl schützt die Lauffläche vor Rostbildung, die ansonsten die Dichtlippe vorzeitig beschädigen würde. Vor der Montage sollte der exakte Sitzdurchmesser an einer unbeschädigten Stelle der Welle ermittelt werden, um einen festen Sitz zu erreichen. Tiefe Riefen lassen sich vorab mit einer geeigneten Ausgleichsmasse ausfüllen, damit die Hülse gleichmäßig aufliegt.
Die Hülse überdeckt eingelaufene Rillen auf der Welle und bildet eine frische, ebene Lauffläche für Radial-Wellendichtringe. Sie erspart dem Anwender aufwendige spanende Nacharbeiten oder den kompletten Wellentausch. Durch die geringe Wandstärke bleibt das Nennmaß der Welle erhalten, sodass Sie dieselbe Dichtungsgröße wie zuvor montieren können.
Die Hülse ist auf Wellen mit einem Nenndurchmesser von 66,675 mm abgestimmt. Ihr Außendurchmesser beträgt 77,394 mm, die Baubreite liegt bei 19,837 mm. Für einen sicheren Halt muss der Wellensitz vor der Montage sauber gemessen werden, damit die Hülse im Presssitz fest auf der Oberfläche haftet.
Nichtrostender Stahl widersteht korrosiven Einflüssen wie Wasser, Dampf oder aggressiven Flüssigkeiten. Auf korrodierenden Oberflächen verschleißen Dichtlippen rasch und verlieren ihre Dichtwirkung. Der nichtrostende Werkstoff sorgt für eine glatte Lauffläche unter feuchten Betriebsbedingungen und unterstützt so die Lebensdauer des gesamten Dichtungssystems in anspruchsvollen Arbeitsbereichen.
Vor der Montage reinigen und entgraten Sie die Welle sorgfältig. Tiefe Einlaufspuren sollten mit einer geeigneten Ausgleichsmasse verfüllt werden. Anschließend wird die Reparaturhülse mit dem Montageeisen und einem Hammer oder einer Presse gleichmäßig über die verschlissene Stelle getrieben, bis sie die gewünschte Position auf dem Dichtungssitz erreicht.
Das Abtrennen des Montageflansches ist nur erforderlich, wenn er im Betrieb an benachbarten Bauteilen streifen würde oder den Einbau des Dichtrings behindert. Bietet das Gehäuse ausreichend Freiraum, kann der Flansch an der Hülse verbleiben. Zum Entfernen schneidet man den Bund an der Sollbruchkerbe ein und reißt ihn vorsichtig ab.
Nach der Installation der dünnwandigen Hülse montieren Sie wieder die standardmäßige Dichtungsgröße, die ursprünglich für die 66,675-mm-Welle vorgesehen war. Eine Sondergröße ist nicht erforderlich. Achten Sie lediglich darauf, dass die neue Dichtlippe vollständig auf der zylindrischen Fläche der Hülse aufliegt und nicht über die Kanten ragt.
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